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Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa
Durchschnitts-Wertung
4,1
160 Wertungen - 5 Kritiken
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80% (4 Kritiken)
20% (1 Kritik)
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Deine Meinung zu Gilbert Grape - Irgendwo in Iowa ?

5 User-Kritiken

schonwer
schonwer

User folgen 8 Follower Lies die 728 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 09.06.16
Gilbert Grape ist einfach ein grandioses Portrait, dass von seiner schauspielerischen Exzellenz lebt. Leonardo DiCaprios Darstellung eines geistig zurückgebliebenen ist schlichtweg bewundernswert und auch Johnny Depp brilliert hier als Protagonist, der an alle anderen denkt, jedoch nichts für sein Wohl tut. Dieser Film ist für mich ein sehr starkes und emotionales Drama, dass mehr als nur sehenswert ist.
Cursha
Cursha

User folgen 22 Follower Lies die 927 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 02.09.14
Ein wirklich schöner Film. Die Geschichte ist zwar nicht neu, aber schön. Depp ist mir hier etwas zu blass und langweilig aber das macht Di Caprio in der Rolle des Bruders wider weck !
Jason Bourne
Jason Bourne

User folgen 19 Follower Lies die 873 Kritiken

4,5
Veröffentlicht am 04.12.10
Gilbert Grape ist kein Held. Er ist kein Mensch, der alles richtig macht. Er sucht noch nach seinem Weg, ohne zu wissen, was immer die richtige Entscheidung ist. Allerdings schimmert durch, dass er ein überaus einfühlsamer und aufrichtiger Mensch ist. Obwohl die Behinderung seiner Bruders es ihm schwer macht, ihn immer gut zu behandeln, liebt er ihn. Seine Schwestern hingegen tadeln ihn stattdessen, wenn ihm die ganze Familie zu Kopf steigt. Allerdings ist es so, dass er – wenn es drauf ankommt – seinem Bruder immer zur Seite steht. Der erste Moment, in dem Gilbert sich mit seinem Leben auseinandersetzen muss, ist der, als die Karawane durch seine Stadt zieht. Wie jedes Jahr. Diesmal geht einer jungen Dame und ihrer mitreisenden Mutter der Motor kaputt und sie müssen rasten. Die Geschichte spielt nun in der Zeit, in der diese beiden, von Grund auf verschiedenen Lebenseinstellungen kollidieren. Und zwar in der Liebe der beiden Hauptfiguren. Gilbert ist verhaftet in seinem Leben, das bewegunglsos dahingleitet. Er lebt in gewisser Weise für seine Umwelt, und will selbst, so gesteht er sich ein, einfach ein guter Mensch sein. Sein Konflikt mit dem Neuen offenbart aber auch gleichzeitig den Konflikt mit dem Alten. Seine Mutter ist pflegebedürftig wegen ihrer selbst verschuldeten Fettleibigkeit, seine Schwestern sind beide noch jung und haben nur dieses Leben. Sie können nicht hinaus und er auch nicht. Und so lebt Gilbert unbewusst zwischen diesen beiden Konflikten. Nur kann so seine Liebe zur unkomplizierten und lebensfrohen Becky nicht bestehen oder gar ausgesprochen werden. Die beiden verharren zwischen freundschaftlichem Spaß und hintergründigen Diskussionen. Ihre Liebe ist eindeutig. Nur keiner kann sie richtig aussprechen, auch wenn sie sich küssen und Sex haben. Es ist eben ein Problem zwischen Gefühlen, Verstand und Realität. Und genau dieser kommt in diesem Film so gut rüber wie in kaum einem anderen. Am Ende schließlich ist es ironischer Weise ein brutaler Schicksalsschlag, der ihn dazu bringt, sich von seiner Umgebung zu lösen. Sein Bruder Arnie und er warten – wie schon zu Beginn des Films – auf die durchziehende Karavane. Sein Bruder fragt ihn, ob sie auch weggehen können wie ihre Schwestern. Die Antwort, die er gibt, ist einfach: ''We can go anywhere.'' Auf diese Weise ist für mich ''Gibert Grape'' ein grandioses Meisterwerk geworden, das inhaltliche Komplexität auf einer direkten Gefühlsebene spürbar macht. Getragen von grandiosen schauspielerischen Leistungen, ist dieer Film ganz großes Kino voller intensiver Gefühle. Wenn Gilbert und Arnie gemeinsam durch das karge Iowa gehen und man ihren inneren Band auf körperlicher Ebene zu spüren glaubt, dann ist das schlichtweg das Beste, was sich ein Regisseur wünschen kann: vollkommene Anteilnahme mit den Figuren. FAZIT: Subtiles Drama mit glaubwürdigen Charakteren, deren Konflikte ebenso nuanciert wie vielschichtig ausgearbeitet sind. Ein Film mit authentischen Darstellern, einem grandiosen Soundtrack und einer ungemein atmosphärischen Kameraarbeit.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 04.07.10
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Auch wenn er sehr lang und zeitweise vorhersehbar ist, wirklich eine berührende und traurige Geschichte. Da kann man gerne auch mal eine Träne vergießen. Die Besetzung ist spitze und das Ende ist auch sehr schön gelungen. Ich kann den Film echt nur weiterempfehlen! 7/10
Alpha78
Alpha78

User folgen 2 Follower Lies die 130 Kritiken

4,0
Veröffentlicht am 03.07.10
Der Film ist etwas langatmig, animiert aber schön zum "mitleiden". DiCaprio spielt Johnny Depp dabei ordentlich an die Wand.
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