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Into the Wild ist ein Gott verdammt schöner Film. Nahezu Perfekt. Selten habe ich einen Film, der über zwei Stunden geht, so konzentriert und erstaunt geschaut wie diesen. Ich kenne das Buch zwar nicht aber trotzdem gefällt mir die Geschichte sehr gut. Ein Junger Mann der einfach alles hat. Geld, sehr guten Abschluss, neues Auto, riesen Haus, usw. aber trotzdem einfach nur weg will. Das ist die Geschichte von Into the Wild. Der Junge Chris lässt alles stehen und liegen und macht sich auf den Weg nach Norden ohne jemanden bescheid zusagen. Ohne Geld, Kreditkarten und Essen. Unterwegs trifft er auf viele Menschen denen er hilft. Dabei wird dieser junger Chris von Emile Hirsch überwältigend verkörpert. Ich habe vor diesen Film noch nie etwas über ihn gehört aber nun kenne ich. Ich hoffe das er noch viele gute Filme drehen wird. Vielleicht war diese Rolle für ja auch einfach nur gemacht. Into the Wild überfluttet einen mit wunderbaren Bildern der Natur und schafft es sogar das so einer wie ich, der die Großstadt liebt, überlegt ob er nicht mal in die Natur geht. Er zeigt wie wunderschön unser Planet doch sein kann und das wir nicht diese "Dinge" brauchen. Das es auch vollkommen ausreicht, wenn wir mit anderen Menschen zusammen sind und einfach nur reden. Natürlich hat Chris einen Grund einfach sein Leben stehen zu lassen. Seine Eltern behandeln ihn wie ein Eigentum, streiten sich schon seid er klein war, ihn wurde nicht gesagt das einen Stiefbruder hat, er musste zusehen wie seine Eltern sich schlagen. Er glaubt das sein Leben nichts anderes als eine Lüge ist. Es ist sehr schwer zu entscheiden auf welcher Seite man sein soll. Man fragt sich: "ist es nicht Falsch einfach von den Problemen wegzurennen?" Ich denke heute immer noch dran. Ich habe aber keine Antwort gefunden. Chris ist einfach eine komplizierte Figur. Trotzdem leidet man mit ihn einfach mit. Sean Penn hat es einfach geschafft das man innerhalb von wenigen Minuten eine Beziehung zu Chris bindet. Was mich an diesen Film doch gestört hat, war der ständige wechsel zu Vergangenheit und Gegenwart. Man sieht Chris in einen Bus, welchen er mitten im Wald gefunden hat. Dann springt man in paar Jahre zurück wo er seinen Abschluss macht. Diese Zeitsprünge gibt es leider sehr oft und holen einen immer wieder raus. Die Musik ist einfach nur wunderschön . In manchen Szenen ist die jedoch fehl am Platz. Da hätte man die Musik einfach sein lassen müssen. Einfach nur die wunderschönen Bilder genießen und mit Chris mitfühlen. Der Schluss ist jedoch einfach nur Perfekt. Ich wüsste nicht wie man diese Szene man besser hätte machen können. Fazit: Into the Wild ist ein wunderbarer Film. Sean Penn ist ein absolutes Meisterwerk gelungen. Emile Hirch rettet diesen Film nicht, er macht ihn einfach nur besser. Die Musik ist super genauso wie die Bilder der Natur. Die häufigen Zeitsprünge nerven leider aber das macht dieses epischen Film kein Stück schlechter.
Hinzugefügt am 21.11.2011 um 18:41 Uhr Verstoß melden
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