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Kinostart
23. Oktober 2008 (1h 56min)
- Regie
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Mit
Paolo Bonacelli, Giorgo Cataldi, Umberto P. Quintavalle mehr
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Genre
Drama, Historie
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Nationalität
Italien
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Vier Männer, die sogenannten Libertins (Paolo Bonacelli, Giorgio Cataldi, Umberto Quintavalle, Aldo Valetti) unterzeichnen ein Regelwerk darüber, wie sie ihre Opfer - vier Soldaten, neun Mädchen und neun Jungen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren - foltern wollen. Als das Martyrium für die Gepeinigten begonnen hat, fügen diese sich schnell in ihr Schicksal. Sie werden gefangen in sogenannten Höllenkreisen, in denen sexuelle Praktiken vollzogen und unvorstellbare Grausamkeiten begangen werden.
Unterstützung bekommen die Libertins dabei von vier Frauengestalten (Caterina Boratto, Elsa di Giorgi, Hélène Surgère, Sonia Saviange), die später die Aufgabe haben, anregende Geschichten in großer Runde zu erzählen. Mit diesem täglichen Ritual beginnt der "Höllenkreis der Manien".
| Originaltitel | Salò o le 120 giornate di Sodoma | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Neue Visionen | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1975 | Budget | - |
Von Christian Schön
Wenige Filme sind so legendenumwoben wie dieser. Im Regelfall liest man mehr über Pier Paolo Pasolinis „Salo – Die 120 Tage von Sodom“, als dass sich die Gelegenheit bietet, ihn zu sehen. Dies trägt zum Mythos „Salo“ bei. Bereits die Entstehungsgeschichte des Films legte den Grundstein dafür. Zum Teil unfreiwillig gerinnt das Werk zum filmischen Testament Pasolinis. Zwar wollte der Filmemacher ohnehin keinen weiteren Film mehr nach „Salo“ drehen, konnte dies allerdings auch nicht mehr, da er noch vor der Uraufführung Opfer eines Verbrechens wurde. „Salo“ bildet damit den radikalen Abschluss des filmischen Werkes von Pasolini. Bekannt geworden als Literat, wollte er sich vom Filmemachen verabschieden und wieder zum Schreiben zurückkehren. Kurz nachdem „Salo“ zum ersten Mal in den Kinos zu sehen war, schritten die Behörden ein, und eine Welle von Klagen führte dazu, dass die Kopien des Films beschlagnahmt wurden. Allzu schockierend war dieses Ereignis jedoch nicht, da es bei fast jedem Werk des Enfant terribles des italienischen Kinos zu zahlreichen Terminen vor Gericht kam. Dennoch greift gerade dieses Radikal-Drama die Sehgewohnheiten stärker an, als wohl jedes andere Werk der Filmgeschichte. In „Salo – Die 120 Tage von Sodom“ wird eine Gruppe Jugendlicher in eine Villa in der Region Salo gebracht. Dort werden sie in jeder nur erdenklichen Weise gefoltert und gequält.
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Rolle: der Baron
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Rolle: der Bischof
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Rolle: der Magistrat
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Rolle: Signora Vaccari
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Filmcritic.com
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