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Kinostart
unbekannt (1h 41min)
- Regie
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Mit
Alain Delon, François Périer, Nathalie Delon mehr
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Genre
Thriller, Drama, Krimi
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Nationalität
Italien, Frankreich
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Jef Costello (Alain Delon), der Held des Films, ein schizoider Auftragsmörder, lebt nach dem Kodex des Bushidō. Seine Maxime sind die des Samurai, seine diesseitige Erfüllung ist das Sterben – und ein Held ist er nicht. Er selbst schlägt seine Wurzeln in diesen Grund, zieht sich, durch psychische Disposition befördert, zurück in den heimlich wärmenden Schoß einer Philosophie des Dienens. Doch sich in einer mannigfach freien Welt das universelle Gefängnis zu wählen, ist – für den, der zusieht – sowohl eine traurige Bezeugung als auch eine drakonische Exegese von existenzialistischem Selbstentwurf.
| Originaltitel | Le Samouraï | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1967 | Budget | - |
Von Hans Riegel
Nichts erstickt das Individuum wesentlicher als ewige Zeit, nichts entfacht es unbewusster als unendliche Möglichkeiten. Scheinbar enthemmt tanzt ein zauberisches Feuer um den Menschen, das seinen Geist beschwingt in die Höhe weht; und mit dem Verbrennen der Ordnung greift das Gespenst der Freiheit in ihn und fasst ihn ganz sicher und ruhig und fest, bläst ihm ein seinen feurigen Odem. Doch der freie Mensch glüht sodann auf in einem anarchischen Taumel, denn aller Entsagung wohnt der Keim einer Verlorenheit inne, einer zweiflerischen Verlorenheit im Universum der Gelegenheiten, ebenso verführerisch wie verhängnisvoll. Wie also soll er wählen, wenn nicht aus einer Unbedachtheit, die Überforderung bedeutet? Wählen heißt sich umsehen und den Zeichen folgen. Indem wir jedoch Gott getötet haben, warfen wir jegliches allzeit gültige Kriterium dem Feuer zum Fraße vor. Der Einzelne aber ist deshalb nicht seiner Immanenz enthoben – ewiglich steht er vor der Wahl. Und stets lockt noch das Gespenst mit seinen Reizen: Im kahlen, gleichsam grauen Paris des Jahres 1967 spielt Jean-Pierre Melvilles Thriller-Drama „Der eiskalte Engel“ – nicht schon im wieder entdeckten Blau des Mai, doch in dessen weiser Voraussicht. Ist das Bewusstsein wach und von jenem liberalen Nous geküsst, dürstet es nach neuen, eigenen Maximen des Daseins. Man kann diese finden in der Religion, in Sekten, indem man Philosoph wird oder Todesengel.
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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Reelviews.net
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Woo plant Remakes von „Der eiskalte Engel“ und „The Killer“
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