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    Bitter Moon
    Durchschnitts-Wertung
    3,4
    13 Wertungen - 2 Kritiken
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    2 User-Kritiken

    Kino:
    Anonymer User
    3,0
    Veröffentlicht am 4. April 2017
    ''Bitter Moon'' ist ein zu Beginn leichter, verträumter Film, der seine unschuldige Atmosphäre schnell umkehrt und eine alptraumhafte Geschichte von obsessiver Liebe erzählt. Dabei brillieren sowohl Hugh Grant und Kristin Scott Thomas als auch Emanuelle Seigner und Peter Coyote und machen ihre Rollen authentisch. Insbesondere die letzten beiden spielen unglaublich intensiv das Liebespaar, unter deren unschuldiger und romantischer Zusammenkunft von Beginn an eine bedingungslose Hingabe und gefährliche Selbstaufgabe liegt. Die sich zuspitzende Situation zwischen den beiden bewältigt Peter Coyotes Figur Oscar mit Gefühlskälte und Rückzug, Seigners Charakter Mimi zunächst mit Unterwürfigkeit, später mit Exzess und Sadismus. Allerdings überzieht der Film sehr schnell seine Charaktere ins Unglaubwürdige. Ebenso krude verstrickt sich dann der Schlussteil des Films, der nur allzu gern die Fragilität der Ehe von Hugh Grants und Kristin Scott Thomas' Charakteren beweisen würde. Die tatsächliche, inhaltliche Leere überspielt der Film mit vorhersehbaren Seitensprüngen und Gewalt. Am Ende fragt man sich, warum ''Bitter Moon'' seine Liebesgeschichte durch eine Obsessions-Geschichte ersetzt hat, denn die erste halbe Stunde des Films ist durchaus sehenswert und wunderbar.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 33 Follower Lies die 4 141 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 1. September 2017
    Und so entzaubert ein Film den einen: in „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ eiern Hgh Grant und Kristin Scott Thomas vergeblich umeinander herum, dabei spielten sie hier (2 Jahre vorher) bereits ein Ehepaar bei dem die Alltagsroutine schon eingekehrt ist. Die Schiffsreise die sie dann unternehmen um ihre Ehe aufzupeppen wird zum totalen Psychotrip als ihnen dort ein schräger Kauz im Rollstuhl seine Lebens und Liebensgeschichte offenbart. Bei einem Regisseur wie Roman Polasnki kann man wohl erwarten dass eine solche Geschichte ziemlich schonungslos von statten geht – und genauso ist es dann auch. Tiefe Einblicke in die erotischen Träume der Protagonisten, bizarre Sexpraktiken ect. sind omnipräsent und es kristallisiert sich eine furchtbare Geschichte heraus über zwei Menschen die einander die Hölle auf Erden bereiten. Immerhin mündet das Ganze in ein unerwartetes Finish mit zwei unerwarteten Wendungen. Insgesamt ein wenig überlang und etwas eigen, wohl aber schonungslos und auf eigene Weise faszinierend. Fazit: Krasses Psychodrama voller sexueller Extreme!
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