Kinostart:
11. März 2010
Film auf DVD erhältlich seit: 2. September 2010
Regie: Alejandro Amenábar
Mit Rachel Weisz, Max Minghella, Oscar Isaac,
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Originaltitel: Agora
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
,
Spanien
.
Genre:
Drama
,
Abenteuer
,
Historie
Laufzeit: 126 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Tobis-Melodiefilm GmbH
Inhalt: Im Jahr 291 nach Christus steht Ägypten unter der Herrschaft des Römischen Reichs, das sich gerade in der Auflösung befindet. In Alexandria lebt die ebenso schöne wie intelligente Hypatia (Rachel Weisz), die Tochter des Philosophen Theon (Michael Lonsdale) und eine begnadete Astronomin, die ihr Leben der Wissenschaft widmet und als Professorin lehrt. Vor dem Hintergrund eskalierender Straßenkämpfe zwischen Christen und Heiden verlieben sich zwei Männer in Hypatia: ihr Sklave Davus (Max Minghella) und ihr Schüler Orestes (Oscar Isaac). Gleichzeitig muss sich Hypatia gegenüber den Stadtherren behaupten, die ihr die Leitung der renommierten Bibliothek von Alexandria nur deshalb nicht überlassen wollen, weil sie eine Frau ist…
FILMSTARTS.de
(2,5)
Pressespiegel
(3,3)
User-Wertung(2214 Bewertungen)
(3,4)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Horn
(2,5)
Der Spanier Alejandro Amenábar hat bisher in jedem seiner Filme etwas Neues ausprobiert: Nach seinem Langfilmdebüt, dem psychologischen Thriller „Faszination", erlangte er mit dem vielschichtigen Thriller-Drama Öffne die Augen (das Original von Vanilla Sky) internationale Berühmtheit. Es folgten das subtile Gruselstück The Others und das oscarprämierte Biopic Das Meer in mir – beides veritable Erfolge. Mit seinem fünften Spielfilm wagt sich Alejandro Amenábar nun an ein Historien-Drama und zugleich in die Gefilde des Big-Budget-Kinos. Mit großem Ausstattungsaufwand erzählt „Agora – Die Säulen des Himmels" eine im Alexandria der Spätantike angelegte Emanzipationsgeschichte, die auf „wahren Ereignissen" beruht. Rachel Weisz (The Fountain, In meinem Himmel) dominiert den Film, der zwar viele Schauwerte zu bieten hat, aber – gerade weil er sich zu sehr auf diese verlässt – nicht vollends überzeugt.
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Trailer & Videos
Agora - Die Säulen des Himmels Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,4)
bei
2214 Wertungen
insgesamt 11 Kritiken
amok2811
Mitglied seit 1.056 Tagen
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146 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Ein Film, der das Prädikat „Besonders wertvoll“ verdient hat. Wieso? Wegen der inhaltlichen Tragweite. „Agora“ ist nicht nur irgendein Historienepos mit toller Ausstattung, hübschen Kamerafahrten und gutaussehenden Darstellern. Nein, im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Genres kann „Agora“ durch die Thematisierung religiöser, gesellschaftlicher, sozialer, aber auch geisteswissenschaftlicher Konflikte überzeugen. Konflikte, die nicht nur die damalige Zeit prägten, sondern auch die Jahrhunderte danach überdauerten und sogar heute noch aktuell sind. Das macht den Film besonders interessant und wegen der zunehmenden Dramaturgie zugleich spannend. Amenábars „Agora“ ist ein Plädoyer für Toleranz, Humanismus und geistige Freiheit und zeigt, wohin Fanatismus, Machtstreben und Irrationalität führen. Als Sinnbild wird das Leben der Hypatia von Alexandria, authentisch und leidenschaftlich verkörpert durch Rachel Weisz, betrachtet. Auch wenn es zu ihrem Wirken keine gesicherten Belege gibt, symbolisiert sie die emanzipierte, im heutigen Verständnis moderne Frau. Sie ist zugleich Philosophin, Mathematikerin und Astronomin und widmet ihr ganzes Leben der Wissenschaft. Während sie selbst im Konflikt mit den damaligen Weltbildern über die Bewegung und Position der Planeten steht und sich langsam der Lösung dieses Problems nähert, gerät sie gleichzeitig als bekennende Atheisten zwischen die Fronten der damaligen religiösen Gruppierungen: Das damalige Christentum, das sich hauptsächlich in den armen Schichten (Arbeiter, Sklaven) ausbreitete, war von Intoleranz gegenüber den „alten“ Strukturen geprägt. Es hetzte gegen den alten Götterkult (Polytheismus), gegen Ungläubige (Atheisten), aber auch gegen Andersgläubige (Juden). Immer mehr und mehr wird dabei Hypatia aufgrund ihrer aufklärerischen Denkweise und ihrer hohen Wertschätzung beim Statthalter Alexandrias, einem ehemaligen Schüler Hypatias, zum Feindbild stilisiert...
Verfasst am 05.01. um 17:15 Uhr -
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soulface
Mitglied seit 1.062 Tagen
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25 Userkritiken
Bewertung:
(2)
Kritik:
Langweilig und harmlos..lieb..aber lau! Spart euch das geld! Die "Schlachtszenen" sind glaube Ich extra für Kinder gemacht ,weil man kaum Blut sieht im Film..Komisch oder? Und sonst? Den Film vergisst man schnell wieder..Gäähhnnnnn...
Verfasst am 16.03. um 12:06 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,3) bei 6 Pressewertungen.
Slant Magazine
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Besetzung und Stab
Rachel Weisz
Rolle: Hypatia
Max Minghella
Rolle: Davus
Oscar Isaac
Rolle: Orestes
Ashraf Barhom
Rolle: Ammonius
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Gast - Dienstag, 07. Februar um 08:36