So ist Paris
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      1.5 - Schlecht

    Leider hat der Film mit der Realität nichts zu tun. Die Schwester des Kranken spielt die "Zuhälterin". Sehr realistisch. Die "Models" poppen mit "Bauern". Love is everywhere. On nique tous les jours. Ha Ha Ha Lächerlich

    Hinzugefügt am 25.02.2009 um 10:24 Uhr
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      3.5 - Gut

    Dieser unglaublich vielgestaltigen Metropole kann man sich selbst in einem Film von über zwei Stunden Länge nur bruchstückhaft nähern. Insofern finde ich die Episodenform passend und gelungen. Leider sind die Geschichten, die da erzählt werden, reichlich klischeehaft: Schwerkranker erkennt im Angesicht des Todes den Wert des Lebens... Midlife-Crisis-geplagter Professor versucht seine Krise durch die Affäre mit einer jungen schönen Frau zu bekämpfen...Afrikaner bricht aus Kamerun in das "Gelobte Land" auf... vier Luxusdämchen besichtigen nach einer Modenschau mit viel Champagner die Markthallen von Rungis und die dort hart arbeitenden Männer... usw. usw. Was den Film trotzdem anschauenswert macht, sind die Ansichten von Paris, die Postkartenmotive und die eher unansehnlichen. Die Musik ist eine sehr gelungene Mischung von Alt und Neu und spiegelt insofern die gewaltigen (nicht nur) baulichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte wider. Vor allem sind die Schauspieler zu loben, die den papiernen Geschichten Herz und Leben einhauchen: die vortreffliche Juliette Binoche als Schwester des Kranken, alleinerziehende Mutter an der Grenze ihrer Belastbarkeit, der man ihre neue Liebe gern gönnen will, Fabrice Luchini als Geschichtsprofessor in der Lebenskrise, Karin Viard als gehässige Bäckerin, die ihre Helferinnen "mit Migrationshintergrund" schikaniert und in der nächsten Sekunde für die Kundschaft ein Lächeln anknipst - um nur die Besten zu nennen. Insgesamt also kein unvergesslicher, aber doch ein gelungener Filmabend.

    Hinzugefügt am 16.10.2008 um 13:43 Uhr
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    bmking
    bmking

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      4 - Sehr gut

    Mir gefällt Frankreich und Paris sehr, deshalb habe ich mal wieder nach einem französischen Film gesucht und bin auf diesen gestoßen. Ich weiß nicht was es genau ist, aber mich konnte der Film faszinieren. Es erinnert mich an eine Mischung aus den Filmen "Babel" und "21 Gramm", obwohl die Filme nicht mit einander zu vergleichen sind. Ich finde, dass die Schnitte zwischen den unterschiedlichen "Episoden" sehr gelungen sind. Diese passen meiner Meinung nach sehr gut zu einander und obwohl der Film natürlich im Grunde schon gekünstelt ist, fällt dies nicht so sehr auf. Darüber hinaus fand ich die Filmmusik wirklich stark!

    Hinzugefügt am 12.10.2008 um 23:29 Uhr
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      3.5 - Gut

    Mehr mitgenommen als freiwillig habe ich den Streifen gesehen. Als Paris-Werbung habe ich ihn nicht gerade empfunden, da wäre ein Regisseur anders vorgegangen. Die Geschichten waren irgendwie spannend, nie platt, natürlich erotisch, Sartre hätte seine Freude daran gehabt, denn es wurde ja fast wie im FerienClub nur von der Hand in den Mund ge- und erlebt, nur die Herzkrankheit ließ Gefühle aufkommen, dass da noch was sein könnte, aber von Höherem oder gar Religiosität war man doch ziemlich weit entfernt. Nur so mein Eindruck. Aber sehenswert. (Fast jede andere Weltstadt hätte dieses GeschichtenMix allerdings auch beherbergen können).

    Hinzugefügt am 09.08.2008 um 23:46 Uhr
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      1.5 - Schlecht

    Orientierung wäre bei diesem Film folgerichtig der durchschnittliche Film "Paris, je t'aime". Allerdings nur kurz. Schon der Vorspann, in dem 2 Minuten ziellos durch Paris gerast wird und man visuell völlig überfordert wird, nervt. Allerdings übertrifft dies dsa Drehbuch voll und ganz. Es besteht aus der Kernaussage: "Singles schlafen sofort mit alles und jedem." Das einzig positive könnte die Kernaussage, der fehlenden Liebe und der immer öfter entstehenden reinen körperlichen Lust sein, aber diese Aussage ist eher unwahrscheinlich, da der Film nicht auf diese Weise gemacht ist. Jedenfalls schläft hier jeder mit jedem, schlicht aus dem Gefühl des Spaßes bzw. der Einsamkeit heraus. Die "Zueinanderfinden"-Situationen sind im großteil unfreiwillig komisch, nicht gerade zu lächerlich und unrealistisch. Dazu wird noch plakativ der Zeigefinger gehoben: Schnitt Modenschau/afrikanische Flüchtlinge schieben Boot ins Wasser. Sehr originell... Die "4 tussige Reiche besuchen Arbeiter bei der Arbeit" toppt dies dann aber auch noch mal... Was auch noch nervt ist die "französische Synchronisation". Entweder ich schau mir den Film im original an oder eben in der Syncrho, wenn ich aber die Synchro schaue, kann ichs ehr wohl mit "Salut" oder "Merci" leben, aber an manchen Stellen wurde es einfach zu unpassend eingeschoben was dann dazu führt, dass es gezwungen klingt. Das einzig wirklich gute an diesem Film sind die Schauspieler, die durch die Bank weg mit grandioser Mimik und Gestik arbeiten! Nur hätte ich sie alle gern in einem anderen Film gesehen.

    Hinzugefügt am 28.07.2008 um 13:36 Uhr
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      2 - Nicht gut

    Zunächst einmal: Ich mag Frankreich und ich bin mir dessen bewusst, dass besonders Paris eine Stadt ist, in der schon manche laue Liebeskomödie gespielt hat. Alles OK. Trotzdem war ich von dem Film enttäuscht, der doch eigentlich eine andere Erwartungshaltung bedienen wollte. Man merkt an den episodenhaften Shortcuts, dass er mehr sein möchte, als nur eine Liebesschnulze. Trotzdem versinkt er in einem einzigen Klischee: Da gibt es den Todkranken, der plötzlich bemerkt, wie lebenswert das Leben doch plötzlich ist und die Menschen bedauert, die diese tiefgreifende Wahrheit nicht erkennen. Da gibt es den alternden Geschichtsprofessor, der sich in eine seine Studentinnen verknallt und für kurze Zeit wieder denkt und fühlt wie ein Teenager. Nicht nur, dass besagte Studentin doch tatsächlich was mit ihrem Prof. anfängt, sie lässt ihn am Ende auch noch fallen wie eine heiße Kartoffel, nur um ihm zu zeigen, dass er schließlich doch nichts weiter als ein vergreisender Akademiker ist. Und so geht das dann weiter. Keine Figur ist tatsächlich interessant. Die einzige Stelle, an der ich wirklich hellhörig geworden bin, ist als Paris mit Baudelaire in Verbindung gebracht wird. Doch statt wenigstens mal für ein paar Minuten etwas Bedrohung a la Rilke und Malte ins Bild der Stadt zu bringen, tröpfelt der Film einfach nur so dahin. Nett anzuschauen, mehr nicht.

    Hinzugefügt am 24.07.2008 um 18:44 Uhr
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    medienkind
    medienkind

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      3 - Nicht schlecht

    Habe keine großen Erwartungen an diesen Film gestellt und wurde deshalb auch nicht wirklich enttäuscht. Paris - eine nie endende Lovestory! ;-)

    Hinzugefügt am 23.07.2008 um 12:38 Uhr
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