Kinostart:
6. März 2008
Regie: Michael Johnson
Mit Thomas Dörflein, Knut,
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Kinderfilme (3-6 Jahre)
Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Dokumentation
Laufzeit: 94 Minuten.
Produktionsjahr:
2007
Verleiher: Farbfilm
Inhalt: „Knut und seiner Freunde“ vereint drei räumlich und inhaltlich voneinander getrennte Schicksale. Am 5. Dezember 2006 erblickt im Zoologischen Garten Berlin der kleine Eisbär Knut das Licht der Welt. Die Kamera begleitet sein Aufwachsen ohne die Eltern Lars und Tosca in der Folgezeit. Knut ist der erste Eisbär, der in Berlin seit 33 Jahren von Hand aufgezogen wird. In der freien Wildbahn Weißrusslands wachsen die beiden Braunbärenjungen Masha und Pasha ganz ohne Eltern auf, was ebenso Probleme mit sich bringt. In der Arktis hat Eisbärin Maidu mit der Härte der unnachgiebigen Natur zu kämpfen, um ihre Kinder Linn und Lasse durch das schwierige erste Jahr zu bringen.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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User-Wertung(131 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
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Alles begann mit einer Strafanzeige gegen den Zoologischen Garten Berlin. Ein Tierschutzaktivist hatte sie gestellt, weil der Zoo verlauten ließ, er wolle ein von seinen Eltern verstoßenes Eisbärenbaby von Hand aufziehen. Dies sei nicht artgerecht und das Tier müsse stattdessen getötet werden. Die Medien stiegen auf diese herzzerreißende Geschichte groß ein, eine monströse Welle der Empörung toste über die Nation hinweg und über Nacht wurde ein Medienstar geboren, wie ihn die Welt seit langem nicht mehr gesehen hatte: Knut, der Eisbär. Der Rest ist Historie. Knut eroberte weltweit die Herzen von Millionen, wurde zum Botschafter für die an den Rand ihrer Existenz gedrängten Eisbären und machte richtig Kasse. Auf rund fünf Millionen Euro wird sein Marktwert allein für das Jahr 2007 geschätzt – eingenommen durch verdoppelte Besucherzahlen und Merchandising. Obwohl die rasende Hysterie um den berühmtesten Eisbären der Welt ein wenig abgekühlt ist, versucht Regisseur Michael Johnson (Nussknacker und Mäusekönig) noch, sich seinen Teil vom Kuchen zu holen. Die Dokumentation „Knut und seine Freunde“ ist eine durch zwei unnötige Nebengeschichten auf Kinoformat aufgeblasene Nichtigkeit, die zwar Knut-Fans reichlich süße Aufnahmen ihres Lieblings bietet, aber in ihrer Machart schon etwas dreist nach Abzocke schreit.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 2 Kritiken
freestyler95
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141 Userkritiken
Bewertung:
(1,5)
Kritik:
Vor den Augen der Weltöffentlichkeit nahm der mediale Über-Hype um das anfangs noch so kleine Eisbärhäufchen Knut 2007 ein groteskes Hysteriemaß an. Mittlerweile ist die Begeisterung abgeebbt, und andere putzige Tierchen bekahmen die Aufmerksahmkeit, während der weiß-flauschige Fellball aus Berlin zum stattlichen Raubtier ausgewachsen ist. Dennoch wird die eisbärige Geldmaschine nun erneut angeschmissen und mit "Knut und seine Freunde" schnell ein kleinkindkompatibler Knutschknuddelknutkinofilm hinterhergeschoben, der an die guten, alten Minitatzentage erinnern soll.
Wie gut hat es doch da der Knut fernab der Natur. Zur Dauerbeschallung mit penetranter Lala-Musikund der oft kitschigen Off-Erzählungen sieht man schließlich nicht nur, dass Knuti immer genug zu essen hat und regelmäßig in Fisch badet. Er tollt, tapst und spielt. Er wird gebadet und geht später mit seinem Freund und Pfleger Thomas Dörflein im zehn Grad kalten Wasser schwimmen. Knut knabbert guckt mit seinen Knopfaugen in die Kamera und schnurrt wie ein alter Dieselmotor.
Und nichts unternimmt der Film, das Publikum mit wissenswerten Hintergründen zu versorgen. Nicht nur das Dörflein selbst etwa gar nicht zu Wort kommt. Über die Schwierigkeiten von Knuts Aufzucht erfährt man eben so wenig wie über die gefährdete Spezies der Eisbären selbst. Viel lieber schwelgt dieses auf Harmonie getrimmte Rauptierbabyvideo ohnehin in der Belanglosigkeit seliger "Nein, was ist der drollig"-Augenblicke mit bärtigen Kuscheltieren.
3/10!
Verfasst am 10.01. um 18:08 Uhr -
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Gast - Mittwoch, 08. Februar um 11:12