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"My Son, My Son, What Have Ye Done?" Brad hat seine Mutter getötet und sich mit zwei Geiseln in seinem Haus verschanzt. Über die Befragungen seiner Freundin und eines vertrauten Theaterregisseurs lernen wir mehr über Brad und seine Beweggründe. Und ganz ehrlich: Ich hätte die gruselige Alte schon längst an die zwei tuntigen Adler verfüttert. Brad lässt zumindest eine ordentliche Portion Wahnsinn als Erklärung durchblicken, mit dem nicht einmal mein Verstand mithalten kann. Ich finde seine "verrückten" Ideen allerdings interessant wie amüsant. Der Film entzieht sich dem breiten Publikum aber vorallem durch Herzogs Erzählweise, die eine absurde Komik in sich birgt, welche mir das eine oder andere Mal Tränen in die Augen getrieben hat. Der Höhepunkt ist für mich die Szene auf dem Viehmarkt. "Ich denke, ich hab' ihn gefunden." - "Wen?" - "Ich hab' den Ruhepunkt gefunden, den verborgenen Dreh- und Angelpunkt der Welt. Weisst Du, was ich meine?" - "Nein." Und ich meine, "My Son, My Son, What Have Ye Done?" lässt viele Leseweisen zu.
Hinzugefügt am 15.03.2012 um 04:12 Uhr Verstoß melden
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