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Kinostart
unbekannt (1h 43min)
- Regie
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Mit
Michael Caine, Nigel Green, Guy Doleman mehr
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Genre
Spionage
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Nationalität
Großbritannien
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Das Leben eines Geheimagenten im Dienst der britischen Regierung ist nicht unbedingt aufregend. Morgens wacht man mit zerwühlten Haaren in seiner kleinen Wohnung auf, die man mit seinem kargen Gehalt sich gerade so leisten kann, um dann mal wieder einen langweiligen Tag mit einer Observation zu verbringen. Das ist der Tagesablauf von Harry Palmer (Michael Caine), der allerdings kein ganz gewöhnlicher Agent ist. Denn seine Vorgesetzten sind nicht unbedingt zufrieden mit ihm. Attribute wie arrogant, anmaßend, renitent und undurchsichtig finden sich in seiner Personalakte, auch kriminelle Neigungen werden dort vermutet. Von Befehlen, stramm stehen und „Ja“-Sagen hält Palmer sowieso nicht viel.
| Originaltitel | The Ipcress File | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1965 | Budget | - |
Von Björn Becher
Als 1962 mit James Bond jagt Dr. No der erste Teil der legendären und heute noch immer weiter fortgesetzten Reihe um den Agenten mit der Lizenz zum Töten ihren Lauf nahm, bekamen Geschichten rund um Geheimagenten schnell Hochkonjunktur und auch andere Filmemacher zogen nach. So entstanden Rip-Offs oder spaßige Hommagen wie Heiße Katzen. Auch der legendäre Bond-Produzent Harry Saltzman wollte sich noch ein zweites Zugpferd ins Haus holen. Nach drei Bond-Abenteuern plante er daher 1965, einen weiteren Agenten ins Rennen zu schicken. Ein Kandidat war schnell gefunden, begeisterte doch gerade Len Deightons Buch „The Ipcress File“ Leser und Kritiker. Im Mittelpunkt der Agentengeschichte „Ipcress – Streng geheim“ steht Harry Palmer, der alles andere als ein Abklatsch von 007 ist, sondern perfekt wie ein Gegenentwurf zu diesem funktioniert. Gedreht in den legendären Pinewood-Studios nahe London (wo auch heute noch Teile der „Bond“-Filme entstehen) und mit Bond-Hauskomponist John Barry setzte Saltzman zwar einerseits auf Bewährtes, sorgte aber mit der Verpflichtung des jungen Regisseurs Sidney J. Furie auch für eine ganz andere Tonart. Ein zusätzlicher Glücksgriff gelang mit der Besetzung des Hauptdarstellers: Michael Caine, mittlerweile zum „Sir“ geadelt, nutzte die Rolle zum großen Durchbruch bei Publikum und Kritik.
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Rolle: Harry Palmer
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Rolle: Major Dalby
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Rolle: Ross
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Rolle: Jean Courtney
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Filmcritic.com
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