Kinostart:
9. Oktober 2008
Regie: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne
Mit Arta Dobroshi, Jérémie Renier, Fabrizio Rongione,
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Originaltitel: Le Silence de Lorna
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Frankreich
,
Belgien
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 109 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Piffl Medien GmbH
Inhalt: Lorna (Arta Dobroshi) hat einen Traum: Sie will gemeinsam mit der Liebe ihres Lebens, Sokol (Alban Ukaj), eine kleine Snack-Bar eröffnen. Dafür ist sie zu großen Opfern bereit. Um an das Geld zu kommen, geht sie Scheinehen ein, die anderen helfen, an die belgische Staatsbürgerschaft zu kommen. So zum Beispiel auch mit dem Junkie Claudy (Jérémie Renier). Dieser traktiert sie jedoch, da sie seine einzige Bezugsperson ist, ob er nun gerade auf Entzug oder mitten im Rausch ist. Lorna, ihrer Funktion in diesem Zweckbündnis bewusst, versucht sich so gut wie möglich abzugrenzen. Fabio (Fabrizio Rongione), der Chef der Bande, hat für Claudy jedoch schon einen Plan. Ein Mord, der nach einer Überdosis aussehen soll, soll Lorna aus der Ehe befreien. Doch als Claudy ernsthaft mit den Drogen aufhört, bekommt Lorna Mitleid mit ihm und will ihm zumindest das Leben retten. Doch der nächste Heiratskandidat, ein reicher Russe, steht schon vor der Tür. Eine schnelle Lösung muss her. Zu allem Überdruss schläft Lorna eines Abends mit Claudy, um ihn vor einem Rückfall zu bewahren. Lorna glaubt sich schwanger, Claudy wird mit einer Überdosis aufgefunden, und der Russe will eine schnelle Heirat mit einer nicht-schwangeren Lorna. Für Lorna selbst scheint kein Ausweg zu bleiben…
FILMSTARTS.de
(3,5)
Pressespiegel
(3,8)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Schön
(3,5)
Das Brüderpaar Jean-Pierre und Luc Dardenne zählt zu den wenigen, die von sich behaupten können, gleich mehrfach in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden zu sein. Zum ersten Mal gelang ihnen das 1999 mit „Rosetta“ – einer Sozialstudie, die eine junge Frau porträtiert, die gemeinsam mit ihrer alkoholabhängigen Mutter in einer Wohnwagensiedlung lebt. Im Jahr 2005 legten die Dardennes dann mit ihrem bisher erfolgreichsten Film „L’Enfant“ nach. Dieser schockierte mit einer Geschichte über eine junge Familie am unteren Ende der Gesellschaft, die ihr Kind verkaufen, um an Geld zu kommen. In diesem Jahr versuchten die Belgier erneut, auf dem Festival zu reüssieren, scheiterten aber dann am französischen Beitrag Die Klasse. Viel verändert am Erfolgsrezept hat das Regieduo bei „Lornas Schweigen“ nicht, obwohl sie qualitativ nicht ganz an die Höhe von „L’Enfant“ heranreichen. Das Sozialdrama erzählt auf eindringliche Weise die Geschichte der Albanerin Lorna, die mit Hilfe einer Bande, die Scheinehen in Belgien arrangieren, versucht, dort ein eigenes Leben aufzubauen.
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Pressespiegel
Presseschnitt:
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Slant Magazine
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Besetzung und Stab
Arta Dobroshi
Rolle: Lorna
Jérémie Renier
Rolle: Claudy
Fabrizio Rongione
Rolle: Fabio
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 13:32