Tropa de Elite
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    InspektorMinami
    InspektorMinami

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      4 - Sehr gut

    Atmosphärisch äußerst dicht und mitreißend von Anfang bis Ende entfaltet dieser Film über eine brasilianische Spezialeinheit in den von Gewalt beherrschten Favelas einen Sog, dem man kaum widerstehen kann. Stellenweise ist der Film dabei allerdings sehr brutal, somit nichts für zartbesaitete und Kinder. Während in anderen Filmen der Einsatz von Handkameras oftmals sehr störend ist, wirkt er sich hier positiv, nämlich spannungssteigernd aus. Man ist immer ganz nah dran am Geschehen und hat beinahe das Gefühl, mit den Jungs durch die Favelas zu schleichen und zu rennen. Follow @TheMoviesBerlin

    Hinzugefügt am 10.10.2011 um 21:41 Uhr
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    BobbyStankovic
    BobbyStankovic

    0 follower | Seine 6 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Wichtiger Film, der keinesfalls schlechter als City of God ist. Erwachsen, brutal und düster wird hier in dokumentarischen Bildern, mit hervorragenden Darstellern ein Einblick in das brasilianische Polizeiwesen gewagt, der sich eine Schwarz-Weiß-Malerei verbietet. Die Diskussion bleibt dem Zuschauer überlassen. Polizei-Korruption, militärischer Drill der Elitepolizisten, unmenschliche Vorgehensweisen dieser. Der Film verbietet es sich ein klares Urteil über solche Aspekte zu geben, er zeigt schonunlos und regt zur Diskussion an. Das sieht man auch an den Figuren des Films. Captain Nascimento ist ein gebrochener Mann, der trotz großer Erfahrung psychische Probleme von seinem Beruf davonzieht. Seine Nachfolge-Anwärter Neto und Matias sind ebenfalls von interessanter Dialektik gezeichnet. So scheint Neto, der brutalere der beiden zu sein, aber um die Nachfolge von Nascimento anzutreten, muss auch Matias einem auf dem Boden liegenden Drogenboss mit einer Schrotflinte in den Kopf schießen. Die Auseinandersetzung mit den Drogendealern wird als Krieg dargestellt. Ironischerweise sind die zwei- bis dreistelligen Todesopfer, die der Film darstellt, nur dazu da um den Papst ein, zwei ruhige Nächte zu gewährleisten. Mit solch beißendem Zynismus arbeitet Regisseur Padilha leider nicht komplett durchgängig, kann aber aufgrund starker und ehrlicher Bilder und einer interessanter Favelas-Studie auf ganzer Linie punkten. 8/10

    Hinzugefügt am 11.06.2011 um 15:14 Uhr
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    Hongi
    Hongi

    0 follower | Seine 12 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Braucht ishc nicht hinter City of God zu verstecken. Wunderbar und ergreifend

    Hinzugefügt am 31.01.2011 um 01:27 Uhr
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    Oliver Donnermann
    Oliver Donnermann

    0 follower | Seine 23 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Absoluter Geheimtip! Genialer Film der hierzulande irgendwie kaum beachtung fand!

    Hinzugefügt am 20.01.2011 um 01:08 Uhr
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    flippyy
    flippyy

    0 follower | Seine 33 Kritiken ansehen |

      2.5 - Na ja

    Ansich wäre der Film ja gut(Handlungsmäßig etc.), allerdings sind die Untertitel einfach nur extrem nervig und nimmt - zumindest mir - jegliche Lust daran.

    Hinzugefügt am 09.07.2010 um 17:02 Uhr
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    0 follower | Seine 1 Kritik ansehen |

      3.5 - Gut

    Durch seine fieberhafte Inszenierung wirkt der Film, als wolle er sein Publikum beim Halse packen und mit blossen Händen erwürgen - José Padilhas "Tropa De Elite" spuckt dem Zuschauer Rios Missstände förmlich ins Gesicht. Die sozialen Konflikte in diesem Film wirken dermassen überzeichnet, dass sie wie die kranke Fiktion eines gelangweilten Horrorautors wirken, tragischerweise sind sie allerdings blutige Realität. Ein Sumpf aus Korruption, Totschlag und Folter, in welchem sich Drogendealer und Polizeikommandos täglich blutige Schlachten liefern. Hektisch tanzt die Kamera über verschwitzte Gesichter, bleibt an zerschossenen Leibern kleben und wandert über vor Todesangst zur Fratze gewordene Gesichter. Die weit ausgerissene Augen der hilflosen Kinder, die Schreie der Frauen, Gewalt und Tod - "Tropa de Elite" könnte man auf audio-visueller Ebene pure Gewaltpornographie vorwerfen, würde der Film denn nicht nur die bittere Realität wiedergeben. Doch der Film klagt nicht, er zeigt bloss. Das Urteil ist dem Zuschauer überlassen, zumindest, insofern sich dieser dies nach diesem intensiven Stück Realitätshorror überhaupt noch erlaubt.

    Hinzugefügt am 25.09.2009 um 23:12 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Es gibt Regisseure die können unterhalten, es gibt Regisseure, die können vermitteln und es gibt Regisseure, die können beides. Jose Padilha ist einer der Regisseure der letzten Art. Ihm ist es gelungen mit allen Hollywood Tricks ein sensibles Thema der Weltpolitik wieder für wenigstens einen kurzen Augenblick in die Öffentlichkeit zu rücken. Der provokative Einsatz von Gewalt in diesem Film schreckt viele ab. Die Art, wie diese Gewalt dann auch noch oberflächlich nicht verurteilt wird lässt viele erschauern. Aber genau das ist das Geniale an diesem Film. Es wird nicht mit dem erhobenen Zeigefinger eine subjektive Moral gepredigt. Eine Moral die aufgrund eines europäischen oder westlichen Weltbildes entstanden ist. Nein, der Zuschauer muss sich seine eigene Meinung bilden. Jose Padilha liefert nur die Bilder dazu. Und die Anreize zum Nachdenken, in dem er eine Hauptfigur geschaffen hat die Opfer/Täter und Freund/Feind zugleich ist. Bei der die Grenzen zwischen gut und böse fließend sind, wo die europäische und westliche Moral an ihre Grenzen stößt, wo das Richtig und Falsch der Zuschauer auf eine harte Probe gestellt werden. Wo man sich hinterfragen muss ob man wirklich immer seine Meinung auch auf andere projizieren kann. Und alles was dazu benötigt wird ist eine Brutalität wie man sie in Hollywood tagtäglich sieht. Eine Brutalität die nicht neu ist, aber die einen dennoch erschrecken lässt. Nicht allein aufgrund der Bilder. Nein, sie scheint so grausam weil man sich jederzeit bewusst ist, dass diese Brutalität aus dem wahren Leben stammt. Einem Leben wie es aktuell hier und heute stattfindet. Neben der "Sicherheit" die der normale Zuschauer genießt. Und genau diese Konfrontation mit der Wahrheit lässt dieses Werk heraus stechen. Heraus stechen aus den Möchtegern Aufklärungsfilmen Hollywoods, die, gefüllt mit Propaganda, meist weiter entfernt sind, als es die reinen Kilometer zwischen Produktion und Tatort in Wirklichkeit erahnen lassen. Vielleicht ist es genau das was die Kritiken dieser Welt so unterschiedlich ausfallen lässt. Vielleicht entstand die schlechte Kritik der New York Post oder der New York Times nur weil man sich bewusst ist wie wahr doch das ganze ist und dass diese ganze Gewalt, die man in Hollywood zum Spaß erschafft, irgendwo auf der Welt Realität ist. Und das versucht man nun auszublenden. Denn um solche Erfahrungen zu verarbeiten braucht man eine gewisse Reife, eine Reife die mancher Kritiker nicht sammeln kann in der Dunkelheit seines Kinosaals. Elite Squad ist ein Meisterwerk. Ein Film den man aber bedacht genießen sollte. Wo man den Kopf benutzen muss um sich eine "richtige" Meinung zu bilden. Ein Film der erst später nachwirkt, wenn man wiederholt versucht seine Moral auf die dortigen Umstände zu projizieren. Und ein Film der einen Ozean entfernt spielt aber der auch unser Leben mehr berührt als uns lieb ist.

    Hinzugefügt am 22.08.2009 um 12:05 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Der Vergleich mit City of God kommt natürlich auf. Und City of God schneidet auch besser ab, nichts desto trotz hat "Tropa de elite" seine klasse. Und wirklich vergleichen kann man die beiden Filme auch nciht, nur der Schauplatz und die Grausamkeit ist die selbe. Wo City of god noch schnell und stylisch geschnitten ist, wählt der Regisseur bei Tropa de Elite den Dokumentarischen Stil, der hier wunderbar passt. Der Film wirkt dadurch sehr authentisch und auch die Leistung der Schauspieler ist gelungen. Einzig allein muss ich bemängeln, dass mir die erste Hälfte des Filmes besser gefallen hat (da dachte ich ernsthaft noch an eine 10/10), im zweiten Teil flacht die Story ein bisschen ab, fängt sich zum Glück am ende wieder. Bemängeln gibt es wirklich wenig. Für zart beseitete ist der film aber nicht zu empfehlen da hier teilweise sehr brutal vorgegagnen wird. (aber wahrscheinlich leider der wahrheit entspricht)

    Hinzugefügt am 13.08.2009 um 12:16 Uhr
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      0.5 - Null

    Ich konnte gestern diesen Film in der Sneak sehen. Ich beziehe mich auf die deutsche Fassung, deren Untertitel meist NICHT lesbar sind, da sie manchmal nicht vorhanden oder quasi nicht entzifferbar sind, da weiß auf weiß schlicht unsichtbar ist.. :-( Der Versuch die Lebensumstände in Rio de Janeiro aufzuzeigen ist hier schlicht schlecht umgesetzt worden, da der Film mehr im Stile einer schlechten Fernsehdokumentation ist, statt in Form eines Kinofilms. Hinzu kommt, dass man sich manchmal frägt über was die Leute reden, da die Untertitel dermaßen schlecht platziert wurden (es wird portugiesisch geredet), so dass es unmöglich ist, den Gesprächen immer zu folgen. Es kommt im Schnitt alle 2 Minuten vor, dass ein weißer Hintergrund oder ein Mensch mit weißem Oberteil direkt sich dort befindet, wo die Untertitel sind. Noch ärgerlicher ist, wenn gerade ein Gespräch stattfindet, aber nicht immer die untertitel dazu vorhanden sind. -.- Ist vermutlich in der englischen Variante nicht so katastrophal gelöst worden... Nach guten 50 Minuten habe ich mit meiner Begleitung den Kinosaal verlassen und damit es länger ausgehalten als der Rest in unserer Sitzreihe!

    Hinzugefügt am 01.08.2009 um 16:32 Uhr
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      5 - Spitzenklasse

    Ein absolutes Muss ! Der Film spiegelt das wahre Leben in Rio de Janeiro wieder. Der tägliche Kampf der Spezialeinheit im Kampf gegen die Drogenmafia. Auch die Vernetzung der Gesellschaftselite mit den Ärmsten der Armen wird dem Laien nahegebracht . Und die schlimmste Krankheit unserer Gesellschaft, die Korruption wird unmissverständlich aufgezeigt. Ein Teufelskreis, der den Zuschauer in den Bann reißt ! Ein Meisterwerk aufgrund authentischer Aufnahmen, emotionalen Szenen und schockierendem , wahrheitsgetreuen Alltag der Spezialeinheit !

    Hinzugefügt am 18.08.2008 um 22:15 Uhr
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