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Home > Kino > Film-Archiv > Fantasy > The Wolfman > Userkritiken
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1 - 10 von 43 Treffern
Mitglied seit 1.144 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Ich sehe mich mal wieder genötigt für einen Film eine Lanze zu brechen, der es verdient hat: Wolfman. Vorneweg aber: Ich habe ihn im Extended Cut gesehen! Wer nur das Original kennt, sollte sich unbedingt die längere Version anschauen, die auch überall als sehr gut bewertet wird und den Film massiv aufwertet. Ich kann jedenfalls wenig schlechts erkennen: Die Handlung ist typischer alter Grusel neu aufgemacht, dazu gibt es aber auch einiges an Action, gute Schauspieler und schlichtweg fantastische Bilder. Auch gruselige wie erschreckende Szenen sind zu finden. Der Film besitzt ein paar Minuspunkte (so z.B. ist die Figur des Inspektors nicht ausreichend genug gezeichnet), aber ich habe selten einen so schönen Film gesehen, der sich an klassischen Gruselstreifen orientiert und diese in ein modernes Gewand packt. Mehr davon! - Natürlich, man merkt es schon: Ich liebe solche Filme. Doch es gibt eben klassische Gruselstreifen viel zu selten. Daher unbedingt zugreifen!
Kritik: Der Film hat leider nicht das gehalten, was ich mir nach dem sehr guten Trailer erhofft habe. Die Kulissen und Kostüme sind zwar klasse, aber sonst hat der Film fast gar nichts zu bieten. Alle Schauspieler bleiben blass, die Story ist extrem dünn und die Umsetzung teilweise echt lachhaft. Es spritzt eine Menge Blut, aber wirklich gruselig wird es dabei nicht. Aus der ganzen Atmosphäre hätte man viel mehr rausholen können. Teilweise konnte ich mir das Lachen dann nicht mehr verkneifen. Kann den Film leider kaum weiterempfehlen. Wirkte auf mich eher wie ein schlechter Witz… 4/10
Mitglied seit 327 Tagen | 17 Userkritiken
Kritik: Der Stil vom Film hat es mir besonders angetan. Es wirkt düster und "dreckig". Perfekt für das 19. Jahrhundert. Als Horror-Film versagt Wolfman wie ich finde, doch trotzdem kann es auf seine eigene Art und Weise überzeugen.
Mitglied seit 461 Tagen | 11 Userkritiken
Kritik: Armes Zottelmonster Kleine Randnotiz: Ich kann leider kein "SZ" schreiben. Dieser Film war mit abstand der schlechteste Horror-Film den ich seit langem gesehen habe. Dabei klingt die Idee nicht schlecht, den alten Werwolfs-Pelz wieder aus dem Schrank zu holen. Tatsache ist, das der Werwolf von all den "klassischen" Horrorgestalten, in der modernen Filmwelt wirklich mies behandelt wurde. Da hätten wir den nun auch langsam veralteten Van Helsing, der leider sehr daneben ging (nicht nur in Sachen Werwolf) und die Twilight-Saga, die den Werwolf ja schon in den Büchern als schlichen normalen Wolf darstellt, nur etwas grösser, was er ja nun wirklich nicht verdient hat. Alles im Allen sieht es schlecht aus für das Zottelmonster. Doch dann die für mich zwar nicht erstaunliche, aber dennoch erfreuliche Nachrricht, das man den "klassischen" Werwolf wieder ins Leben rufen will. Ich hielt mich jedoch mit der Vorfreude etwas zurück, zu mal ich schon von dem "modernen" Frakenstein (Mary Shelley's Frankenstein) ziemlich enttäuscht war. Und leider hat sich meine Vorahnung bestätigt. So ist dieser Film leider mit einem mieserablen Drehbuch an den Start gegangen. Dabei hätte man aus dem Film so viel machen können. !!!Vorsicht Spoiler!!! Schon die erste Szene nimmt dem Film den Wind aus den Segeln. Der Werwolf wird schon gezeigt und ab der Hälfte ist auch klar wär der Werwolf ist. Kein Platz mehr für Rätsel. Und das ist das eigentlich Traurige. Es scheint als wollten Walker und Self einfach nur die Geschichte durchknüppeln. Etwas schön untermalt mit dem was als eiziges in dem Film gelungen ist und das sind die Bilder. Der Rest des Films besteht aus unlogischem Spliter Müll, was aufgesetzt wirkt und in keinster Weise gruselig ist. Ja nicht mal für Ekel reicht es aus. So werden einige "zusammenzuck"-Momente in dem Film eingeführt, die man nach dem Zweiten schon durchschaut hat und die einfach nur noch unnötig erscheinen. Der Hund kommt 3 mal als harmloser Schrecken zum Einsatz. Diese Momente nehmen dem Film das Tempo und machen ihn geradezu langweilig. Sehr schnell verliert man die Interesse auch, wenn dem Film jeglich Logik fehlt. So geht der Vollmond dort etwas öfters auf, als er sollte. Es ist sehr schwierig der Werwolf Legende in der Hinsicht treu zu bleiben. Aber wenn man es nicht hinbekommt, sollte man es lassen. Und nicht einen unnötigen Film drehen, der dem Zuschauer nur Geld und Zeit raubt! Das mit dem Vollmond wäre ja noch fast zu verzeihen, wenn das das einzige Logik-Problem wäre. Aber wenn der Werwolf noch in der einen Szene so schnell ist, das man ihn kaum sehen kann, aber in der anderen, wo er Emily Blunt nach jagt, diese einfach nicht einholt, ist das schon ziemlich traurig. Dazu kommt noch das sie sich hinter einem Baum verstecken kann und er sie viel zu spät bemerkt. Der Werwolf sollte eigentlich sehr gut richen und hören können. Das er überhaupt den Fehler macht und ihrer Geruchspur nicht bis zum Baum folgt, ist sehr fragwürdig. Aber auch ohne dieser ganzen Logik-Problematik, wäre dieser Film nicht mehr als ein "okayer" Horrorfilm. Den die Drehbuchautoren ertränken diesen Film geradezu in Klischees! Vater gegen Sohn, eine schöne Frau, die den Helden liebt, oder doch nicht, kriegt man bis zum Schluss nicht raus. Dazu noch eine Irrenanstalt, ein Detektiv und ein verschlafenes Dorf, fertig ist der Horrorfilm, den man doch schon einige male, in änlicher Form gesehen hat. So kommt das Ende auch nicht überraschend. Der Wolf wird eben erschossen. Nur stellt sich jetzt die Frage, wenn das die einzige Lösung ist, wieso die Zigeunerin ihn überhaupt gerettet hat? Und wo wir schon bei seltsamen Vorkommnissen sind, wer zur Hölle war dieser alte Mann im Zug, der Lawrence den seltsamen Gehstock gab? Hoffen wir das dies kein Anzeichen für ein Teil 2 ist! Die Kostüme sind auch mehr als dürftig ausgefallen. So muss sich der Vater als Werwolf, bei dem letzten Kampf, das Hemd vom Leib reizen, was keinen anderen Grund haben kann, als das man die beiden Kämpfenden auseinander halten kann. Der Kampf an sich ist so schlecht inzeniert, das man nur noch den Kopf schütteln und müde lächeln kann. Die Werwölfe scheinen wohl schweben zu können und mit Luft gefühlt zu sein. Zu mal die Szene an sich, sehr an einem anderen Film und seinem finalen Kampf erinnert. Wenn ihr selber nicht darauf kommt fragt einfach mal Freddy oder Jason. Fazit: Mehr als enttäuschend. Ein Film der sehr viel Potenzial hatte, doch leider an einem schlechten Drehbuch und der nicht ausgenutzten Technik von Heute zu Grunde ging. Auch die gute Besetzung des Films, kann diese Fehler nicht wettmachen. Sie haben das beste aus der Situation gemacht was ging. Besonders Benicio del Toro spielt seine Rolle wirklich überzeugend. Von Anthony Hopkins konnte man ja nicht weniger erwarten. Grandios!
Mitglied seit 658 Tagen | 128 Userkritiken
Kritik: Trotz kleiner Unzulänglichkeiten hat mir der Film Spass gemacht. Es entsteht kaum Leerlauf, sodass die Spannung immer aufrechterhalten bleibt. Schauspielerisch kann nur Anthony Hopkins überzeugen, der den diabolischen Bösewicht einfach perfekt inszeniert. Besonders positiv habe ich im Gegensatz zu vielen anderen empfunden, dass die Werwolffiguren sich optisch am originalen Wolfsmensch von 1941 orientieren. Dies wirkt zwar auf den ersten Blick etwas infantil, unterstreicht aber die Wertschätzung des Regisseurs fürs Original.
Kritik: Mal wieder ein Remake! Och nöö… Aber The Wolfman wurde vom erfahrenen Joe Johnston inszeniert. Ja und? Ja und das ist richtig cool. Ungewohnt für so ein Big Budget Film mit Starbesetzung ist der starke Blutgehalt. Der Film fängt, wie die alten Gruselfilme, ruhig und bescheiden an und wird dann zu einer Irrfahrt mit Wolf und Mensch. Da werden Köpfe abgerissen, Gliedmaßen verstümmelt und Zähne gefletscht. Und nebenbei noch eine richtig gute Geschichte erzählt. Und zwar die Verwandlung von Mensch zum Werwolf und wer daran so Schuld sein könnte. Na klar der Kenner weiß spätestens nach der Hälfte des Films wer dahinter steckt aber der erfreut sich dann an den wirklich guten Inszenierten Horrorszenen. Mir hat es zu mindestens Spaß gemacht. Und das war guter alter Old School Horror ohne Krawall und Jigsaw……
Mitglied seit 932 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Stilistisch ist der Film echt Klasse. Er spielt im 19.jahrhundert, was ihm auch direkt abnimmt. Insgesammt wird alles sehr düster gehalten, was perfekt zum Werwolf thema passt. Die Schauspieler, Benicio del Toro, Anthony Hopkins und Emily Blunt machen ihre sache auch sehr sehr gut. Die Story wirkt gut durchdacht und schlüssig. Einziger und großer Kritikpunkt ist leider die verfehlte action. Meiner Meinung darf es bei einem Werwolf Film ruhig richtig zur sache gehen, was hier leider fehlt. Dadurch wirkt der Film etwas "träge". Insgesamt jedoch sehenswert!
Mitglied seit 932 Tagen | 7 Userkritiken
Kritik: Stilistisch ist der Film echt Klasse. Er spielt im 19.jahrhundert, was ihm auch direkt abnimmt. Insgesammt wird alles sehr düster gehalten, was perfekt zum Werwolf thema passt. Die Schauspieler, Benicio del Toro, Anthony Hopkins und Emily Blunt machen ihre sache auch sehr sehr gut. Die Story wirkt gut durchdacht und schlüssig. Einziger und großer Kritikpunkt ist leider die verfehlte action. Meiner Meinung darf es bei einem Werwolf Film ruhig richtig zur sache gehen, was hier leider fehlt. Dadurch wirkt der Film etwas "träge". Insgesamt jedoch sehenswert!
Mitglied seit 593 Tagen | 42 Userkritiken
Ihre Kritik: Das Remakes des Horror-Klassikers "The Wolf Man" (1941) gehört in der Riege der Horror-Neuverfilmungen zweifellos zu den besseren. Besonders erwähnenswert ist die Atmosphäre des Films. Der Film atmet den Geist des viktorianischen Englands und kann sich mit seiner morbiden Stimmung mit Meisterwerken wie "Sleepy Hollow" durchaus messen. Allein die Kulissen, Kostüme und die Nebelschwaden machen "The Wolfman" schon sehenswert. In der Director's Cut-Version dauert es dann bis zur ersten Mann-Wolf-Transformation schon sehr lange, was dem Film allerdings zu Gute kommt, fühlt man sich dadurch doch schon eher in einem Film, der auch den Geist der 1940er Jahre atmet, in dem es nicht darauf ankommt den Zuschauer schnell mit dem Monster zu konfrontieren, damit er den Kinosaal nicht verlässt. Ein Risiko ist Joe Johnston eingegangen, indem er den animierten Werwolf an das Original aus den 1940er Jahren anpasste. Dem heutigen, an Werwölfe aus "Underworld" gewöhnten, Publikum wird das nicht ausnahmslos gefallen. Für mich sammelt der Film dadurch Pluspunkte zumal der Terminus "Wolfman" auf diesen Werwolf wirklich zutrifft, erinnern einen die Werwölfe in jüngeren Horrorfilmen doch kaum an einen Menschen. Auch am Einsatz von Blut haben die Macher nicht gespart. Die Werwolf-Szenen sind zwar sehr sparsam über den ganzen Film verteilt, halten für Freunde des Splatters jedoch eine angenehme Überraschung bereit. Des weiteren sollte man sich diesen Film schon allein wegen Anthony Hopkins anschauen. Benicio del Toro zeigt zwar eine ordentliche, ambitionierte Leistung, kommt aber an den Altmeister nicht heran. Schwächen offenbart jedoch das Drehbuch. Viele Dinge wie die aufkeimende Liebe zwischen den Charakteren von Benicio del Toro und Emily Blunt oder die eigentlich zerrüttete Beziehung zwischen Hopkins und del Toro als Vater und Sohn, die sich erst zum Ende des Films entfaltet, wirken unplausibel und schlecht in den Film integriert. Durch einige Lücken im Drehbuch verliert der Film so an Qualität und kann sich letztlich nicht mit den Neuinterpretationen von Dracula und Frankenstein aus den 1990er Jahren messen.
Mitglied seit 1.729 Tagen | 29 Userkritiken
Kritik: Meine Kritik beruht auf dem Extended Directors Cut (114 Minuten). Ich finde den Film durchaus gelungen, sicherlich ist er relativ leicht vorhersehbar, aber dennoch spannend. Was gefällt ist in erster Linie die Optik, düster und sehr atmosphärisch. Mit Blut und abgetrennten Gliedmaßen wird nicht gespart. Die CGI-Technik ist durchaus überzeugend, die Verwandlungen zum Werwolf sind optisch einwandfrei. Auf die computeranimierte Darstellung eines Bären und eines Hirsches hätte man meiner Meinung nach verzichten können, da hier die CGI schon sehr auffällt. Die Schauspieler spielen Ihre Rollen solide. Über die mangelende Nachvollziehbarkeit einiger Handlungen wie z.B. das sich Gwen nur wenige Wochen nach dem Tod Ihres Mannes schon dessen Bruder an den Hals wirft, kann man mit ein zugedrücktem Auge noch zu akzeptieren. Immerhin ist die Bindung dieser beiden Charaktere für das Ende umso bedeutender. Das Ende wurde dann auch entsprechend profitmäßig ausgelegt, so das man bei Erfolg des Films (klappte ja nicht ganz) schnell eine Geschichte für eine Vorsetzung hätte. Das würde ich dann schon als größten Kritikpunkt ansehen. Ansonsten habe ich mich, wie schon erwähnt gut unterhalten gefühlt. Das die Filmstarts-Kritik so schlecht ausgefallen ist, liegt womöglich an den unterschiedlichen Fassungen des Films. Mein Fazit: Durchaus empfehlenswert!
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