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Home > Kino > Film-Archiv > Komödie > Lars und die Frauen > Userkritiken
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1 - 10 von 14 Treffern
Mitglied seit 327 Tagen | 17 Userkritiken
Kritik: Überraschend guter Film. Zwar wird die Geschichte im Film immer alberner, doch alles in einem kann Lars und die Frauen überzeugen. Nicht umsonst wegen den Hauptdarsteller Ryan Gosling. Ich fühlte mich unterhalten und werde diesem Film auch weiterempfehlen.
Kritik: "Lars und die Frauen" (Lars And The Real Girl) handelt von einem Mann, der versucht seine psychischen Defizite auszugleichen, indem er sich von einer Internetseite eine lebensgroße Puppe kauft. Diese Idee ist an sich reichlich skurill, zumal die Verwandten des Mannes das gesamte Dorf zum Mitspielen überreden können. Am Ende wird es auch noch etwas albern und zu abgedreht, wenn die Puppe ins Krankenhaus eingeliefert wird. Der Film dreht sich nur um diese Person, weswegen auch versucht wurde, Ryan Gosling dafür einzusetzen. Es spielt an und für sich gut, es sind alersings deutliche Gemeinsamketien zu seiner Darbietung in "Half Nelson" zu sehen, sodass seine Leistungen im Kontext etwas unangenehm anzusehen sind. Die anderen SchauspielerInnen stechen weder hervor, noch enttäuschen sie. Der Schwerpunkt des Films ist ganz eindeutig bei Lars. Er hat den Tod seiner Mutter, die fehlende Zärtlichkeit und menschliche Nähe nicht verkraftet. Dass er sich dann die Puppe zulegt ist DAS Mittel für die Gags. Allerdings geht dann etwas die Luft aus, denn es fgibt kein nennenswerter Fortschritt in der Geschichte. Stattdessen wird versucht, kleine Fortschritte gegen die Kontaktscheu mit einem Händedruck zu symbolisieren. Das soll dann wie großes Kino wirken, ist letztenendes jedoch albern. Zum Anspruch, den der Film haben soll: Es handelt sich zweifelohne ein Nicht-Mainstream-Film. Themen wie familiäre Verhältnisse und die prekäre Lage eines Kranken in der Gesellschaft werden angerissen. Hauptsächlich geht es dann aber trotzdem wieder um das Einzelschicksal und etwas warum Lars' Bruder nicht so psychisch krank geworden ist. Sich etwa 90 Minuten einer psychisch kranken Person zu widmen, bedarf eines straffen Drehbuchs, das nicht unbedingt reißerisch, aber dezent symbolisierende Handlungen beinhalten sollte, um gas gesamte Spektrum einer Krankheit auszzuschöpfen, oder um eine präzise Charakterstudie eines Individuums darzustellen, die mit der Krankheit einhergehenden Probleme vollständig ausführt, aber auch das Einzelschicksal und zwischenmenschliche Beziehungen mit einberechnet. "Lars und die Frauen" ist jedoch nicht so durchgeplant. Der anfangs noch beischwingende Humor verliert sich allmählich in makaberen und albernen Späßen. "Lars und die Frauen" ist also eine Mischung aus Tragikomödie und Charakterstudie, aber zuwenig intensiv und künsterisch dürftig, um als guter Film zu gelten. Des weiteren ist die Kamera an manchen Momenten unangenehm eingestellt und der Film tut so, als hätte er etwas ganz Gewaltiges in allen Facettten beschrieben, sollte sich aber vielleicht doch eher mit dem Anspruch auf eine gute Darstellung Lars' begnügen. Man sollte nicht verschweigen, dass es manchmal tatsächlich lustig ist und manche emotional auch berühren wird, aber ich finde, dass ein ganz falsches Konzept gewählt wurde, von der abwegigen, vorhersehbaren und am Ende zu abgedrehten Story und den sich verzettelnden Schauspielern, über den vernachlässigten Humor, bis hin zu dem an Intensität mangelnden Psychogramm und denn schlechten künstlerischen Mitteln.
Kritik: "Lars und die Frauen" lässt mich wieder daran glauben, dass es da draussen noch sowas wie Menschlichkeit und Mitgefühl gibt. Ryan Gosling und die restlichen Darsteller unter anderem Paul Schneider sind wirklich top!
Mitglied seit 1.773 Tagen | 403 Userkritiken
Kritik: Mit "Lars und die Frauen" hat Regisseur Craig Gillespie eine wirklich gute und vor allem ernst zu nehmende Tragikomödie geschaffen, die aufgrund der etwas albern klingenden Geschichte so nicht zu erwarten war. Die Handlung selbst wird dabei Stück für Stück aufgebaut und entwickelt sich wie auch die einzelnen Charaktere im Verlauf stetig weiter. Der Film kann zudem einige wirklich lustige Momente aufweisen, bei denen Fremdschämen noch nie so witzig war. Vor allem Hauptdarsteller Ryan Gosling ist es zu verdanken, dass das Konzept auch wirklich funktioniert. Er meistert seine Aufgabe als stark introvertierter und sonderbarer Mensch einfach großartig und verleiht seiner Figur sowohl die nötige Tiefe als auch Glaubwürdigkeit. Aber auch die anderen Darsteller stehen ihm in nichts nach und wissen zu überzeugen. Kleinere Schwächen des Films offenbaren sich jedoch gegen Ende, in der die Handlungen mit der Puppe etwas Überhand nehmen und teilweise ins Unglaubwürdige abdriften (so z.B. als seine "Freundin" im Krankenhaus behandelt wird oder diese sogar eine offizielle Beerdigungszeremonie erhält). Alles in allem ist "Lars und die Frauen" aber eine gelungene Tragikomödie geworden, die trotz der etwas lächerlich anmutenden Geschichte stets seriös und authentisch bleibt. Die originelle Story und die tollen Darsteller lassen den Film durchaus sehenswert werden und somit ist „Lars und die Frauen“ wunderbar für einen ruhigen und lustigen Filmabend zu empfehlen!
Mitglied seit 2.007 Tagen | 64 Userkritiken
Kritik: Höchstselten schafft es ein Film um eine Sexpuppe in die Nominiertenliste der Oscars. „Lars und die Frauen“ ist merklich etwas besonderes. Ryan Gosling spielt überzeugend und eindringlich. Seine Figur wirkt unter den ganzen Durchschnittstypen fast überzogen, ist aber absolut genial verkörpert. Es ist zauberhaft, wie die Geschichte mit der Puppe erst völlig bizarr und zum schmunzeln ist, und dann immer emotionaler wird, wenn man sich daran gewöhnt hat. Das Drehbuch und die hervorragende Inszenierung schaffen eine glaubhafte und tiefgehende Entwicklung der Charaktere um die eigentlich leblose Bianca. „Lars und die Frauen“ überzeugt mit einer ungewöhnlichen und komischen wie tragischen Geschichte, so warmherzig wie „Juno“ oder „Little Miss Sunshine“, nicht immer kurzweilig, aber hoffentlich länger im Gedächtnis verbleibend.
Kritik: ...was kriegt Lars dort aus der Kiste? Seine Frau, bzw. seine Freundin um korrekt zu sein. Und nach anfänglichem großen "Huch" in der Gemeinde, sind nach anfänglicher Skepsis alle nach und nach dabei Lars und seiner Bianca das Leben angenehm zu bereiten. Und alle bekommen was dafür zurück. Für einige Miesepeter mag "Lars..." der größtmögliche Glückskeks sein, der je in filmischer Form gebacken wurde - ich empfehle ihn frei von der Leber weg uneingeschränkt denjenigen, die sich mit "Gilbert Grape" in Iowa auf Tour begaben, wenn sie sich "Wie im Himmel" fühlten sollten Sie sich auch hier aufgehoben fühlen und last but not least: auch Anklänge von Adam Sandlers feinem "Reign over me - Die Liebe in mir" lassen sich hier finden. Ryan Gosling ist schlichtweg umwerfend in der Titelrolle - selten erlebte man einen US-Nachwuchsstar dermaßen uneitel (freu mich perönlich schon auf "Half Nelson" mit ihm). Auch das restliche Darstellerensemble ist treffend besetzt. Eine unaufdringliche Hymne an den Respekt, die Toleranz und das Mitgefühl - kurzum: ein kleiner GROSSER Film.
Kritik: eine mischung aus drama und komödie...der film schaffts meienr meinung nach beides so zu verbinden das sich die elemente aus beiden genres nicht gegenseitig im weg stehen sondern wunderbar ergänzen. eine tolle geschichte...
Kritik: Lars hat Probleme in seinem Leben das wird schon in der ersten Szene deutlich, als er sich vor seiner Schwägerin versteckt weil er Angst vor Kontakt hat. Als er dann seinem Bruder und seiner Frau, die Sexpuppe Bianca als seine neue Freundin vorstellt, ist das Entsetzen bei den beiden groß "Wir müssen ihn einweisen lassen ganz klar". Sie entschließen sich Lars zu Dr. Berman zu bringen, diese erklärt ihnen das Die puppe für Lars "real" sei. Nich sonderlich begeistert spielen die beiden das Spiel mit und versuchen auch den Rest de idylische Örtchens davon zu überzeugen. Anfänglich wird Lars mit Bianca sehr kritisch aufgenommen doch nach und nach erkennt das Dorf das Lars Bianca wirklich liebt und spielt nun auch mit. Am Ende betrauert das Dorf den Tod von Bianca oder wenn man es anders ausdrücken will sie trauern mit Lars. Dieser Film von Gillespie zeigt auf sehr einfühlsame Weise wie wichtig Zusammenhalt in der hutigen Gesellschaft ist und wie wichtig es ist Leute zu akzeptieren, auch wenn sie nicht der Norm entsprechen. Uterstützt wird dieses Große Machwerk durch die überragende Leistung von Ryan Gossling, dem es gelingt Lars auf eine wunderbar verletzliche Weise zu spielen das der Zuschauer, gar nicht anders kann als mit Lars mitzufühlen
Mitglied seit 1.455 Tagen | 8 Userkritiken
Kritik: Lars und die Frauen. Das Publikum der Sneak stöhnte schon beim Filmtitel. Zwei Zuschauer verschwanden gar. Man hat sie nie mehr wieder gesehen. Leider muss man den voreingenommenen Personen diesmal aber Recht geben. Sie haben nicht viel verpasst. Sicher ist die Geschichte innovativ, tiefgründig und humorvoll. Der Film bringt diese drei Dinge aber nicht unter ein Dach. Für eine Komödie enthält der Film zu wenige, wenn auch gute Lacher. Tiefgründig (von Ryan Gosling super gespielt) ist die Story auch. Trotzdem bei aller Liebe, will man am Ende nicht Leute um eine Puppe trauern sehen, als wäre sie ein realer Mensch. Natürlich müssen die Leute des Dorfs in der Welt des Lars mitspielen, keine Frage, doch am Ende des Films gerät dieser, mit seiner Problematik, sich anzupassen, in den Hintergrund der Puppe. Das macht für mich den Film kaputt. Sicher ist der Film nicht der "surreale Sch***", wie er von Mainstreamkinogängern bezeichnet wird. Aber er verschenkt zu viel Potential, wirklich in die Figur des Lars hineinzuschauen, und ist daher auch nicht weiter zu empfehlen.
Kritik: In der Sneak gackerte es die ganze Zeit. Alle machten sich lustig über Lars und seine bizarre Beziehung. Lag sicherlich daran, dass Ferien sind und so ein Film keine Kost für diese Art Besucher ist. Der Film ist ein wunderbarer Spiegel unserer Gesellschaft. Nur, weil jemand anders ist und in seiner Welt glücklich, ist er "krank" und muss "geheilt" werden. Zum Glück haben es die Bewohner der Stadt verstanden und haben Lars und Bianca aufgenommen, als wären beide vollwertige Mitglieder der Gesellschaft. Es wäre vielleicht ganz gut, mal unter die Oberfläche zu schauen, es zumindest mal zu versuchen. Leider zog sich der Film ziemlich in die Länge ohne dass irgendwas passierte, daher von mir nur 6 Punkte.
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