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Home > Kino > Film-Archiv > Action > Doomsday - Tag der Rache > Userkritiken
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1 - 10 von 71 Treffern
Mitglied seit 402 Tagen | 5 Userkritiken
Kritik: Das Ding ist richtig schlecht. Man nehme ein bißchen "Madmax" für Arme, ein bißchen "28 days later" für Arme, und schon hat man den Salat. Dieser Film setzt voll und ganz auf den Freakshowfaktor - dabei hat man alles hier Gezeigte in irgendeiner (weniger extremen und besseren Form) schon gesehen. Dabei wird in diesem Film ausnahmslos alles (!) derart überzeichnet, dass es wie eine Persiflage wirkt. Möchtegern-Ninjafrau Rhona Mitra brilliert - wie üblich und wie die meisten weiblichen Darsteller - in den Actionszenen im Negativbereich. Wobei man natürlich auch sagen muss: Fehler der Castingagentur, wenn eine Person für eine Rolle gecastet wird, die diese heillos überfordert. Was soll ich sagen? Der Film bietet abgeschlagene Köpfe, Kannibalen (die nicht wählerisch zu sein scheinen, denn sie grillen einen der goodguys mitsamt Kleidung, so dass diese sich ins Fleisch einbrennt), wie erwähnt gnadenlos übertriebene Charaktere, extrem viele schlechte Klischees, einen profanen Geschwister-/Familienkonflikt, und für mich das Highlight des kompletten Films: Ein ganz kurzer und nicht gerade tiefer Einblick in Rhona Mitras Dekoltee während sie mit den Armen nach oben gefesselt ist. Wem das reicht, viel Spaß beim Kucken. Wer mehr von einem Film möchte: Finger weg.
Mitglied seit 935 Tagen | 68 Userkritiken
Kritik: Doomsday ist ein interessanter, spannender aber unrealistischer Horrorfilm. Ist sehr genretypisch und unterhält währen den ganzen 90 Minuten ganz gut. Wer auf Seuchefilme steht wird seine Freude daran finden. 3.5/5
Kritik: Neben The Descent das weitere Prunkstück des Neil Marshall. Man muss sich das erstmal trauen 5 verschiedene Genres zu einem lustigen Trashabenteuer der härteren Sorte zu verwursten. Wenn das Ergebnis dann aber so rockt wie Doomsday bin ich gern bereit mich 2 Stunden einfach Unterhalten zu lassen. Wo anderen Produktionen schon längst der Stecker gezogen wäre fängt Marshall erst an und legt mit seinem Genremix so richtig los. Entertainment pur! Anspruchslos und völlig absurd wird hier gezeigt was andere sich nicht mal trauen. Ein wildes Action Survival Abenteuer das durchgängiges Tempo bietet und viele Überraschungen parat hat. Ja das macht Spaß! Für Trashfans ein Augenschmaus die die 80er Jahre Filme sehr vermissen.
Mitglied seit 1.357 Tagen | 3 Userkritiken
Kritik: Super Trashfilm, der durchgehend spannend ist und dessen Story für einen Virus-Horror-Film auch nicht total 0-8-15 ist. Man konnte so gut wie nie vorhersagen, was als nächstes passiert und es gibt auch irgendwie keinen Stillstand im Film, was sehr gelungen ist. Nur das Ende ist dermaßen schlecht gemacht, dass ich fast ausmachen wollte. Die Szene mit dem Bentley GT ist sooooo unlogisch. Wenn einer auf dem Dach rumkrabbelt, bremst man einmal stark und *zack* weg ist er. Aber nein, Mrs. Macho fährt und fährt und fährt. Um nur mal eine der bekloppten Stellen zu nennen. Naja, insgesamt ist der Streifen ziemlich gelungen, außer dem an den Haaren herbeigezogenen Ende. Vielleicht ging ja das Geld oder die Motivation der Schauspieler am Ende zur Neige, wer weiß.
Mitglied seit 460 Tagen | 2 Userkritiken
Kritik: Was für ein geiler Film. Ein Gift-Shop Schild in der Burg, ein in Menschenhaut genähter Jaguar, eine promt geandete Geschwindigkeitskontrolle, eine lebende Kühlerfigur in Latex - hey Leute, DAS ist echt phantasievoll. Wer diesen Film mit einem Stern bewertet, würde das vermutlich auch mit Mad Max, From Dusk till Dawn, Starship Troopers, Ritter der Kokosnuss und Alarm für Cobra 11 machen... ;-) P.S.: Vier Sterne müssen genügen. 5 bekäme höchstens Alarm für... und das ist nicht in der Datenbank
Mitglied seit 1.452 Tagen | 232 Userkritiken
Kritik: Auf "Doomsday" habe ich mich doch sehr gefreut. Leider lief der Film hier nicht in den Kinos und so musste ich auf die DVD warten. Irgendwie hatte ich hohe Erwartungen, bin aber im Endeffekt total zufriedengestellt worden, denn "Doomsday" macht einfach nur Spaß. Wer hier Anspruch oder Logik sucht, ist wirklich Fehl am Platze und wird diesen Film nicht mögen, denn eins ist "Doomsday" auf keinen Fall: logisch. Auch eine besondere Story wird hier nicht geboten, denn neu ist das ganze nicht. Es ist auch einzig dem Regisseur und den Darstellern zu verdanken, dass der Film so gut funktioniert. Neil Marshall hat schon mit "The Descent" einen klasse Horrorfilm gemacht, der so richtig schön unkonventionell und nicht fürs Mainstreamkino geeignet war. Das ist bei "Doomsday" sogar noch mehr der Fall. In den Kinos ist der Film gefloppt, was mich nicht wundert, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass man es mit einem geilen Film zu tun hat. Es geht gleich am Anfang richtig los und eine Pause bekommt der Zuschauer in den folgenden ca. 100 Minuten dann auch nicht mehr geboten. Es wird ein gehöriges Tempo vorgelegt und trotzdem fühlte ich mich nicht überfordert. Die Story erinnert etwas an "Mad Max" und "Die Klapperschlange". Die Verfolgungsjagd im Finale könnte man schon als Hommage an "Mad Max" sehen. Trotzdem bringt "Doomsday" auch genug Eigenständigkeit mit und vor allen Dingen Abwechslung. Die Schauplätze ändern sich ständig. Das mit der Mittelalter-Atmosphäre in der zweiten Hälfte des Films, fand ich sehr gelungen und auch sehr abwechslungsreich. Die Schauplätze sind wirklich toll und die ganzen Kostüme sehr einfallsreich. Die Darsteller, von denen eigentlich keiner ein richtig großer Name ist, haben mir eigentlich alle gut gefallen. Rhona Mitra verkörpert ihren Charakter mit ordentlich Coolness und der ganze Rest spielt ebenfalls angebracht. Craig Conway spielt die Rolle des Sol mit großem Overacting, aber das passt hier wirklich gut. Von den ganzen Darstellern kenne ich eigentlich nur Malcolm McDowell, der hier zwar nicht viel zu tun hat, aber auch zu überzeugen vermag. Fazit: Anspruchslos, aber einfach unterhaltsam. "Doomsday" ist hyperstylish und ultracool, dabei noch unkonventionell und schön brutal. Mir hat dieser Film echt gut gefallen und ich bin auf weitere Filme von Neil Marshall gespannt.
Mitglied seit 1.199 Tagen | 5 Userkritiken
Kritik: Dass keine wirkliche Story vorhanden ist, sondern eher eine Idee, muss erstmal nichts schlechtes sein. Gerade bei Trash macht das nichts, wenn sie Mittel zum Zweck ist, wenn sie dazu da ist, um von Szenario zu Szenario zu führen. Aber wenn das Szenario dann immer das gleiche ist, dann kommt man schon mal ins Grübeln. Da das Team um die Protagonistin hier durch zwei verschiedene Locations muss, in denen jeweils das gleiche passiert - sie werden gefangen genommen und müssen sich freikämpfen - wäre hier doch Platz gewesen, um beide jeweils in einem bestimmten Stil zu halten, einer Stimmung zu unterlegen oder individuelle Kämpfe zu inszenieren. Aber nix da. Stattdessen wird einfach wild hin und hergeschnitten (komischerweise auch in den Dialogen), damit der Zuschauer über seine Kopfschmerzen vergisst, dass gerade überhaupt nichts passiert ist. Ich dachte immer, das coole an Trash sei, dass bestimmte Dinge zugunsten von anderen vernachlässigt werden. Wenn man das Fehlen an Kreativität oder die Inkompetenz des Regisseurs zu den begünstigten Dingen zählen kann, dann ist das hier wohl immer noch cooler Trash. Aber das nächste mal bitte etwas, was auch den Zuschauer erfreuen kann.
Kritik: Die 80er sind zurück. Snake Plissken und Mad Max, sie haben endlich einen würdigen Nachfolger gefunden: Doomsday von Neil Marshall. Doomsday ist eine wilde Mischung aus 80er-Jahre-Action-Filmen, dem Video zu Wild Boys, Liedern der 80er Jahre, Excalibur und dem Besten von heute. Zum Film: er fängt als Escape from New York an, geht als Resident Evil: Apocalypse weiter und steigert sich zu Aliens (inclusive des tollen Fluchtfahrzeugs). Danach kommt Mad Max durchmischt mit Wild Boys, wir gehen über zu Excalibur und dann alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zurück auf Anfang. Nur ein paar Highlights: Punks und Good Thing von den Fine Young Cannibals: der Bandname ist Programm. Oder eine Verfolgungsjagd zu Two Tribes von Frankie Goes To Hollywood. Grandios. In "Doomsday - Tag der Rache" geht es einmal mehr um den Untergang der Welt durch ein fieses Virus und den Kampf ums Überleben. Im Mittelpunkt: eine Elitekämpferin, die vor Jahren als Kollateralschaden der hastigen Einrichtung einer Quarantänemauer rund um Schottland ein Auge verlor. 20 Jahre später soll die taffe Lady genau dorthin zurück, um ein Gegenmittel für die erneut ausbrechende Seuche zu finden. Ein ganzes Land abgetrennt vom Rest der Welt und die Menschen darin ihrem Schicksal überlassen? Es ist ziemlich starker Tobak, der hier mit nachvollziehbarem Realismus serviert wird. Der Zweck heiligt die Mittel, und der Welt ist es egal, was mit den infizierten Schotten passiert. Sie werden abgeknallt, sobald sie der Mauer zu nahe kommen. Erst als die Seuche in London erneut ausbricht, besteht Handlungsbedarf. Also wird Eden (Rhona Mitra), der Name musste sein, eine Elitekämpferin, in das Land der Verdammten geschickt, die auch zwei Jahrzenhte nach dem Ausbruch der Seuche erstaunlicherweise noch leben. Offensichtlich hat der skrupellose Wissenschaftler Kane (Malcolm McDowell) Gegenmittel gefunden. Dort erwarten sie aber eine Horde von gewalttätigen Punks, die sich eine postapokalyptische Behelfszivilisation eingerichtet haben und dafür kämpfen, ins gelobte Land gelassen zu werden. Fazit: unbedingt ansehen, wenn man eine blutige Hommage an die 80er Endzeitfilme inkl. cooler Mucke sehen will.Extrem empfehlenswert in der ungeschnittenen Englischen Originalfassung.
Kritik: Nicht schon wieder ein Virus-Film! Zum Glück nimmt der Reapervirus in "Doomsday - Tag der Rache" nur eine Nebenrolle ein. Vielmehr kommen hier Freunde von Endzeitszenarios und 80er Jahre Actionreißern voll auf ihre Kosten, während die Freunde des Mainstreams eher leer ausgehen dürften. Die hier vorliegende Blu-Ray-Version habe ich mir aus der Videothek ausgeliehen. Das es sich hierbei um eine Cut-Version handelt, habe ich erst hier bei Amazon erfahren. Mir ist es während des Films nicht aufgefallen, da gibt es filmische Werke die wirklich verhackstückelt worden sind. Aber zurück zum eigentlichen, zum Film: Nach maximal 60ig Sekunden wissen wir Bescheid, um die Lage der Menschheit. Wie in vielen anderen Filmen, ist es ein einfacher Virus, der die Menschen zu primitiven, mordhungrigen (Betonung liegt auf "hungrig") mutieren lässt und ja, leider nicht heilbar ist. Bitterlich. Dieses Phänomen des "Wutvirus" wurde schon in zahlreichen anderen Filmen, wie z. B. 28 Days/Weeks Later, Rec, Dawn of the Dead oder I am Legend verarbeitet und anschaulich dargestellt. Wirklich innovativ ist das Thema somit also nicht mehr. Aber bevor "Doomsday" in die gleiche Kerbe schlägt, wird schnell klargestellt, dass der "Virus" hier eher nur eine Nebenrolle spielt. Der Reapervirus beginnt sich von Glasgow aus, über ganz Schottland auszubreiten. Um dem Massensterben Einhalt zu gebieten, errichtet die englische Regierung den Hadrians-Wall neu. Ein paar Meter höher, als zu Zeiten der Römer und schwerer bewaffnet. Schottland wird somit sich selbst überlassen und wird für 30 Jahre mitsamt seinen Einwohnern vergessen. Bis, ja bis der Reapervirus plötzlich in London auftaucht. Die Regierung erhofft die erneut drohende Epedemie verhindern zu können, indem sie ein Team unter Major Eden Sinclair (Rhona Mitra) in die Quarantänezone schickt, um dort den scheinbar noch lebenden Virusexperten Kane (Malcolm McDowell) aufzuspüren und das offensichtlich gefundene Gegenmittel von ihm einzufordern. Regisseur Neil Marshall hat einen wunderbar-postapocalyptischen Film geschaffen, der so schnell an Fahrt aufnimmt, dass man kaum die Gelegenheit bekommt sich über einen logischen Handlungsverlauf Gedanken zu machen. Der Film ist einfach herrlich schräg und kompromisslos brutal. Die verschiedenen Stilelemente wecken Erinnerungen an Filmen wie Mad Max, Waterworld oder Die Klapperschlange. Auch das Mittelalter! kommt dabei nicht zu kurz. Das Schauspieler-Ensemble, allen voran Ex-Lara Croft-Double Rhona Mitra reiht sich nahtlos zwischen den Beckinsales und Jovovichs dieser Welt ein. Auch die restlichen Darsteller spielen wunderbar auf. Auch wenn tolle Schauspieler wie Bob Hoskins oder Ex-Alex Malcom McDowell als Kane eher eine kleine Rolle bekommen haben. Insgesamt ist "Doomsday - Tag der Rache" ein toller, apocalyptischer Actionkracher auf einer superscharfen Blu-Ray.
Mitglied seit 1.812 Tagen | 91 Userkritiken
Kritik: Mad Mad meets the Snake. cooler teils ekliger actionfilm. paar stunts sind was übertrieben und so ein paar unstimmigkeiten fallen auf, aber ein guter film
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