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Home > Kino > Film-Archiv > Kriegsfilm > Tunnel Rats > Userkritiken
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1 - 10 von 35 Treffern
Mitglied seit 868 Tagen | 332 Userkritiken
Kritik: Tunnel Rats ist der bisher beste Uwe Boll Film, er zeigt wie brutal der Krieg wircklich ist und hat viele spannende Szenen. Die Schauspieler sind größtenteils ok.
Kritik: Also, Uwe Boll war mir ehrlich gesagt bis vor kurzem gar kein Begriff. Scheinbar ist er sowas wie der John Carpenter der 2000er Jahre - jedenfalls kann ich aus Tunnel Rats schließen, daß es Boll ebenfalls gelingt, mit wenig Budget und ohne namhafte Schauspieler passable bis gute Filme zu machen, die relativ stark polarisieren. Vom Look her kann der Film absolut mit dem Gros der Produktionen mithalten. Von der Farbgebung erinntert er lustigerweise an die Computerspiele Crysis bzw. Call Of Duty 4 - etwas ausgewaschener grün-grau Look und befindet sich damit rein ästhetisch durchaus auf der Höhe der Zeit. Daß der Film keine Story habe stimmt so nicht - schließlich bietet das Setting genug Spannung aus sich heraus: das Lager der amerikanischen Streitkräfte im Jungel, die Tunnel, die überall Ausgänge und Schiessscharten haben könnten, der unsichtbare Gegner, der sich im Terrain lautlos bewegen kann. Gerade dieser Aspekt wurde hier m.E. sogar besser rübergebracht als in Platoon. Am Anfang des Filmes sehen wir einen Hubschrauber über einen sich durch Urwald schlängelnden Fluss fliegen - dazu epische, an Hans Zimmer feat. Lisa Gerrard erinnernde Musik. Dann harter Schnitt, und wir hören "In The Year 2525" und dann wieder Schnitt und wir sind zurück bei Zimmer. An diesem Punkt dachte ich: Oh Gott, wenn das schon so losgeht. Aber das war auch der einzige logische bzw. geschmackliche Fehltritt des Films bzw. der Kontinuität. Nach den etwas zähen ersten 30 Minuten kommt der Film dann ganz gut in Fahrt, namentlich mit der ersten Begehung eines Tunnelsystems in der Nähe des Lagers. Erwartungsgemäß kommt es auch gleich zu Feindkontakt, der durchgehend in sehr expliziten Bildern, aber noch jenseits des bloßen Voyeurismus dargestellt wird. Gerade die Einstellungen in den Tunneln, wo man die stickige, erdige Luft auf der Zunge zu schmecken meint, entfaltet der Film seine volle Wucht und punktet durch klaustrophobische Momente, die sogar die von Descent deutlich übertreffen. Während die Enge der Tunnel sogar für Beklemmungen ausreicht, ist die Tatsache, daß die Soldaten permanent von phantomartigen Vietcong verfolgt werden, ein amtlicher Thrill. Stichwort: der Feind. Während "Charlie" in vielen Filmen als dämlich, grausam und oder schlichtes Kanonenfutter dargestellt wird, beschränkt sich die Darstellung - wie bei den US Soldaten - auf einige wenige Figuren, die dadurch aber umso intensiver wirken. Auch gelingt es Boll, relativ unprätentiös die Motivation der Vietnamesen darzustellen, die im Kontext daruch durchaus nachvollziehbar wird. Jeder, der sich etwas näher mit der Indochina Thematik befasst hat wird wissen, daß es im Grunde nicht per se gegen die Amerikaner ging, sondern "nur" das Land nach einer fast 100jährigen Fremdbestimmtheit endlich zu befreien. Ob die Wahl der Mittel nach beiderseitigen Verzweifelungsgrad angemessen war, sein einmal dahingestellt. Wie immer kommt es zum amtlichen Showdon - sowohl auf der Oberfläche als auch im Tunnel - die Props, die Boll hier verheizt sind für eine LowBudget Produktion beachtlich und abgesehen von ein paar unfreiwillig komischen "Rumzappeln nach von Kugel getroffen worden sein" Einlagen durchaus überdurchschnittlich. Durch das sehr ruhig gewählte Ende schließt Boll den Film auch eigenwillig und fernab vom Heldengedöns ab, daß er auch hier punktet. Besonders interessant auch sein Ansatz, daß die Schauspieler keine Texte bekommen haben. Sie sollten auf Grundlage des Storyboards und des Treatments ihre Rollen und Charaktere eigenwillig entwerfen. Auch wenn hier teilweise Stereotype wiederzuerkennen waren - dieser Ansatz kam m.E. in den ruhigeren, emotionaleren Szenen sehr gut zur Geltung. Insgesamt ein solider Film, der sich durch Setting und Approach noch einen 7. Stern dazuverdienthat.
Kritik: 1968 Tunnel Rats ist das neuste Machwerk von dem umstrittenen Regisseur Dr. Uwe Boll, der allem voran mit Verfilmungen von Videospielen von sich reden machte. Diesmal basiert der Film nicht auf einem Spiel, sondern auf wahren Begebenheiten des Vietnamkriegs. Hiermit begiebt sich Boll auf Neuland, da er einen (Anti-)Kriegsfilm noch nie zuvor drehte. Und ich muss sagen: Er hat nicht enttäuscht. Der Einstieg in den Film ist stimmungsvoll, angenehme Musik und schöne Kamerafahrten wechseln sich ab, die Charaktere werden in den ersten 30 Minuten vorgestellt - dann geht es ab in die Tunnels und das Grauen beginnt, der Spannungsbogen steigt an. Soldaten werden getötet, Tunnel gesprengt, Fallen entschärft und bis aufs Blut gekämpft. Natürlich kann man Boll - wie fast immer - wieder Vorwürfe machen: Die Charaktere sind eindimensional, die Dialoge oberflächlich. Aber der FIlm ist packend inszeniert und weiß an diversen Stellen zu überzeugen. 1.) Die Filmmusik von Jessica De Rooij ist wie immer grandios komponiert. 2.) Die Goreeffekte von dem Meister seines Faches Olaf Ittenbach sind einwandfrei. 3.) Das Set (der Film wurde in Afrika gedreht) ist realistisch. 4.) Beide Seiten (Vietkong und US-Marines) werden dem Zuschauer gezeigt; die Vietnamesen werden nicht als "die Bösen" dargestellt. 5.) Die schauspielerische Leistung mancher junger Akteure kann überzeugen. Zudem ist das Bonusmaterial - insbesondere natürlich Uwe Bolls berüchtigter Directors-Kommentar - gelungen. Ich kann diesem Film guten Gewissens 4 von 5 Sterne geben und verweise darauf, dass er in der Fachpresse sicher deutlich besser bewertet worden wäre, wenn er nicht von Uwe Boll stammen würde. Denn man hat mittlerweile das Gefühl, dass Boll-Filme IMMER runtergemacht werden - ob sie nun gut sind oder nicht.
Kritik: 1968 Tunnel Rats ist das neuste Machwerk von dem umstrittenen Regisseur Dr. Uwe Boll, der allem voran mit Verfilmungen von Videospielen von sich reden machte. Diesmal basiert der Film nicht auf einem Spiel, sondern auf wahren Begebenheiten des Vietnamkriegs. Hiermit begiebt sich Boll auf Neuland, da er einen (Anti-)Kriegsfilm noch nie zuvor drehte. Und ich muss sagen: Er hat nicht enttäuscht. Der Einstieg in den Film ist stimmungsvoll, angenehme Musik und schöne Kamerafahrten wechseln sich ab, die Charaktere werden in den ersten 30 Minuten vorgestellt - dann geht es ab in die Tunnels und das Grauen beginnt, der Spannungsbogen steigt an. Soldaten werden getötet, Tunnel gesprengt, Fallen entschärft und bis aufs Blut gekämpft. Natürlich kann man Boll - wie fast immer - wieder Vorwürfe machen: Die Charaktere sind eindimensional, die Dialoge oberflächlich. Aber der FIlm ist packend inszeniert und weiß an diversen Stellen zu überzeugen. 1.) Die Filmmusik von Jessica De Rooij ist wie immer grandios komponiert. 2.) Die Goreeffekte von dem Meister seines Faches Olaf Ittenbach sind einwandfrei. 3.) Das Set (der Film wurde in Afrika gedreht) ist realistisch. 4.) Beide Seiten (Vietkong und US-Marines) werden dem Zuschauer gezeigt; die Vietnamesen werden nicht als "die Bösen" dargestellt. 5.) Die schauspielerische Leistung mancher junger Akteure kann überzeugen. Zudem ist das Bonusmaterial - insbesondere natürlich Uwe Bolls berüchtigter Directors-Kommentar - gelungen. Ich kann diesem Film guten Gewissens 4 von 5 Sterne geben und verweise darauf, dass er in der Fachpresse sicher deutlich besser bewertet worden wäre, wenn er nicht von Uwe Boll stammen würde. Denn man hat mittlerweile das Gefühl, dass Boll-Filme IMMER runtergemacht werden - ob sie nun gut sind oder nicht.
Kritik: Das ist der beste Kriegsfilm überhaupt. Wahnsinnig spannend, verstörend und brutal. Es ist noch krasser das dieser Film auch noch von dem Regisseur ist, den ich zuvor wegen Schundfilmen wie Postel, Seed, Alone in the Dark oder Schwerter des königs verabscheut habe. Echt krass. Den Film kann ich wirklich nur empfehlen. Und liebe Kriticker, nur weil er von Boll ist, muss man ihm nicht 1/10 geben da er sogar seine Vorbilder Apokalypse Now , Full Metal Jacket , Die durch die Hölle gehen und Platoon übertrifft. Ein glück habe ich mich nicht von dem Namen, und von den Möchtegern-kritickrn abschrecken lassen. Der Herr Dr. Boll hat nähmlich doch was drauf. 10/10!
Mitglied seit 1.012 Tagen | 23 Userkritiken
Kritik: 1968, In Vietnam herrscht der Krieg zwischen dem kommunistischen Norden und dem demokratischen Sueden, unterstuetzt von der US-Army. Um Waffen und Munition, wie auch Soldaten zu transportieren, nutzt und verbessert der Vietcong ein immer groesseres Tunnelnetzwerk. Genau hier beginnt Dr. Uwe Bolls Antikriegsfilm "1968: Tunnel Rats". Ich habe keine Ahnung von anderen Filmen von Herrn Boll, aber hinsichtlich dieses Films find ich die grossen negativen Resonanzen auf so viele des Doktors Filmarbeiten ungerechtfertigt. Tunnelrats ist ein solider Antikriegsfilm, der gut unterhaelt und auch gar nicht mal so doofe Dialoge aufweist. Wer hier ein 'Full Metal Jacket' oder ein 'Platoon' erwartet, kann wieder nach Hause gehen. Dr Boll stellt durchaus ueberzeugend den sinnlosen Kampf der G.I.s in den klaustrophobisch engen Tunnelnetzen des Vietcongs dar und schafft sogar ein Mitfiebern bei mir zu bewirken. Jediglich die Handlung haette noch mehr ausgearbeitet werden koennen...Fazit: Stimmige Action mit ein bisschen zu wenig Handlung.. Wertung: 6/10 Sternen, Dungerly
Kritik: also, ich habe mir den film eigentlich nur angekuckt, weil ich mir "gerne" Kriegsfilme anschaue, wegen ihrem realismus und weil dort kaum oder nie animationen vorkommen. Realismus, sucht man hier aber verzweifelt. Wen ein gi mit seinem m60 mitten in einer frei fläsche steht,wie wild um sich ballert und dan auch noch laut ruft: "Ich mach euch fertig, ihr schweine"(oder so änlich), muss man fast lachen. oder als sie zu ihrem ersten Tunnel kommen, wo dan einer reingeht->stribt->nächste geht rein->stirbt->nächster->stirbt usw. Ich könnte noch so weiter machen, lass es aber mal. Muss sagen, einer der schlechtesten "Anti" Kriegsfilme, die ich je gesehen habe und sollte sich auch keiner mehr ankucken!
Mitglied seit 1.166 Tagen | 723 Userkritiken
Ihre Kritik: Vorweg: Ich bin nicht der größte Fan von Kriegsfilmen. Der Film hat gar nicht mal sooo schlecht angefangen. Allerdings wird er sehr schnell ziemlich langweilig. Gibt hier und da mal ein paar blutige Scenen zu sehen (wie wohl in allen Boll Filmen), aber sonst hat der Film nix zu bieten. Selbst Kriegsfilm-Fans werden hier nicht begeistert sein. In meinen Augen war das nix... 2/10
Mitglied seit 1.041 Tagen | 2 Userkritiken
Kritik: Ein schockierender Antikriegsfilm, an dessen Ende es kein Gut und Böse mehr gibt - sondern nur noch Opfer. Tunnel Ratten ist einer der besten Filme von Dr. Uwe Boll, erbarmungslos und deutlich zeigt der Film daß es in Kriegen keine Gewinner geben kann. Ich empfehle den Film heranwachsenden Jugendlichen im Schulunterricht zu zeigen.
Kritik: Nach Postal tatsächlich ein zweiter guter, oder eher "solider" Film von Boll! Pro und Contra: + Eher ungewöhnliche Thematik in einem ausgelutschtem Thema + Sehr objektiv gehalten, kein nerviger Patriotismus + abruptes, aber gelungenes Ende + Kompromisslos - Manche Kameraeinstellungen sind Zuschauerfeindlich. - Texte sind in den ersten 30 Minuten (wie bei filmstarts herausgearbeitet) improvisiert, sind aber altbekannt. - das geringe Budget merkt man an wenigen Stellen. Im Gesamten ein guter Film, nicht zu vergleichen mit den ganz "Großen", aber kann man sich schon einmal an einem DVD-Abend geben
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