Happy-Go-Lucky
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    funky^jay
    funky^jay

    1 follower | Seine 34 Kritiken ansehen |

      1.5 - Schlecht

    Ich fand den Film einfach nur furchtbar und nervtötend. Poppy queitscht durchs Leben, grinst andauernd debil und alle um sie herum sind natürlich nur Miesepeter und können mit der absoluuuuut guten Laune natürlich gar nichts anfangen. Ist klar... Das alles wirkte ziemlich aufgesetzt und unglaubwürdig. Zudem ist bei mir der Funke absolut nicht übergesprungen, was mich so manche Schwäche eines Films verzeihen lassen würde. Wenn das was da im Film gezeigt wurde "Gute Laune" sein soll, dann werde ich lieber ein Griesgram oder Fahrlehrer! In meinen Augen ein komplett überbewerteter Film bei dem ich die guten Kritiken nicht nachvollziehen kann.

    Hinzugefügt am 28.08.2010 um 09:40 Uhr
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    KleinerDrecksack
    KleinerDrecksack

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      4.5 - Großartig

    Mir hat der Film sehr gefallen, beim ersten Mal und erst recht bei jedem weiteren Mal. die Handlung ist recht banal - eine junge Frau lebt ihr Leben, arbeitet mit Kindern, macht ein paar Fahrstunden nachdem ihr zuvor das Fahrrad gestohlen wurde, trifft sich mit einem Mann. Nur um diese Geschichte zu erzählen ist der Film sicher nicht gemacht. Poppy ist als Mensch quietschbunt und witzelt, kichert, albert und tanzt sich quer durch ihre Welt - und die ist - nicht viel anders als die Welt außerhalb des Leinwand-Rahmens - voller unterschiedlicher Individuen. Bemerkenswert ist, dass jemand, der ständig guter Laune ist und diese auch deutlich nach außen kehrt, sich rasch deutlich unbeliebter macht als jemand, der sich schön einreiht in das Heer griesgrämiger Zyniker : latent alles und jeden abwertende Schwarzseher, die in allem den bösen Pferdefuß suchen, und die letztlich mit Glück einfach nicht umgehen können, gibt es zuhauf. Diese Menschen werden nicht nur die Hauptdarstellerin sondern bald darauf auf den ganzen Film als nervig, anstrengend und nichtssagend empfinden, denn was sie nicht bereits in sich tragen können sie natürlich auch nicht in diesem Film wiederfinden. Die Musik wird teilweise ähnlich eingesetzt wie in "Die fabelhafte Welt der Amelie" - sie arbeitet mit bzw. gegen die Stimmung, die der Betrachter zum Film entwickelt : wer den Film und die Person der Poppy mag, wird auch die Musik mögen (und umgekehrt). Der Film ist mal etwas ganz Anderes, was man sonst so im Kino sieht, und vielen Zuschauern ist mit einem x-beliebigen Sinnlos-Hau-drauf-Spezialeffekte-Kracher vermutlich besser geholfen als mit diesem raren Lehrstück in Sachen Lebenskunst um sich zu unterhalten. Bei mir hat sich die Frage im Nachhinein gestellt, wer wohl wirklich "nicht normal" sein sollte - unverbesserliche Optimisten oder doch eher die Masse der "alles-ist-scheiße"-Denker ?

    Hinzugefügt am 20.01.2010 um 10:55 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Selten habe ich so einen absurd durchgeknallten Charakter gesehen. Das als positive Lebenseinstellung zu verkaufen zeugt von einem, vorsichtig ausgedrückt, Realitätsverlust gepaart mit mehreren gerauchten Joints (welche inhaliert wurden). Ständiges 'Enraha' Geschrei des Fahrlehrers werden auch nach der tausendsten Wiederholung nicht lustiger. So langsam fange ich an die hohe Comedy Kunst des Oliver Pochers zu schätzen.

    Hinzugefügt am 01.01.2010 um 22:57 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Ich fand den Film super. Obwohl es der Stimmung der Hauptperson nach eigentlich eine Komödie genannt werden müsste, ist die Wahl der Kategorie "Drama" vollkommen richtig. Denn der Film enthält harten Tobak. in Form von Wahrheiten von der einen Seite der Medaille des Lebens, verkörpert von dem Fahrlehrer. Die andere, angenehme, fröhliche Seite verkörpert die Hauptdarstellerin Poppy. Wie die Bewertungen zeigen, entzweit der Film das Lager der Zuschauer brutal. Dieser Film ist absolut demjenigen zu empfehlen, der Lust hat auf anspruchsvolles, emotionales Low-Budget-Kino.

    Hinzugefügt am 27.10.2009 um 01:17 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Konnte leider für den Film keine gute Laune aufbringen. Zwei Stunden lang dreht es sich um eine durchgenallte Grundschullehrerin die mit ihrer postiven Lebeneinstellung den Film erzählt. Das ganze wirkt zu überdreht und schon nach kurzer Zeit musste ich den Sound runterdrehen damit ich mir nicht dieses ständige gekicher von dieser Poppy anhören musste.

    Hinzugefügt am 05.04.2009 um 14:22 Uhr
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    1 follower | Seine 63 Kritiken ansehen |

      1.5 - Schlecht

    Ich war leider ziemlich entäuscht, besonders, da "Happy go Lucky" so viele gute Bewertungen erhielt. Meistens kann ich mich mit dem Gros der Kritikerstimmen anfreunden - hier allerdings gar nicht. Natürlich steht und fällt der Film mit seiner Hauptdarstellerin. Die leidet jedoch an zwei Aspekten: 1. Sie ist eine offenkundige Nervensäge und 2. Sie bekommt vom Drehbuch nicht die Chance, sich klar zu öffnen. Poppy bleibt uns ein Geheimnis. Sie ist natürlich als Kontrast zu ihrer Umwelt gedacht - zum Fahrlehrer, zu ihren Schwestern und zu allem, was wir als Zuschauer in der heutigen Welt betrachten und erleben. Aber: Sie bleibt trotzdem die meiste Zeit eine Nervensäge und wir, als Zuschauer, verstehen einfach nicht, warum sie so ist. Da ihre beiden Schwestern das genaue Gegenteil sind (die eine ist miesepeterich und die andere zwanghaft konservativ) könnte man aufs Elternhaus schielen, das ja, wie erwähnt, nicht so dolle ist. Aber, was ist da passiert, was denkt Poppy, was fühlt sie, was wünscht sie sich.... tausend Fragen und keinerlei Anwort. Zudem gibt es ohnehin nicht viele gute Dialoge... nur ein Paar Szenen, die metaphorisch gesehen noch etwas gefallen wollen. Ohenhin steigert sich der Film, wenn er etwas ruhiger und Poppy ernster wird. Die mit weitem Abstand stärkste Szene ist die, als sie auf den verwirrten Obdachlosen trifft. Dies war eine nachhaltige, eine kraftvolle Szene - und leider auch die einzige von wirklicher Qualität. Happy go Lucky verspricht ganz viel, deutet ganz viel an und meidet dann konsequent allen Anspruch: 3/10

    Hinzugefügt am 08.03.2009 um 16:13 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Für die Hauptdarstellerin: 10/10 Nebendarsteller: durchwachsen, 6/10 Der Film wirkt wie ein Blick in das Leben einer sehr fröhlichen, ein bisschen durchgeknallten Grundschullehrerin. Man bekommt also fast alle Facetten zu sehen, wie sie arbeitet und tanzt, ihre Freundinnen und Schwestern und natürlich über was man alles lachen kann. Dann gibt es da noch einen stark einnehmenden Filmpart: Die Fahrschule. Das ist dann nicht mehr so lustig und locker, sondern nervend. Auch wenn die Schauspielleistung und Physiognomie des cholerischen Fahrschullehrers genial sei. Es ist wirklich ein Drama. Und dann ist der Film auch schon vorbei und es bleibt das Gefühl, jemand wollte mein Wertesystem korrekt justieren. Wäre aber doch nicht nötig gewesen ;)

    Hinzugefügt am 01.02.2009 um 22:01 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Der Film Happy-go-Lucky beginnt einleitend mit einer gewissen Schwerelose und allgemein meint man Poppy, als unendlich glückliches und fröhliches Wesen aus der Sicht des Zuschauer zu sehen und oberflächlich könnte man meinen, dass nur sie einen in den Bann zieht. Wenn jemand meint in den Film eben nur das Motto "Wenn man fröhlich ist, dann ist das Leben schön" zu sehen, verliert der Film eigentlich seine tiefere Wirkung. Sie als Charakter zeichnet mehr aus: Sie ist zwar kindlich und als "erwachsener" Betrachter erfährt man dieses kindliche vielleicht auch sehr schnell als nervig; aber genau das ist es, was sie als Charakter besonders macht. Das Nervige, was auch ihr Umkreis ihr gegenüber deutlich macht, wenn man die Anfangsszene nach dem Diskobesuch betrachtet. Sie legt es nicht darauf an im Mittelpunkt zu stehen oder gar bewundert zu werden, was der Fahrlehrer Scott ihr am Ende eigentlich fälschlicherweise vorwirft. Sie versucht auch nicht alle zwangsläufig in ihren Bann zu ziehen und sie lässt sich gegenteilig auch nicht dadurch einschüchtern. Was ich damit sagen will ist, dass der Charakter Poppy äußerst gesund und realistisch daher kommt und zwar, weil man als Betrachter Momente erfährt, in denen man sie nicht "mag" und Moment, in denen man sie "mag". Man kann ihr Lachen irgendwann nicht mögen und man kann vielleicht auch nicht verstehen, warum sie den Himmel in diesem einen Moment wunderschön findet. Ebenfalls könnte man auch nicht verstehen, warum sie sich in Tim verliebt, der eigentlich keine durchschnittliche Schönheit ist. Die Begeisterung in der Schule, wie sie den Kindern etwas beibringt oder ihr Verhalten beim Tanzen könnte man im Gegensatz mögen; man muss es aber nicht. Genau diese Austauschbarkeit ermöglicht es sie als Mensch zu akzeptieren. Als einen Menschen, den man auf Grund gewisser Dinge mag aber auch nicht mögen darf. Dabei spielt es jedoch aber auch keine Rolle, dass man an der Person eventuell etwas nicht mag- sie nimmt es dir nicht übel. Dennoch würde ich aber noch darüber hinausgehen und behaupten, dass diese Aussage auf alle Charaktere im Film, außer dem Taxifahrer und die Schwester mit ihrem Mann zutrifft. Die Menschen sind auf realistische Weise alle "glücklich", nur eben auf andere Art und Weisen. Was sie alle gemein haben ist die Akzeptanz gegenüber sich selbst und ihren Mitmenschen und das besondere daran ist, dass sie sich nicht verändern bzw verformen lassen. Ihr Wesen ist definiert auf ihre Weise (schön, hässlich, nervig, angenehm, nachdenklich, gedankenlos, lächelnd, grimmig, usw.) und damit besonders und damit finde ich den Film wirklich "stark".

    Hinzugefügt am 18.09.2008 um 14:22 Uhr
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      3 - Nicht schlecht

    Die Synchronisation ist das Problem! Happy-Go-Lucky ist ein großartiges Portrait der englischen Mittelschicht: Reihenhaus mit Kaminatrappe, halbnackte Mädels auf Highheels in der Disko und die Engländer (nicht die Briten, denn die Mittelschicht in England hat nichts mit dem "very british sophisticated style" der "upper class" zu tun) werden dargestellt als ein bunter Mix der Kulturen, Hautfarben, Ethnien. Durch die Synchronisation geht erstens die Hälfte der Witze verloren: "Finger on the lips, finger on the tits, finger on the hips." ist im Englischen lustig bis albern, im Deutschen - "Finger auf die Lippen, Finger auf die Titten, Finger auf die Hüften." - albern bis blöd. Zweitens fehlen (wie immer bei Übersetzungen) entscheidende Charakteristika in der Ausgestaltung der Figuren: Die Flamenco-Lehrerin ist die einzige Figur mit charakterbildendem Sprachduktus (unumgänglich, da sie über Engländer lästert), über die anderen Figuren erfährt man nichts. Und drittens ist die deutsche Stimme der Poppy schlicht unerträglich! Im Kino raunte jemand gleich nach ihrem ersten Satz: "Ich hasse sie jetzt schon!" Sally Hawkins spielt die Poppy ohne Frage grandios. Der Film ist eine schöne Charakterstudie in einzelnen Sequenzen. Poppy ist kein Reh, sondern eine selbstbewußte Frau, die weiß was sie will und die Widrigkeiten des Lebens mit einer erstaunlichen Gelassenheit wahr- und in Angriff nimmt. Etwas enttäuschend ist dagegen die Auflösung. Diese Frau, die gegenüber ihrer Schwester noch vollauf überzeugend geäußert hat, sie sei absolut glücklich ohne Mann, findet ihre Erlösung dann doch erst durch den Prinzen, der in ihr Leben reitet. So wird impliziert, dass bei aller Fröhlichkeit das Einzige, was uns wirklich glücklich macht, die Vereinigung mit dem Partner ist. Damit wird diese extravagante Figur am Ende den gesellschaftlichen Konventionen untergeordnet und man darf beruhigt aus dem Kino gehen, weil das herkömmliche Weltbild eben doch das richtige ist, in das sich auch komplett ausgeflippte Figuren wie Poppy einsortieren lassen. Schade sowas.

    Hinzugefügt am 17.08.2008 um 15:00 Uhr
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      2.5 - Na ja

    hatte ja schon paar lacher, aber insgesamt war der mir zu anstrengend. die in einem durchquasselnde hauptdarstellerin ging mir irgendwann doch ein wenig aufn keks. sommer vorm balkon (den ich vom thema her recht ähnlich finde) hat mir da weit besser gefallen

    Hinzugefügt am 15.08.2008 um 22:34 Uhr
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