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FILMSTARTS.de Wertung: 8 von 10
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Pressespiegel
So finster die Nacht
Horror
Schweden 2008
KinostartKinostart:23.12.2008

Leserkritiken

Insgesamt sind 40 Leserkritiken mit einer Durchschnittswertung von 7.6 Punkten vorhanden.

1 2 3 4 nächstes letztes
Verfasser:
Asche
Oh je....
28.12.09 | 11:45 Uhr
Ich bin nun doch dermaßen verblüfft über die durchweg doch mehr als nur guten Kritiken, die dieser Streifen hier abstaubt, dass ichs mir nicht verkneifen kann meinen Senf dazu zu schreiben. Hab mir das Filmchen vor kurzen mit einer Freundin angesehen und ich kann mit ruhigen Gewissen behaupten, dass wir beide wirklich "Horrorfans" sind. Was der Zuschauer hier auf die Augen bekommt, grenzt in den meinen jedoch nahezu an eine Unverschämtheit. Die Geschichte ist - zugegeben - nicht die Schlechteste, der Grundgedanke sogar als wirklich gut zu beschreiben - aber die Umsetzung ist miserabel und mehr als nur einmal unfreiwillig komisch. Die Handlung holpert, ist mehr als lückenhaft und darüber hinaus mit einigen wirklich sinnlosen Szenen garniert. Warum ich sowas schreibe? Ok, für die, die ihn gesehen haben: Spoiler: Z.B.: Sinnlose Szene: Blende/ Oskar putz sich mit seiner Mutter die Zähne... dabei latschen beide sinnlos grinsend durch die eigene Wohnung/ Blende Hä??? Was war das denn? Und... mal ehrlich: Hat jemand in den letzten Jahren ein Rudel dermaßen schlecht animierter Computerkätzchen gesehen? Überhaupt schon mal gesehen, dass eine Katze ein Bein wie ein Sandwitch festhält, kurz in die Kamera blickt und dann herzhaft zubeisst??? Warum verätzt die Type sich eigentlich das Gesicht? War ihm langweilig? Wer ist der Kerl überhaupt??? Und wie bescheuert muss man sein um sein Opfer in nem Umkleideraum aufzuhängen? Als dann das Licht ausgeht und der Kerl nur n leises "verdammt" rausbringt lag ich lachend am Boden. Das nur mal um einige Beispiele zu nennen. Ich bin niemand der die Blutfahne hochhält. Ich habs sehr gerne subtil, oder auch mit Tiefgang. Aber dieses Werk war die Ausleihgebühr in meinen Augen nicht wert. So etwas wie ein Spannungsbogen war nicht existent. Unter Melancholie versteh ich etwas, das in der Lage ist mich zu berühren. Horror? Seichter Grusel? Och nö! Bei mir hinterlässt er nichts. Ich finde also leider wirklich nicht viel, was ich gut heissen kann. Von der verschwendeten Zeit möcht ich gar nicht erst anfangen. Werd mir wohl trotzdem mal das Buch zu Gemüte führen, da ich nachdem was ich mittlerweilen aus den andren Rezessionen an Brocken rauskitzeln konnte, doch in der Hoffnung lebe, dass die viel gepriesene Melancholie, geschrieben eher zu wirken vermag, als in dieser Lachnummer, die seltsamerwiese als großartiges Filmereignis angeprießen wird.
Schade um eine gute Idee.
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Verfasser:
Vampwer
Die Geschichte hat mich berührt!!!
04.12.09 | 20:05 Uhr
Ich finde diesen Film einfach genial. Auch wenn ich öfters Actionreiche Filme sehe, ist es mal etwas abwechslungsreich. Diese Ruhe lässt den film für mich umso atmosphärischer einwirken.
Die Schauspieler wurden meines erachtens sehr gut ausgewählt. Vor allem Lina Leandersson ist für mmich eine wirklich interessante Entdeckung, bezüglich der guten Schauspielerei. Sie bringt die Rolle der Eli sehr gut rüber, so dass es dem Zuschauer möglich ist sich gut in ihre Situation zu versetzen. Aber das gelingt auch bei den anderen Schauspielern.

Die Geschichte hat mich sehr tief in meiner Seele berührt. Diese Beziehung, die sich zwischen Eli und Oskar nach und nach aufbaut, hat auf irgendeine Art etwas besonderes. Etwas besonderes schönes. Und zwar auf eine Art und Weise, über die ich mior selbst noch nicht im klaren bin.

Interessant ist auch, wie einige Vampirmythen miteinander verknüpft werden. Von dem Hereinbitten, bevor ein Vampir eintreten kann, bis zur Verbrennung des Leibes eines Vampirs, bei Kontakt mit Sonnenlicht.

Äußerst empfehlenswerz, meiner Meinung nach.

Was mich auch noch ansprach ist der dazugehörige Soundtrack. Diese schöne Musik verleiht "So finster die Nach" noch eine zusätzliche Note.

Wer einmal lust auf einen Vampirfilm der anderen, besonderen Art sehen will, wird nicht enttäuscht sein.
Dieser Beitrag hat 7 von 10 Lesern gefallen.
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Verfasser:
Doreen
Auf keinen Fall ansehen, wenn man das Buch gelesen hat!!!!
30.11.09 | 11:50 Uhr
Der Film zum Buch ist sowas von enttäuschend.
Es fehlen ganze Handlungen und Erklärungen, die für die Geschichte des Films durchaus wichtig sind. Die Figuren Eli und Håkan werden völlig anders dargestellt und auch sonst sind einige Szenen sehr langweilig umgesetzt worden.
Manche Dialoge wirken total abgelesen und emotionslos.

Mir ist wirklich rätselhaft, wofür dieser Film so viele Auszeichnungen bekommen hat.

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Verfasser:
Rexford
So finster das Arthouse
03.10.09 | 13:43 Uhr
Im engsten Sinne ist So finster die Nacht ein Vampirfilm. Es kommt immerhin ein Vampir darin vor und einige Leute werden auch getötet. Die Stimmung stimmt, die Dialoge und die Schauspieler sind okay. Was jedoch jeden gewöhnlichen Zuschauer abschrecken wird, ist die Langsamkeit, mit der die Geschichte sich vorwärtsbewegt. Das liegt zwar daran, dass es genau das bewirkt, was der Regisseur vermutlich geplant hatte, verhindert jedoch trotzdem nicht, dass der Film sperrig ist, streckenweise sogar unangenehm langweilig.

Zum einen verstehe ich, dass die Langsamkeit wichtiger Bestandteil des Films ist, andererseits könnte man den Film wahrscheinlich auf drei Minuten Aufregung trimmen und hätte ein ähnliches Erlebnis. Wenn ich mal wieder Lust auf gediegene Langsamkeit habe, schaue ich mir 2001 oder Spiel mir das Lied vom Tod an, danke.

(Der Film war aber trotzdem okay.)
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Verfasser:
cofffey
Guter Film mit Hindernis
24.07.09 | 23:54 Uhr
Der ganze Film ist wunderbar. und dank den Kritiken hier kenne ich jetzt auch die Hintergrundstory zwischen Eli und dem Mörder der sie begleitet. Das der Typ nicht ihr Vater ist, liegt auf der Hand. Ich dachte anfangs, der dicke Typ wäre Elis langjähriger Liebhaber, der natürlich über die Jahre gealtert war. Umso mehr ist es zu bedauern, das der tatsächliche Hintergrund dieses Verhältnisses nicht erklärt wurde. Eigentlich sogar völlig unverständlich warum diese Erklärung übergangen wird.
Deswegen finde ich die Nacktszene mit einem 12 jährigen Mädchen in einem Kinofilm umso unangebrachter, geschmackloser. Das hätte man sicher besser lösen können und müssen.

Trotz des Patzers mit der Nacktszene ist "So finster die Nacht" wohl oder übel der beste Vampirfilm den es gibt.
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Verfasser:
filmfreak
kleiner Film - großes Kino!!
10.06.09 | 10:15 Uhr
Nicht selten sind es die unerwartet "kleinen" Filme aus der Independent-Ecke, die mir ein Kinoerlebnis der besonderen Art bescheren und die ich so schnell nicht wieder vergesse.
Zuletzt geschehen bei diesem wunderbaren Kleinod, das erfreulicherweise aus europäischen Landen stammt.
Diesem Film gelingt das Kunststück, eine rührende Geschichte zweier einsamer Seelen zu erzählen, die in einer trostlosen
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Verfasser:
Pim
Anders als erwartet
07.06.09 | 00:00 Uhr
Ich bin ohne große Erwartungen an den Film geraten. Durch Erzählungen eines Freundes zum Buch, bin ich dann aber doch sehr interessiert gewesen.

Leider ist der Film nicht konsequent zum Buch umgesetzt worden. (wobei der Autor selbst sogar das Drehbuch schrieb)

Hauptkritikpunkt ist nicht die ruhige Präsentation, sondern, dass vieles einfach fehlt, jedoch eigentlich nicht fehlen darf.

Die Bez. zu Eli und Harkan wird in keinster Weise zum Buch gerecht dargestellt, außerdem wird auch nicht konsequent erzählt wie es mit ihm weiter geht. Schade!

Kleine Logikfehler hier und da sind auch vorhanden. Aber verschmerzbar.

Insgesamt, interessant, aber viel Potential verschenkt.
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Verfasser:
Lariss
Unglaublich gut
03.06.09 | 11:29 Uhr
Die ersten Minuten des Filmes haben mich gar nicht angepsrochen und ich war schon kurz davor auszuschalten. Zum Glück bin ich dabei geblieben, was nicht zuletzt an den beiden Jungschauspielern liegt, die mich schon nach wenigen Augenblicken überzeugt haben.

Wunderbarer Film - der erste seit gut drei Jahren, der mich noch die nächsten Tage beschäftigt und zum Nachdenken gebracht hat... und ich habe mir auch direkt noch am gleichen Abend das Buch bestellt.
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Verfasser:
oberbayer
was moosmutzel nicht aufgefallen ist...
02.06.09 | 16:48 Uhr
ist dass er den Film überhaupt nicht verstanden hat.
Oskar soll weder das Erbe von Harkon antreten noch soll er Ellis als Ellis Ernährer fungieren. Elli liebt Oskar und Oskar liebt Elli.

Elli kommt auch sehr gut alleine zurecht was die Morde gegen Ende des Film zeigens.
Harkan als der Mörder steht eigentlich auf Kinder und dafür dass er den Menschen das Blut für Elli abzapft kriegt er Sex.
Wie unter mir schon jemand angemerkt hat ist die Szene mit der nackten Elli im Schlafzimmer wegweisend.
Leider ist dieser Handlungsstrang im Film gar nicht zu finden, im Buch wird dagegen sehr ausführlich auf die Neigungen und Vorlieben des (angeblichen und vermeintlichen) Vaters eingegangen.

Während Harkan nur Mittel zum Zweck war, ist Elli womöglich zum ersten Mal verliebt und fühlt sich zu Oskar hingezogen.

Wie gesagt wenn man das Buch nicht kennt, ist es absolut nicht nachvollziehbar aus welchem Grund Harkan die Morde begeht, das gibt Abzug in der B-Note, aber dennoch ein toller Film abseits des 08/15 Action-Blockbuster Mainstreams.
Dieser Beitrag hat 16 von 19 Lesern gefallen.
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Verfasser:
Inland Empire
Vielleicht der beste Film 2008 ...
30.05.09 | 18:12 Uhr
... sagte einmal ein Kritiker zu diesem Film. Und das im selben Filmjahr wie Slumdog Millionaire! Aber es stimmt.

Nur um eins klar zu machen: Einen besseren Film als Slumdog gibt's nicht, und "Let the right one in" ist garantiert nicht für jeden Geschmack:

Wer auf der Suche nach Action,Blockbuster,grosses,
intelligentes,oder emotionales Kino ist sollte einen weiten Bogen um diesen Film machen.

Aber wer etwas sucht, das
weder grösser noch lauter als alle anderen Filme sein möchte, sondern nur etwas Eigenständiges, sollte einen Blick riskieren.

Dieser Beitrag hat 11 von 15 Lesern gefallen.
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