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Home > Kino > Film-Archiv > Komödie > Whatever Works > Userkritiken
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1 - 10 von 14 Treffern
Mitglied seit 1.144 Tagen | 105 Userkritiken
Kritik: Nun, ich muss sagen, dass die Bewertungen hier teilweise schon stimmen. Aber so vernichtend? Niemals! Whatever Works ist ein ziemlich lustiger Film mit genialen Darstellern. Mich persönlich nervte nur etwas, dass in der zweiten Hälfte des Films Boris als Charakter etwas in den Hintergrund gerät. Handlungstechnisch macht das auch Sinn, es war nur irgendwie schade, da mir Boris bissiger Humor am Anfang noch am besten Gefiel. Ach ja: Wer sich darüber mokiert, dass Boris am Ende seine Ansichten bestätigt sieht, gleichzeitig aber auch sein Glück findet, versteht wohl nicht die (bewusst widersprüchliche) Pointe des Films.
Kritik: wir haben uns den film auf dvd ausgeliehen weil wir alle woody allen lieben. aber was der regiesseur hier hinsabbelt ist einfach nur ein grauenvolles beispiel für das auseinanderfallen von neurose und ironie. larry david ist ein genialer schauspieler aber allen hat überhaupt keine lust die neurotische strucktur seines characters irgendwie zu hinterfragen. die arrgoganz die dieser film ausstrahlt ist ärgerlich; alles ist egal, denn es ist ja ohnehin nichts ernst gemeint. woody allen streckt dem publikum hier den erhobenen mittelfinger entgegen. er macht sich auch nicht die geringste mühe die teilweise grauenvoll klischeebeladenen dialoge zu antizipieren und ihnen so ein ironische funkeln zu verleihen. der typ meint es ernst: boris ist das allzu schlecht getarnte alter ego des regiesseurs selbst. ich persönlich bilde mir, anders als melody und trotz so mancher rechtschreibfehler hier, ein, nicht die intelligenz eines salzstreuers zu besitzen und warum sollte ich also auf allens gestik anders reagieren als all die menschen, die auch boris die verachtung entgegenbringen, die er meiner meinung nach für sein verhalten verdient. in "whatever works" fehlt etwas, dass zum beispiel "vicky christina barcelona" noch so sehenswert und interessant machte; hier hielten sich intellektuelle arroganz, ein camus´cher gestus und ironie noch geschickt im gleichgewicht. hier aber fällt das alles so weit auseinander, dass nichtmal mehr das ende interessiert. nach ungfähr einer stunde machten wir den film aus. der schlechteste allen den ich kenne.
Kritik: Früher mochte ich Woody Allen, aber Whatever Works ist ein typisches Beispiel für Regisseure, die es verpasst haben abzutreten. Keine Weiterentwicklung, wirres, konfuses Lebenskonzept, verzweifeltes Ankämpfen gegen das Alter - so präsentiert sich Woody Allen. Vielleicht hat die deutsche Synchronisation, wenn es eine gibt, hier noch etwas gerettet - ich habe ihn im Original gesehen und das war haarsträubend. Grottenschlechte Schauspieler, die ihre Texte vom Teleprompter ablesen - grausam. Jeder Nachrichtensprecher hat mehr Gefühl. Hilfloses „was mache ich nur mit meinen Händen?“ Rumgefuchtel - völlig ideenlose Inszenierung - und eine nicht existente Kameraarbeit. Die Dialoge völlig überladen, sich wiederholende Ansammlungen von schlechten Metaphern und Gags auf billigstem Al Bundy Sitcom Niveau. Selbst die schlechteste Mario Barth Zote ist witziger. Wüsste man nicht, dass er von Woody Allen ist, würde man auf Filmhochschüler 1. Klasse FH Günzburg tippen. Der Hype um diesen Namen ist mindestens genauso schlimm wie der um Paris Hilton. Ich freue mich mit Respekt für die die ihren Spaß hatten, aber mit dem Geld hätte man sicher eine schöne Kindertagesstätte bauen können.
Kritik: Ich habe mir heute zum ersten Mal einen Woody Allen Film angesehn und ich muss sagen, ich war positiv überrrascht. Der Film ist wunderbar romantisch, auch wenn es erst nicht den Anschein hat. Die Geschichte, wie ein junges, aktives Mädchen einen alten zynischen, pessimistischen Mann, langsam aber sicher verändert und erweicht, ist zwar nichts neues, aber doch wahnsinnig schön umgesetzt. Die Schauspielkunst ist im ganzen Film sehr hoch, allen voran Woody Allen, der eine zum Brüllen komische, ernste Rolle abliefert( ich weiss klingt komisch, ist aber so) und Evan Rachel Wood als naives, schüchternes Mädchen, die langsam auftaut und sich in ihrer Persönlichkeit zum selbstbewussten Mädchen wandelt. Die unterschwellige Liebesbeziehung der beiden ist unsagbar romantisch, und bringt einen des öfteren zum Lächeln. Für mich einer der schönsten Filme, die ich die letzten Jahre gesehen habe.
Kritik: Ich habe den Film auf der Leipziger Filmkunstmesse im Original angeschaut. Dort wurde er als Eröffnungsfilm gezeigt. Das Publikum war begeistert, was ich nur teilen kann. Ein rundherum gelungener Film mit hintersinnigen und geistreichen Dialogen. Auf jeden Fall empfehlenswert für alle Woody Allen- und New York Fans!
Mitglied seit 1.189 Tagen | 14 Userkritiken
Kritik: Ein wirklich cleverer und amüsanter Film mit tiefsinniger Moral. Die Rollen sind ausgezeichnet besetzt und wirken zumeist so authentisch, wie es in einem Woody Allen Film der Fall sein kann. Die meisten Charactere sind geschickt überzeichnet, jedoch niemals zu aufdringlich und forsch. Die Geschichte enthält altbekannte Komponenten, allerdings ist der Film durch seine geschickte Zusammenstellung und immer wieder neue Wendungen absolut kurzweilig. Wer gutes, cleveres Kino erleben will, sollte diesen Film auf jeden Fall auf seine Liste setzen.
Mitglied seit 801 Tagen | 2 Userkritiken
Kritik: Müsse man beim "Tabu" spielen den Film "Whatever Works" erklären und dürfte "Woody Allen" nicht sagen, würde man wohl kaum auf einen guten Film schließen können. Ein ungleiches Paar verliebt sich; Zwei Südstaaten-Snobs kommen nach New York und ihr komplettes Weltbild wird auf den Kopf gestellt; Eine turbulente Komödie ohne großen Mainstream-Darstellern; etc etc... Uff.. ganz ehrlich, ich hätte mir den Film auch nicht angesehen. Da stellt sich die Frage, ob man aus einem so simplen Grundgerüst, allein durch sympathische Charaktere und zynisch-witzige Dialoge einen guten Film machen kann. Nun, die Antwort ist wohl die selbe, die der Regisseur angeblich einst auf die Frage, ob Sex etwas unanständiges sei, antwortete: "Wenn man's richtig macht, schon".
Kritik: Super Dialoge, interessante Handlung, mal was anderes
Kritik: Die grandiose Besetzung (Evan!) und die abwechslungsreiche Handlung gemischt mit Boris Yelnikoffs unterhaltsamer Arroganz machen den Film auch für Leute die nicht unbedingt auf Romantikkomödien stehen sehenswert. Jedoch muss ich auch "Inland Empire" zustimmen: Ich empfinde das Ergebnis des Films doch auch eher tragisch. Der Film wird von der Sichtweise und pessimistischen Grundhaltung Boris Yelnikoffs dominiert und bestätigt sich durch die Handlung der letzten 10 Minuten sogar noch selbst in ebendiesen Ansichten. Somit steht der Protagonist genau dort, wo er auch am Anfang steht und ist KEIN! Stück weiter. Dies zeigt sich auch schon darin, dass das Fazit von Boris Yelnikoff schon im Trailer verpackt wurde. Da ärgert man sich, weil der Film hinsichtlich einer Entwicklung des Protagonisten völlig überflüssig ist. Zwar ist "Whatever Works" wunderbare Unterhaltung, aber leider ohne Tiefsinn. Dies muss man von einem solchen Film zwar nicht erwarten, aber Potenzial dafür wäre mit einem so sehr verbitterten Yelnikoff allemal dagewesen. Und dies wär auch machbar gewesen, ohne auf naive Lösungen zurückzugreifen.
Kritik: Als Filmfan, der weiss, dass Allen Filme wie ''The Purple Rose of Cairo'' gedreht hat, fühlt man sich schon sehr einsam, wenn man Sachen wie ''amüsantester Film von WA seit langem, hoffentlich mehr davon'' oder ähnlich Schwachsinniges liest. Mitunter denkt man dass Boris Yelnikoff Recht hat wenn er über die Gehirngrösse seiner Mitmenschen lästert. Allen kann es sich als einer der letzten grossen Regisseure seiner Generation leisten, die Wahrheit dem Publikum ins Gesicht zu schimpfen, weil er weiss, dass es dabei lachen wird, weil im Filmkatalog ''Komödie'' steht. Tatsächlich ist dies aber ein rabenschwarzer Film, von Grund auf pessimistisch. PS: Dear Mr.Allen, if we were all just a collection of molecules, the entropy wouldn't be growing to a maximum, it would have reached it.
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