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Kinostart
8. Mai 2008 (1h 38min)
- Regie
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Mit
Julianne Moore, Stephen Dillane, Eddie Redmayne mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Frankreich, USA, Spanien
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Die Geschichte von „Wilde Unschuld“ setzt in der frühen Kindheit von Tony (Eddie Redmayne) ein. Die Kinderstube von Tony ist bereits durch die Eskapaden seiner Mutter Barbara (Julianne Moore) getrübt. Das ganze Familienleben wird von Barbara gleich einem Schmierentheater inszeniert, in dem die Etikette immer mehr Wichtigkeit erlangt. Durch die große Erbschaft aus dem Industriebetrieb des Großvaters von Familienoberhaupt Brooks Baekeland (Stephen Dillane) sind die Wege in die obere Gesellschaftsschicht auf Dauer geebnet. Doch von Beginn an fällt Barbara aus dem Rahmen. Durch ihre Herkunft und ihre Unwissenheit über die richtigen Verhaltensweisen in der Bohème isoliert sie sich und Tony mehr von solchen Kreisen, als dass sie Eingang darin finden.
| Originaltitel | Savage Grace | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Concorde Filmverleih GmbH | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2007 | Budget | - |
Von Christian Schön
Unser Leben ist endlich. Dieser Fakt beschäftigt Menschen seit jeher und bietet immer wieder erneut Anlass darüber in Filmen, Büchern oder Bildern zu reflektieren. Normalerweise sind die Natur, Gott oder Aliens für den Tod von Menschen verantwortlich. Doch nicht selten schreitet der Mensch auch selbst zur Tat und entscheidet darüber, das Leben eines Anderen jäh zu beenden. Morde gehören seit dem Beginn der Menschheit zu einem wichtigen Thema, das in der Kunst seinen Widerhall findet. Nun wurden in der Filmgeschichte verschiedene Perspektiven auf das Thema immer neu variiert. Einen entscheidenden Einschnitt bildet dabei Fritz Langs Schwarz/Weiß-Klassiker M - Eine Stadt sucht einen Mörder. Bis dahin war es vor allem wichtig, dass der Moral und dem Recht genüge getan, der Mörder gefunden und seine Tat gesühnt wird. Sicher durch die großartige Schauspielkunst eines Peter Lorres begünstigt, kommt in „M“ eine neue Komponente hinzu, die in den Folgejahren bis hin zu Das Schweigen der Lämmer eine große Karriere machen wird. Man begann sich für die Psyche, für die inneren Beweggründe des Mörders zu interessieren. Auf diese Weise wurde versucht, diesen unnachvollziehbaren, grausamen Akt der Auslöschung eines anderen Lebens begreifbar, nachfühlbar zu machen. In gewisser Hinsicht steht auch „Wilde Unschuld“ in der Linie dieser Filme, die das Profil eines Verbrechers nachzeichnen. Das Zeug zum Klassiker hat Tom Kalins Drama aber bei weitem nicht, da weder auf der Seite der Regie, dem Drehbuch oder dem Schauspiel mehr als nur Durchschnittliches geleistet wird.
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Rolle: Barbara Daly Baekeland
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Rolle: Brooks Baekeland
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Rolle: Tony Baekeland
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Rolle: Sam Green
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Empire UK
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Filmcritic.com
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