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3.5 - Gut
Bret Easton Ellis ist bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen über junge, reiche, blonde, braungebrannte und durchtrainierte Charaktere in Los Angeles oder New York, die dem müssigen Leben nachgehen, trinken, rauchen, koksen, promiskuitiven Sex haben, wahlweise mit Typen oder Frauen, was sich gerade eben anbietet, und sich nicht besonders mit ihren Eltern verstehen.
Dabei sind für gewöhnlich sowohl Handlungsorte wie Charaktere austauschbar, Handlungen haben selten weitreichende Konsequenzen, und wenn, dann sind sie schnell vergessen. Themen, wie die Gleichgültigkeit und der fehlende Sinn im Leben, zeichnen dabei Ellis Romane genauso aus wie sein trockener, ironischer Humor.
Leider büsst auch die Verfilmung von 'The Informers' einiges an der Qualität der Romanvorlage ein - insbesondere Ellis Humor bleibt weitgehend auf der Strecke -, so dass letztlich ein guter, aber leider nicht überragender Film zu sehen ist.
Meine doch hohe Bewertung gründet auf Zweierlei: erstens mag ich Ellis Themen und zweitens kriegt man Amber Heard nackt zu sehen.
an Frauenrechtler(innen): Überlest doch bitte den Part mit Amber Heard! :-)
an Ellis-Leser: Leider fehlen Szenen, in denen sich jemand ein Salat bestellt, in serviert bekommt, sich fragt, warum er einen Salat bestellt hat, sich eine Zigarette anzündet und sich einen nächsten Drink bestellt.
Hinzugefügt am 21.10.2009 um 01:59 Uhr
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