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Kinostart
21. Februar 2008 (1h 34min)
- Regie
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Mit
Unbekannte Schauspieler
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Genre
Dokumentation
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Nationalität
Deutschland
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„Staub“ handelt von Staub – in all seinen Formen und Gestalten. Vom kleinen, unbedeutenden Korn bis zur ausgewachsenen Fluse. Von der lästigen, immer wiederkehrenden, einfach unbesiegbaren Schmutzschicht auf der geerbten Vase bis zum begehrten, alternativen Kunstobjekt. Staub ist universell – aus ihm ist das Universum hervorgegangen und zu ihm werden wir nach unserem Ableben zerfallen. Staub hat etwas Mystisches und zugleich auch etwas durch und durch Profanes an sich – sowohl Astrophysiker als auch Putzkolonnen beschäftigen sich jeden Tag mit ihm.
| Verleiher | Real Fiction | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2007 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christoph Petersen
Gerade wenn es um die Abbildung der Wirklichkeit geht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. In den letzten Jahren gab es gleich eine ganze Reihe von Dokumentarfilmen, deren Themen zumindest als ungewöhnlich zu bezeichnen sind. In „Fuck“ erkundete Steve Anderson Ursprünge und Verbreitung des titelgebenden Ausdrucks, der die Herzen aller amerikanischer Moralwächter mehr als alles andere erzürnen lässt. In „The Aristocrats“ ließ Paul Provenza ein und denselben Witz von 100 Prominenten erzählen und ging so jeder erzählerischen Nuance des extrem anzüglichen Jokes auf den Grund. In Super Size Me ernährte sich der Filmemacher Morgan Spurlock einen Monat lang ausschließlich von Fast Food, was beinahe zu einem bleibenden Nierenschaden führte – in seiner neuen Doku macht Spurlock übrigens Jagd auf Osama Bin Laden, was wohl keinen Tick weniger grenzdebil ist. Doch keine dieser Ideen erscheint auf den ersten Blick so absurd wie die des erfahren Dokumentarregisseurs Hartmut Bitomsky: Das Thema seines neuesten Projekts ist so simpel wie übergeschnappt, beschäftigt er sich doch 94 Minuten lang mit dem wohl unpopulärsten Sujet, das man sich überhaupt vorstellen kann: Staub!
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