amok2811
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2.5 - Na ja
Ein ruhiger Endzeitfilm, der auf Action verzichtet und dafür auf Atmosphäre und Gefühle setzt. Für 107 Minuten Spielzeit ist dies jedoch zu wenig. Über weite Strecken wirkt der Film etwas zäh und langatmig. Auf dem Weg gen Süden hätten Vater und Sohn mehr erleben müssen, um die Story am Leben zu erhalten. Die starken Darstellerleistungen und die triste Landschaft können zumindest ein wenig entschädigen. Der größte Fehler des Films ist jedoch aus meiner Sicht, dass die Ursache für die Apokalypse bis zum Ende ein Mysterium bleibt. Gerade durch den Einsatz von Rückblenden, die in der Zeit spielen, wo noch alles in Ordnung war, wird immer wieder der krasse Kontrast zwischen heiler Vergangenheit und destruktiver Gegenwart deutlich gemacht. Da frag ich mich natürlich, wie und warum es zu so einer Veränderung gekommen ist. Da dies nicht beantwortet wird, sind die Rückblenden unnötig, zumal sie aufgrund ihrer Kürze zur Story kaum beitragen. Nach dem Filmende hat man den Eindruck, dass „The Road“ nur ein Abschnitt auf dem schwierigen Lebensweg eines Jungen in einer lebensfeindlichen Umwelt ist, ohne dabei Anfang und Ende zu kennen.
Hinzugefügt am 06.08.2011 um 12:43 Uhr
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