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Home > Kino > Film-Archiv > Thriller > Ruinen > Userkritiken
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1 - 10 von 39 Treffern
Mitglied seit 434 Tagen | 17 Userkritiken
Kritik: Am Anfang habe ich gedacht 'Ruinen' ist eine schlechte Nachmache von 'Turistas'. Doch auch wenn beide Filme eine ähnliche Ausgangslage besitzen, schlägt 'Ruinen' einen völlig anderen Weg ein als die südamerikanische 'Hostel'-Version. Das Überraschende an 'Ruinen', dass es sich um ein Regiedebüt handelt. Doch das merkt der Zuschauer dem Film zu keinem Zeitpunkt an. Carter Smith Inszenierung ist genial. Trotz des durchschnittlichen Drehbuchs und den genreüblichen Logiklöchern ist Zuschauer so dem Gesehenem gepackt, dass gar nicht darüber nach gedacht wird. Nach der knappen und oberflächlichen Charaktereinführung, beginnt das Abenteuer, welches sich im Laufe der Zeit zum puren Grauen entwickelt. Ein großen Anteil an dem Gelingen des Films tragen, neben Smiths flotter Inszenierung, vor allem die Schauspieler. Die fünf Hauptdarsteller um Jena Malone und Jonahtna Tucker sind unglaublich sympathisch. Außerdem sind alle von ihnen talentiert, was auch nicht gerade dem Genredurchschnitt entspricht. Hinzu kommt, dass 'Ruinen' mit zunehmender Zeit immer mehr Fahrt auf nimmt. Dies zeigt sich auch im Grad der Gewalt. Hier wird die Gewalt jedoch nicht voyeuristisch dargestellt, sondern sie werden gezielt eingesetzt und selten war die Gewalt so schmerzhaft wie hier. Da können höchstens noch 'Jack Ketchum's Evil' oder 'Eden Lake' mithalten. Das einzige Problem was 'Ruinen' dem Zuschauer bereiten könnte, ist die Ausgangsidee. Wer sich mit der nicht anfreunden kann, brauch sich den Film gar nicht erst anschauen. Mit 'Ruinen' liefert Debütant Smith einen straighten Horrorthriller, der für das Highlight des Jahres ist und einer der besten Genrefilm überhaupt.
Mitglied seit 593 Tagen | 42 Userkritiken
Ihre Kritik: Vier amerikanische Touristen lernen während ihres Aufenthalts in Mexiko einen Deutschen kennen, dessen Bruder Archäologe ist und einen geheimen Maya-Tempel mit einer Kollegin erforscht. Das Angebot sich den Tempel mal etwas genauer anzuschauen, nehmen sie nach kurzem Zögern natürlich an. Begleitet von einem griechischen Touristen, der sich von seiner Gruppe getrennt hatte, kommen sie am Tempel an und werden sofort von einer Gruppe Einheimischer mit Waffen bedroht und festgehalten. Der Grieche versucht sich den bewaffneten Männern zu nähern, wird jedoch mit einem Pfeil und einem Kopfschuss niedergestreckt. Was folgt ist eine psychische und physische Tortur, die es in sich hat. Während die Einheimischen abseits des Tempels ein Lager einrichten und die Gruppe bewachen, scheinen die wild wuchernden Pflanzen im und am Tempel ein Eigenleben zu führen. "Ruinen" beginnt zwar schwach, entwickelt sich jedoch mit der Zeit zu einem sehr intensiven Film. Hat man am Anfang noch den Eindruck, dass man wieder mal in einem klassischen Teenie-Horrorfilm gelandet ist, stellt man bald fest, dass "Ruinen" ein echter Horror-Rohdiamant ist. Auch wenn es Fehler in der Logik gibt und die Figuren insgesamt recht simpel geschrieben sind, beweist "Ruinen", dass es auch noch guten Horror abseits jeglicher Effekthascherei geben kann. Im Wesentlichen kommt hier der Horror aus dem Inneren, obwohl auch nicht am Blut gespart wird. Sie werden von einer hartnäckigen Gruppe Einheimischer am Tempel ohne jede erfolgreiche Ausicht auf Flucht festgehalten, während sie mit knappen Lebensmittelvorräten überleben und dazu ihren deutschen Begleiter pflegen müssen, der sich nach seinem Sturz ins Innere des Tempels den Rücken gebrochen hat. Als sie entdecken, dass die Pflanzen ein Eigenleben führen und sich an ihnen ausbreiten, scheint es keinen Ausweg mehr für sie zu geben. "Ruinen" entwickelt anhand der bedrückenden Umstände und der sich daraufhin verstärkenden inneren Verzweiflung der Charaktere, die sie wiederum auch zu blutigen Verzweiflungstaten führt, Dynamik und Spannung. An dieser Stelle sind insbesondere die beiden Hauptdarstellerinnen Jena Malone und Laura Ramsey zu nennen. Leider können die männlichen Figuren da nicht mithalten. Ihnen wird leider keine wirkliche Entwicklung abseits der Genrekonventionen zugestanden. Wirkliche Spannungen in der Gruppe werden leider kaum dargestellt, obwohl genug Anlässe da wären. Nichtsdestotrotz gehört "Ruinen" zu den besten Survival-Horror-Filmen der letzten Jahre, der zudem auch noch mit einem bösen Ende punkten kann. Trotz mancher Schwächen ist "Ruinen" ein absoluter Geheimtip.
Mitglied seit 868 Tagen | 332 Userkritiken
Kritik: Ruinen ist mal ein Horror-Film der anderen art. Ich fand ihn spannend und bis auf ein paar Story-Lücken gut. Die Schauspieler machen ihre Sache gut und auch Gore Szenen sind vertreten. Kann man sich auf jeden Fall angucken.
Mitglied seit 823 Tagen | 39 Userkritiken
Kritik: Spannender und gelungener Horrorfilm mit einem gut aufspielenden Jonathan Tucker. Jedoch ist die FSK 16 laecherlich. Der Film ist allemal nicht jugendfrei.
Mitglied seit 967 Tagen | 68 Userkritiken
Kritik: Ich fand den Film irgendwie eigenartig. Die Sache mit den Pflanzen, die Geräusche nachahmen können und Menschen ins Gestrüpp ziehen, hat mich nicht unbedingt übezeugt. Allerdings war die Sache mit dem alten Maya-Tempel dennoch spannend und die Schauspieler auch nicht schlecht.
Kritik: Der Film hätte der gruseligste Film des Jahres werden können ! Wurde er aber nicht , da der Film schlicht , zu kurz geraten ist , und damit nicht alles umsetzen konnte was das Buch bot ! Doch das was der Film vom Buch zeigte , war bis auf das Ende (was keine schlechte Idee war ) identisch ! Dadurch wurde der Film ähnlich spannend ! Ebenfalls gibt es enige wenige , neue Ideen zu bewundern . Falls man den Film nicht als Verfilmung ansieht , sondern als alleinstehender Film , fällt auf , das der Regiseur alles richtig gemacht hat : Man wird langsam , und überdacht an die sympatisch wirkenden Charaktehre herangeführt ; diese Szenen ersetzen halbwegs den längeren Überlebenskampf des Buches ! Isgesammt bietet dieser Film eine gute und spannende Unterhaltung , welche man aber deutlich besser hätte umstetzen können . Schade !
Kritik: Hui, da muss ich mir ja erstmal die Lachtränen wegwischen. Ab 18 ? Na, ich weiß nicht, da hätte sicher auch mein kleiner Bruder gelacht. Aber nehmen wir den Film doch mal ein bißchen auseinander. Setting: Dschungel, naja schonmal nicht schlecht. Besser als amerikanische Laub und Mischwälder. Und Ruinen sind ja immer spannend. Daumen hoch. Charaktere: In sich unschlüssig mit krassen Logikfehlern behaftet und teilweise einfach nur strunzdoof.Auch sind wieder alles Klischees vertreten. Das Opfer (welches nie umrissen wird, das blonde Blödchen, der nüchterne Denker und die labile Hauptfigur die plötzlich ne 180 Grad Wendung einlegt) Man stelle sich eine junge Frau vor, die mitansehen musste wie einem Gefährten in den Kopf geschossen wird. Was macht man da also abends ? Na klar, man holt seinem Freund einen runter. Und natürlich klettert man zweimal ! mit einem zu kurzen Seil in den Schacht oder man lässt einen blutenden, dehydrierten Verletzten den ganzen Tag in der Sonne liegen und bricht ihm dann zum Schluss die Beine oder oder oder. Herzlichen Dank, man hab ich gelacht. Story Ok ich habs verstanden, es sollte mal was neues sein. Aber Handypflanzen die Menschen fressen ?!? Verflucht noch eins. Was soll dann erst Teil 2 sein ? Tödliche I-Pods ? Die Geschichte so belanglos, dass man sich beinahe wünscht die Charaktere würden früher sterben, um es endlich hinter sich zu haben.
Mitglied seit 1.166 Tagen | 723 Userkritiken
Ihre Kritik: Der Film hat mir gut gefallen. War zumindest mal ein bisschen was anderes. Schauspielerisch gibt es auch nix einzuwenden. Hätte man zwar auch mehr draus machen können, aber war okay. Kann man sich ruhig mal anschauen. Also angucken und selbst urteilen! 6/10
Mitglied seit 1.027 Tagen | 29 Userkritiken
Kritik: Ruinen wartet mit einer tollen (leider aber auch einseitigen) Location auf und macht mit einem durchaus vielversprechendem Anfang Hoffnung auf mehr...leider kann der Film diese Hoffnung im Verlauf nicht bestätigen. Die Spannung fällt zum Ende hin immer weiter ab, unterschwelliger Grusel blitz leider nur hin und wieder auf und schafft es nicht mich wirklich zu beeindrucken. Schauspielerische Leistung liegt ebenfalls nur unterm Durchschnitt, auch wenn sich die jungen Darsteller sichtlich Mühe geben. Für richtigen guten Horror wird mir der Hintergrund der Killerpflanzen nicht gut genug aufgedeckt (praktisch gar nicht) wodurch die Story für mich ein wenig an Glaubwürdigkeit und Wirkung verliert. Die Effekte, Blutgehalt, Brutalität usw. sind gutes Mittelmaß, vermögen die insgesamt schwache Leistung des Films jedoch nicht retten. Leider eher mau als wow.
Kritik: nein sowas aber auch. was für ein versa.. urlaub ohne handy wäre das alles nicht passiert. das gebüsch hätte ich gerne für eine skurrile castingshow (gesponsort durch jamba) plus die mädels mit den dicken möpsen als nummerngirls. nöö, lieber nicht.
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