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Home > Kino > Film-Archiv > Tragikomödie > Der Mondmann > Userkritiken
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1 - 9 von 9 Treffern
Mitglied seit 851 Tagen | 85 Userkritiken
Kritik: Jim Carrey ist für viele der Witzbold mit den vielen Grimassen. An diesem Image hat er selbst ausgiebig mitgearbeitet, insofern liegt die Schuld hier eher weniger beim Publikum. Schade nur, dass deswegen Herr Carreys absolut sehenswerte Ausflüge ins Drama-Fach der Masse entgehen, sei es in „Die Truman Show“, in „Vergiss mein nicht“ oder eben in „Der Mondmann“. Carrey spielt hier den Anarcho-Komiker Andy Kaufman, der seine Zuschauer stets mit dem Unerwarteten konfrontiert: Er langweilt sie, er beschimpft sie, er inszeniert Schlägereien. Manches davon ist gestellt, anderes wahr, so ganz genau weiß das nie jemand. Milos Forman macht daraus ein tadellos inszeniertes Biopic, dessen Mittelpunkt von Carrey mit meisterlicher Präsenz gefüllt wird. Am Ende steht das tragische Bild eines Mannes, dem keiner mehr richtig glauben mag, weil er zwischen all seinen Illusionen verloren gegangen ist.
Mitglied seit 920 Tagen | 81 Userkritiken
Kritik: Eine Perle der Filmgeschichte und der beste Film von Jim Carrey. Niemand hätte Andy Kaufmann besser darstellen können als er. Grandiose Leistung.
Kritik: ...mir macht etwas Angst ;-) Und zwar gibt es da im Internet reichlich Stoff über Andy Kaufman und folgendes Gerücht ist wirklich clever: "Fans glauben noch heute daran, dass Andy Kaufman weiterhin am Leben sei, einfach aus dem Grund, dass Kaufman Zeit seines Lebens etwas vorgetäuscht habe. Da Tony Clifton weiterhin Auftritte absolviert, wurde spekuliert, dass Kaufman seinen Tod nur vorgetäuscht habe, um aus dem Show-Geschäft auszusteigen und nur noch die Rolle von Tony Clifton wahrnimmt. Es heißt allerdings, dass nur noch Bob Zmuda als Tony Clifton auftritt. Theorien gehen so weit, dass sogar behauptet wurde, Jim Carrey sei Andy Kaufman, der seinen Tod vorgetäuscht und sich einer plastischen Operation unterzogen habe. Carrey spielte im Film "Der Mondmann" die Rolle des Andy Kaufman. Carrey war es auch, der daran beteiligt war, aufzudecken, dass der Wrestler Lawler und Kaufman befreundet waren. Fans erkennen sogar eine gewisse Ähnlichkeit von Jim Carrey und Andy Kaufman. Zudem haben beide am selben Tag Geburtstag. Carrey bezeichnete Kaufman auch stets als sein Vorbild. Allerdings hatte Carrey, der 13 Jahre jünger als Kaufman ist, bereits 1975 in der Serie Happy Days einen Auftritt (Folge 48, 3. Staffel, Fonzie, der Bulle / Fonzie the flatfood), zu einem Zeitpunkt also, als Kaufman noch lebte. Ebenso wundern sich Fans darüber, dass es im Social Security Death Index in den USA keinen Eintrag über Kaufmans Tod gibt. Auch der Film "Der Mondmann" lässt die Frage offen. Er schließt mit einem Auftritt von Tony Clifton ab, wobei jeder glauben muss, dass Bob Zmuda Tony Clifton verkörpert. Vor dem Abspann kommt allerdings der Schwenk ins Publikum, in dem Bob Zmuda steht."---Auszug von Wikipedia bei der Suche nach "Andy Kaufman" Zum Film: Eigentlich gibt es zu diesem Film nichts zu sagen, außer... GENIAL! Andy Kaufman war wirklich eine gerissene Person mit guten Einfällen und Carrey spielt einfach begnadet. Aufgrund des Gerüchts (oben genannt) macht es mir aber dennoch einwenig Angst, ob da etwas dran sein könnte oder doch nur so viele Zufälle auf einmal passieren könnte - wie dem auch sei: ein MUSSFILM!!!
Mitglied seit 965 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Bis dahin habe ich Jim Carrey so noch nicht gesehen,aber spätestens ab da war er für mich ein Topschauspieler!
Mitglied seit 840 Tagen | 99 Userkritiken
Kritik: Andy Kaufmanns (Anti-) Humor auf die Spitze getrieben. Jim Carrey in seiner besten Rolle, Milos Forman zu seiner besten Zeit. Eine meisterliche und sehr amüsante Studie über Selbstdarstellung und dem Kampf des individuellen Geschmacks gegen den gierigen Mainstream auf dem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Inszenierung.
Kritik: Oft haben mich Filme begeistert, gerührt, gelangweilt, Spannung erzeugt, gegruselt, amüsiert, fasziniert. Doch nur selten haben sie mich berührt. Was zuletzt "Das Leben ist schön" schaffte, gelang diesem Film. Er hat mich mitgenommen, gefesselt, mich in sich aufgesogen. Ich saß vor dem Bildschirm und war völlig "im" Film. Er hat mich gerührt, amüsiert, ich war gespannt, es gruselte mich in der Mitte des Films als Kaufman abzudriften begann, es hat mich fasziniert, zu welche vielschichtiger schauspielerischer Leistung Grimassenmeister Carrey in der Lage ist. Nach seiner überzeugenden Darstellung in "The Truman Show" ist das wirklich die Krönung seiner Karriere. Überzeugender kann man einen Charakter nicht spielen. Nein das war kein Spiel mehr, Jim Carrey lebte diese Rolle, er war Kaufman. Noch nie passierte es mir, dass ich in ein und demselben Film die Hauptfigur bemitleidete, beneidete, bewunderte, verabscheute, ja sogar hasste, und dann wieder bemitleidete was letztendlich in einem wunderbaren Gefühl der inneren Zufriedenheit mündete. Kaufman schien am Ende mit seinem Leben abgeschlossen zu haben, er war glücklich, er hatte Menschen doch noch glücklich gemacht, er war bekannt und beliebt. Dennoch war es kein "Happy End" oder "Ende gut alles gut"-Kitsch, sondern schloß den Film auf eigenartige Weise berührend, was auch mit dem finalen Auftritt des Tony Clifton zu tun hat. Eine Regiemeisterleistung ist auch der Beginn, gibt er doch den Ton und die Marschrichtung für den gesamten Film vor, auch wenn das dem Zuschauer erst hinterher klar wird. Meine Empfehlung: gleich nochmal schaun. Und dann nochmal. Und nochmal. Man entdeckt jedes mal neue Facetten und wird aufs neue berührt. Ich verneige mich vor diesem Film und ziehe meinen Hut vor diesem Meisterwerk. Eine absolute Empfehlung für jeden der auch ernsthaften und tiefgründigen Filmen etwas abgewinnen kann.
Kritik: Obwohl der Film einen sehr langsamen Einstieg hat so fesselt doch immer mehr die Lebensgeschichte Kaufmans. Gerade die verschiedenen Stationen von Aufstieg und Fall und die darauf folgende verzweifelte Suche Kaufmans nach Anerkennung für seine Arbeit geben den Film und Carreys fantastische Darstellung eine ungeheure Intensität. Leider kommt Kaufmans künstlerische Unterhaltung (er selbst sah sich nie als Komiker) in dem Film nicht wirklich gut rüber. Dies ist aber durch Carreys überdrehte Mimik- und Gestikspiel geschuldet da er sein Auftreten in diesen Szenen stark ins lächerliche, zuweilen ins unkomische zieht. Gerade diese Szenen aber geben dem Film auch wieder das gewisse etwas nach den ruhigen und sinnlichen Szenen in denen Kaufman über sich und sein Leben seniert. Sehenswert ist der Film alle mal, nicht nur wegen Carreys glaubwürdiger Leistung sondern auch wegen Tony Clifton (der auch im realen so ein Widerling war). Allein seine Performence von Gloria Gaynors "I will Survive" wird noch lange nach dem Film in Erinnerung bleiben. Fazit: Genialer Film der nie eine Chance gegen die "Blockbuster" von damals hatte und wegen Vorurteilen Carreys gegenüber kaum Beachtung fand, heute wie damals aber viel mehr Inhalt und Unterhaltung bietet als so mancher gehypter Film.
Mitglied seit 1.316 Tagen | 115 Userkritiken
Kritik: Naja ich weiss nicht,dieser streifen scheint so überfllüssig.Forman war ein für mich erfolgloser und langweiliger Typ also wieso sein Leben verfilmen? Also Larry flint fand ich sehr gut aber da ist ja wirklich sehr viel passiert und ist auch eine ziemlich intressante tragische Geschichte,doch Mondmann ist wirklich öde.
Kritik: Ich erinnere mich sehr gern daran, als ich dieses Werk bei uns in der Sneak zu sehen begann: Ein Film der mit dem Abspann beginnt - die Credits laufen von unten nach oben, so wie es sein soll - doch die Figur Andy Kaufmann die dabei im Bild ist, verhält sich ebenso: alles ist vorbei. Und gemeinerweise wird dieses Spiel rund zwei Minuten fortgesetzt. In den ersten Sekunden hält man es für einen gelungenen Joke, dann fragt man sich ob der Vorführer vielleicht doch die Filmakte falsch zusammengeklebt hat, und das Ganze wird noch ein wenig weiter getrieben, bis Kaufmann/Carrey sich an den/die Zuschauer mit den Worten wendet: "So, jetzt müßten wir eigentlich alle los sein, die sich hierfür sowieso nicht wirklich interessieren! Jetzt können wir anfangen!" Niemals vorher und niemals naher fühlte ich mich persönlich von einer Weltsicht einer Person so gefangen; der zieht sein Ding durch - ohne Rücksicht auf Verluste. Und so entfaltet sich dann auch sein Leben - von Carrey kongenial gespielt. Hier gibt es keine Gefangenen: entweder haßt oder liebt man diese Person und sein Tun, dazwischen gibt es keine Wahlmöglichkeit. Und so wird dieses Werk weiterhin Bestand haben und weiterhin totale Ablehnung oder totale Begeisterung hervorrufen. Check it out - aber behauptet nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt....
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