Kinostart:
2. Oktober 1986
Regie: Woody Allen
Mit Dianne Wiest, Woody Allen, Max von Sydow,
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Originaltitel: Hannah And Her Sisters
Produktionsland:
Vereinigte Staaten
.
Genre:
Tragikomödie
Laufzeit: 106 Minuten.
Produktionsjahr:
1986
Verleiher: Fox Deutschland
Inhalt: Von außen betrachtet sind Hannah (Mia Farrow), Lee (Barbara Hershey) und Holly (Dianne Wiest) kaum voneinander zu unterscheiden. Sie alle sind Töchter eines Künstlerehepaars, Mitte vierzig, und begeistern sich für die New Yorker Kunst- und Kulturszene. Erst ein gezielter Blick in die Lebensräume der drei Schwestern offenbart die tieferliegenden Probleme und Konflikte innerhalb der Familie, die alltäglichen Neurosen und ständigen Versagensängste. Während Hannah als Mutter und erfolgreiche Schauspielerin anfangs noch den Ruhepol der Familie bildet und Lee mit den Folgen einer früheren Alkoholsucht beschäftigt ist, steht der ehrgeizigen Holly vor allem die eigene Unsicherheit und fehlende Charakterstärke im Weg.
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
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User-Wertung(665 Bewertungen)
(3,6)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Matthias Ball
(4,5)
Woody Allens wohl bekanntestes Markenzeichen ist sein unverwechselbarer Humor. Neben den endlosen Dialogen, etwas sperrigen Themen und neurotischen, aus der Bahn geratenen Figuren gehört ein Minimum an zynisch-pointierten Gags daher zur festen Grundausstattung eines typischen Allen-Films. So überraschend 1977 Allens großer Durchbruch mit Der Stadtneurotiker auch kam, so absehbar und konsequent waren schließlich die gespaltenen Reaktionen auf „Innenleben“, kaum mehr als ein Jahr später. Nicht nur Publikum und Fans waren irritiert, auch die Filmpresse traute Allen nicht mehr so recht über den Weg. Kritiker warfen ihm vor, er habe in erster Linie seine eigenen Neurosen zu therapieren versucht; zu düster, kompliziert und vor allem ohne jeden Witz sei der Film. Keinen einzigen Gag habe es darin gegeben, sagte Allen rückblickend selbst, „zumindest keinen beabsichtigten“. Wie viel Potential der Stoff über das Leben einer New Yorker Künstlerfamilie dabei tatsächlich zu bieten hatte, zeigte Allen dann Jahre später, weit in den Achtzigern – und machte diesmal fast alles richtig: „Hannah und ihre Schwestern“ trägt nicht nur alle Erkennungszeichen seines einzigartigen Stils, sondern beeindruckt darüber hinaus als minuziös ausgearbeitete Milieustudie.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 1 Kritik
Make it shine
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97 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
In letzter Zeit schaue ich mich besonders gern Filme von drei speziellen Regisseuren an: Peter Weir, Terrence Malick und Woody Allen. Alle drei besitzen etwas dass anderen Regisseuren zum Teil fehlt: sie haben alle eine eigene Handschrift. Terrence Malick beispielsweise liebt es schöne Landschaften zu präsentieren, Peter Weir wiederrum mag ausgefallene Geschichten und langsame Szenen. Woody Allen hingegen ist ein Meister im Porträtieren von menschlichen Beziehungen, Gefühlen und Lebenssituationen. All diese Zutaten waren bereits in seinem neustem Werk, dem originellem "Midnight in Paris", vorhanden. "Hannah und ihre Schwestern" besitzt diese Zutaten auch. Woody Allen stellt in diesem Film viele Charaktere vor, die alle aber eine Gemeinsamkeit haben: sie kennen alle Hannah. Jeder von ihnen hat bestimmte Sehnsüchte, Wünsche die auch klar geäußert werden. Ähnlich wie in der Komödie "Was Frauen wollen" erfährt hier der Zuschauer ganz genau, was jeder Charakter denkt. Und so kommt es manchmal zu wirklich interessanten und lustigen Szenen. Hannahs Mann ist in Lee (Hannahs Schwester) verliebt und fragt sich gerade, wie und wo er sie küssen könnte. Den jetzigen Ort hält er für ungünstig, da jederzeit Lees Mann auftauchen könnte. Und während wir seine Gedanken erfahren, nimmt er sie an der Hand und küsst sie. So einen Raktion ist menschlich, zumal er hier auf seine innere Stimme hörte und nicht zögerte. Allen zeigt gerne Menschen, die in einer persönlichen Krise stecken; die kein klares Ziel haben oder von Sehnsüchten geplagt werden. "Hannah und ihre Schwestern" ist ein sehr kleveres Werk von Woody Allen, dass einen auch heute noch begeistern wird. 4,5 von 5 Sternen.
Verfasst am 18.12. um 16:32 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(5) bei 2 Pressewertungen.
Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Dianne Wiest
Rolle: Holly
Woody Allen
Rolle: Mickey
Max von Sydow
Rolle: Frederick
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Gast - Freitag, 10. Februar um 09:28