Sleepy Hollow
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    20 User-Kritiken

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    Jimmy V.
    Jimmy V.

    1 follower | Seine 151 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Wow, ich hätte ja nie gedacht, dass es wirklich jemanden gibt, der diesen modernen Klassiker schlecht bewertet! Sleepy Hollow ist definitiv eine Perle und mMn. der beste Film von Tim Burton. Für diesen Film liebe ich ihn. Ich liebe ja übernatürliche Horrorfilme viel mehr als alle anderen Vertreter des Genres. Sleepy Hollow bringt, unabhängig von all den vorhandenen inhaltlichen Qualitäten, alles so genial zusammen: Krimiplot, das richtige Setting, gruselige Gegenden, übernatürliche Gestalten, sympathische Charaktere, Humor, aber keine Lächerlichkeiten. So muss es sein.

    Hinzugefügt am 03.12.2011 um 23:29 Uhr
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    Lamya
    Lamya

    11 Follower | Seine 753 Kritiken ansehen |

      3 - Nicht schlecht

    In meinen Augen ein guter Film. Mehr dann aber auch nicht. Ich würde dies nicht nur als einen Horrorfilm bezeichnen. Im ganzen ist der Film auf jedenfall sehr spannend und man kann sich den Film ansehen. Habe aber trotzdem ein wenig mehr erwartet. 6/10

    Hinzugefügt am 22.10.2011 um 22:02 Uhr
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    Hitmanski
    Hitmanski

    0 follower | Seine 9 Kritiken ansehen |

      4.5 - Großartig

    "Ist das, was sie da sagen, etwa das, was sie glauben?" - Ein Mann voll in seinem Element: Lose an Irvings gleichnamiger Erzählung orientiert, dienen die vorgeschobenen Genremechanismen des Horrorfilms Burton vorallem dazu, im Hintergrund weniger ein feinsinniges Portrait seiner Charaktere, sondern vielmehr ihrer Epoche zu zeichnen: SLEEPY HOLLOW ist in erster Linie ein Film über eine Gesellschaft im Umbruch, gefangen im Korsett der Tradition, argwöhnisch gegenüber der als Arroganz diffamierten Aufklärung. Dabei definiert Burton einerseits zwar klar die Sympathien und Antipathien für seine Figuren, erweitert seine konventionelle Ausgangskonstellation aber insofern geschickt, als das er bewusst vermeidet, Stadt gegen Provinz, Fanatist gegen Denker auszuspielen - je weiter die Geschichte voranschreitet, desto klarer wird der ihr immanente Wunsch nach gegenseitiger Toleranz: Seine Mission, sowie die Schatten der eigenen Vergangenheit löst der entsandte Kommissar letztendlich nicht durch seinen Intellekt, oder die ihm verfügbare Technik, sondern durch die Akzeptanz des für ihn bis dato nicht Existenten - es ist diese Eigenschaft, die ihn wirklich von der herrschenden Meinung unterscheidet, sowohl von den Bauern auf dem Dorf, als auch von den Richtern in der Metropole. Dass SLEEPY HOLLOW durch seine gesamte Metaphorik noch weitere zahlreiche kleinere und größere Ebenen offenbart, in seiner Offensichtlichkeit schon nahezu frech den historisch verbrieften Soldatenhandel in Zeiten des Unabhängigkeitskrieges mit Hilfe eines ferngesteuerten Schlächters karikiert, und trotz alledem auch noch als ebenso makabres, wie doch atmosphärisches Märchen voller Geister und groschenromanartigen Intrigen funktioniert, dürfte wie schon zuvor in BATMAN RETURNS Tim Burtons ebenso charakteristisch-exaltierten, wie doch durchdachten Regie zu verdanken sein. Drei Jahre nach seiner bonbonfarbenen Hommage an das Trash- und Science Fiction-Kino in MARS ATTACKS! ist sein Wille zu Besinnung auf alte Tugenden deutlich spürbar, holt der Amerikaner doch nicht nur von Depp über Walken, bis hin zu Stammkomponist Elfman eine Menge altbekannter Gesichter ans Set, sondern versinkt auch noch gänzlich in seinem kleinen melancholisch-düsteren Mikrokosmos, der nicht nur visuell einen Ausblick auf den Jahre später folgenden SWEENEY TODD erkennen lässt, sondern auch fernab des Cameo-Auftritts von Christopher Lee gewollte Erinnerungen an die ähnlich konzipierten Filme der Hammer-Productions evoziert. Es sind diese kleinen Gesten, die den Filmliebhaber auf dem Regisestuhl durchscheinen lassen, selten ist das Spiel mit Verweisen und Zitaten dermaßen unprätentiös und ehrlich, wie bei Tim Burton. SLEEPY HOLLOW - ein Film, den man immer wieder neu entdecken kann, und der auch nach mehrmaliger Sichtung nichts von seinem Charme und seiner Brillanz verloren hat.

    Hinzugefügt am 07.01.2011 um 00:43 Uhr
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    DerPjoern
    DerPjoern

    1 follower | Seine 39 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Man war das schön als man sich in der Kindheit vorgestellt hat wie so ein richtig gruseliger Horrorfilm auszusehen hat. Als man das Genre Horror nur aus Geschichten kannten. Da hatte man keine schlecht animiereten Metzeleffekte oder übertrieben sadistische Szenen im Kopf gehabt. Sondern eine mystische, gruselig aussehende Horrorgestalt, deren Auftreten jedem, ob Figur in der Geschichte oder Betrachter des Films, das Blut in den Adern gefrieren lässt. Am Besten verpackt in eine spannende Geschichte. Sleepy Hollow ist genau so ein Film. Die filmgewordende Fantasie der perfekten Lagerfeuer-Gruselgeschichte. Man kann sich für die inszenatorische Leistung von Tim Burton nur bedanken. Besser kann man einen Gruselfilm nicht darstellen. Dass es Burton mit düsteren und fantastischen Darstellungen hat, ist ja kein Geheimnis, aber erst in so einem Horrorfilm weiß man diesen Hang wirklich zu schätzen. Die Geschichte ist (nicht nur für einen Horrofilm) überraschend komplex und vor allem sauspannend und zugleich fantastisch. Das Schauspielensemble ist erste Klasse. Und selbst beim zwanzigsten Ansehen fallen mir keine Schwächen auf. Da wundert mich die Filmstarts-Wertung von nur 4/5, die in ihrer Kritik ebenfalls keine Schwachpunkte rauskristalisiert hat. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage, dass Sleepy Hollow einer der beste Gruselfilme überhaupt ist. Wenn man ein Genre mit Namen "Fantasy-Horror" (Wenn es das nicht schon gibt) entwickelt (dass sich von subtilen Horrorfilmen wie Shining und Psycho abgrenzt), dann kann man sogar sagen, dass er der Beste Film seines Genres ist.

    Hinzugefügt am 29.12.2010 um 17:03 Uhr
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    Jason Bourne
    Jason Bourne

    10 Follower | Seine 338 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Die Story strotzt nicht gerade vor ein Einfallsreichtum und Originalität, dennoch ist ''Sleepy Hollow'' wegen seiner hervorragend athmosphärischen Old-School-Fotografie, Johnny Depps herrlich überzeichnetem Spiel und wegen des stimmungsvollen Soundtracks sehr sympathisch.

    Hinzugefügt am 29.12.2010 um 11:48 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      3.5 - Gut

    Manch einer mag „Sleepy Hollow“ als allerfeinstes Horrorkino bezeichnen. Allerfeinst im Sinne von sauber abgetrennten Köpfen und einem sauber aufspielenden Johnny Depp, der mal wieder eine unvergessliche Leistung hinblättert. Nach einer prominenten Einleitung im Mondschein (bei der Martin Landau vor Angst fast den Kopf verliert) geht das Spektakel gleich los und entführt den Zuschauer in eine dunkle Märchenwelt mit (glücklicherweise) viel Selbstironie und einem grandiosen Setting. Man fühlt sich direkt in einen alten Dracula-Film versetzt und spürt regelrecht die leichten Schauder, die einem wunderbar prickelnd mit tiefschwarzem Humor vermischt über den Rücken laufen. Trotz den zwischenzeitlichen Lachern, zeigt sich Burton hier von seiner erbarmungslosen Seite. Der kopflose Reiter hat nicht viele Auftritte, aber ab und zu darf er sein Schwert auspacken, und in diesen Szenen fliegen die Köpfe auch nur so und das Blut spritzt im saftigsten Scharlachrot über die gesamte Bildfläche. Schwache Mägen dürfen also einpacken. Von Johnny’s hervorragender Leistung einmal abgesehen, liefern auch alle anderen Darsteller großes Kino ab. Besonders Christopher Walken erfreut durch seine selbstironische Darstellung des kopflosen Reiters. Leider übernimmt Burton sich gegen Ende hin etwas und inszeniert das große Finale (besonders die Kutschen-Verfolgungsjagd) ein wenig albern. Wenn dann schließlich noch die Mühle aufgrund eines kleinen Feuers iplötzlich in Flammen aufgeht, darf man sich gerne einen Schmunzler leisten. Auch als die Protagonisten nach ihrem Abenteuer in die viel zu helle und freundliche Stadt zurückkehren, mag das nicht ganz zum Rest des Films passen. Eigentlich schade, da ich gerne einem Burton-Film mal wieder etwas über 7 von 10 Punkten gegeben hätte. Dennoch ist „Sleepy Hollow“ allerfeinst – und wenn der Vorhang sich senkt wäre einer zuerst aufgestanden. Und zwar Bela Lugosi, in voller Dracula-Montur – und hätte applaudiert.

    Hinzugefügt am 05.11.2010 um 18:24 Uhr
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    Telefonmann
    Telefonmann

    2 Follower | Seine 232 Kritiken ansehen |

      4 - Sehr gut

    Tim Burton ist für seine düsteren Märchen wohlbekannt, und auch diesmal hat er wieder ein solches gedreht. Mit "Sleepy Hollow" erzählt er die Geschichte des Kopflosen Reiters. Wenn ich mich nicht täusche, ist dies sogar der bis dato erste Film von Tim Burton, welcher erst ab 16 Jahren freigegeben ist. So sind seine vorherigen Filme auch alle düster oder schräg inszeniert, aber so viel Blut gab es bisher nicht in einem Tim-Burton-Film zu sehen. Mit "Beetlejuice" schaffte er den Aufstieg. Danach folgten "Batman", "Edward mit den Scherenhänden", "Batmans Rückkehr", "Ed Wood" und "Mars Attacks". Bis auf letzteren war bei jedem Film gerade die Optik sehr düster. Tim Burton gelingt es eigentlich immer, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen, in eine Märchenwelt, die nicht gerade für die jüngsten Zuschauer geeignet ist. So ist es auch bei "Sleepy Hollow". Der ganze Film ist visuell mal wieder beeindruckend. Die Effekte sind allesamt hervorragend. Das Blut spritzt auch in großen Mengen, so werden meistens Köpfe abgeschlagen, aber man sieht auch andere Morde. Dabei verkommen diese Splattereffekte nie zum Selbstzweck, sondern passen einfach in die Geschichte hinein. Schön dass der Film nicht ab 18 freigegeben wurde, denn es handelt sich ja immerhin um ein Märchen, fernab jeglicher Realität, und so geht der Gewaltgrad mit einer FSK ab 16 Freigabe vollkommen in Ordnung. Mal wieder spielt Johnny Depp die Hauptrolle, wie er es schon zwei Mal zuvor für Tim Burton tat. Er spielt auch diesmal wieder bravourös. An seiner Art den Detektiv Ichabod Crane darzustellen, gibt es nichts auszusetzen. Auch Christina Ricci erfüllt ihre Rolle sehr gut. Ein ebenfalls sehr gelungener schauspielerischer Akt wurde von Christopher Walken hinzugefügt. Er verkörpert den Hessen, und obwohl man ihn nur kurz am Anfang und am Ende sieht, spielt er einfach großartig und sieht wirklich angsteinflößend aus. Die restlichen Schauspieler, welche ich vom Namen nicht kenne, erfüllen ihren Zweck ebenfalls sehr souverän. Es ist sehr schlau von Tim Burton gewesen, sich nicht nur alles um den Kopflosen Reiter drehen zu lassen. Zwar gibt dieser die Grundstory, doch ist er nicht der einzige Böse. Da es neben ihm auch noch den menschlichen Bösewicht gibt, wird es nie langweilig und bleibt stetig spannend. Die Auflösung am Ende finde ich ebenfalls gelungen. Der Score passt natürlich mal wieder perfekt zum Film und wurde, eigentlich wie immer, von Danny Elfman komponiert. Fazit: "Sleepy Hollow” ist ein sehr atmosphärisches, düster morbides Horrormärchen geworden. Die Hauptdarsteller können allesamt überzeugen, die nötige Prise (schwarzer) Humor fehlt auch nicht und die Story ist interessant und spannend. Ein gelungener Film.

    Hinzugefügt am 02.08.2010 um 18:26 Uhr
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    Ehemaliger User
    Ehemaliger User

      1.5 - Schlecht

    Ein Gruselfilm, was es allem Anschein nach sein soll, ist es nicht. Dafür ist die Optik zu schwach, als dass es den Zuschauer das Fürchten lehrt. Die Harmlosigkeit erschreckt einen umso mehr. Hinzu kommt, dass keine Spannung aufkommt, weil vieles vorherzusehen ist und so einfach langweilig erscheint, ja man sehnt sogar das Ende herbei. Von Depps genialem Schauspieltalent ist auch nicht sehr viel zu sehen, was vor allem an dem Charakter liegt. Jahre später, bei Sweeney Todd, klappte dies viel besser. Viele unlogische Ereignisse helfen Sleepy Hollow nicht unbedingt weiter, und so lässt sich zusammenfassen: Kein Grusel, keine Spannung, kein guter Film.

    Hinzugefügt am 08.07.2010 um 13:18 Uhr
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    Alpha78
    Alpha78

    2 Follower | Seine 131 Kritiken ansehen |

      5 - Spitzenklasse

    Spannend, spaßig. Burton / Depp, wie immer grandios.

    Hinzugefügt am 24.04.2010 um 10:06 Uhr
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    Zustel
    Zustel

    1 follower | Seine 58 Kritiken ansehen |

      1 - Sehr schlecht

    Ich verstehe nicht, warum dieser, wirklich grottenschlechte Horrorfilm so gute Bewertungen abräumen kann. Der Film ist bis zur letzten Minute von Langeweile durchzogen und es ist wirklich eine Qual gewesen ihn zu gucken. Zum einen aufgrund der Langeweile und zum anderen, weil er einfach nur ekelhaft ist und nicht die geringste Logik darinsteckt. Dass es einen kopflosen Geist gibt, erklärt ja das Genre Fantasy-Horror, aber dass in der einen Enthauptungsszene Unmassen von Blut spritzt und in der nächsten noch nicht einmal das Blut auf dem Boden ist, denkt man direkt: Was für ein S*****. Auch die Explosion einer Mühle, als wäre sie voll mit Benzin, ist recht unwahrscheinlich, selbst wenn man eine Mehlstaubexplosion bedenkt. Ich könnte noch unzählige andere logische Ungereimtheiten aufzählen. Um auf die Schauspieler zu sprechen zu kommen, vergeudet Jhonny Depp sein Talent in diesem vollkommen ungruseligen Streifen. Zwar ist seine Rolle gut gespielt, aber besonders einige der Gemeindeältesten sind sehr unüberzeugend gespielt. Besonders Young Masbeth zeigt in vielen Szenen keinen Ekel, was von einem Jugendlichen zu erwarten wäre, das ist auch ein weiterer Kritikpunkt in Sachen Realismus. Die Effekte sind für die Zeit eigentlich recht gut, überzeugen aber heutzutage nicht. Besonders das Blut wirkt durch Farbe und Konsistenz sehr unecht. Ich habe beim Gucken immer wieder auf die Zeit geschaut und auf das Ende gewartet. Die letzten 20 Minuten zeigten noch eine Spur von Spannung, als sich die Story aufklärt. Der Film beruht auf einer guten Idee, ist aber sehr schlecht umgesetzt. Die 2 von 10 Sterne gibt es nur wegen guter schauspielerischer Leistung seitens Jhonny Depp.

    Hinzugefügt am 19.03.2010 um 16:30 Uhr
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