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Kinostart
unbekannt (1h 35min)
- Regie
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Mit
Birthe Wolter, Nikolas Jürgens, Anna Breuer mehr
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Genre
Horror
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Nationalität
unbekannt
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Der berühmte Wissenschaftler Prof. Bergen (Joost Siedhoff), der einst eine Kur gegen den hochgefährlichen Vogelgrippe-Erreger H5N13 entwickelte, wird in seinem Anwesen im brandenburgischen Altlandsberg von einem Schwarm Krähen dahingerafft. Das Erbe tritt sein Enkel Robert (Philipp Danne) an, der mit seinen beiden Kumpels, dem Macho Patrick (Marvin Gronen) und dem jungfräulichen Eugen (Nikolas Jürgens), sogleich einen Wochenendausflug in das beschauliche Örtchen unternimmt. An der Tankstelle gabelt das Trio noch schnell zwei Mädels – Roberts süße Ex-Freundin Marlene (Birthe Wolter, „Schulmädchen“) und die ebenso willige wie vollbusige Vanessa (Anna Breuer) – auf und dank der großzügigen Absinth- und Weinvorräte im Keller des geerbten Gemäuers steht einer ausgelassenen Party und Sex im Vollrausch eigentlich nichts mehr im Wege. Doch der feucht-fröhliche Abend nimmt eine unerwartete Wendung, als der Besitzer des ansässigen Fast-Food-Joints nach dem Verzehr von Gammelfleisch-Hot-Dogs plötzlich einen unstillbaren Drang nach menschlichem Frischfleisch entwickelt. Und auch die angriffslustigen Krähen umkreisen noch immer bedrohlich den Turm des ehrwürdigen Herrenhauses…
| Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2008 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christoph Petersen
1919 trieb ein hypnotisierter Somnambuler in Robert Wienes Meisterwerk „Das Cabinet des Dr. Caligari“ sein Unwesen. Zwei Jahre später verbreitete der spitzohrige Graf Orlok in Friedrich W. Murnaus Klassiker Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens Angst und Schrecken. Solange deutsche Kinounholde noch durch expressionistische Stummfilmsettings stolzierten, stand der germanische Horrorfilm weltweit an erster Stelle. Deshalb ist es umso unverständlicher, dass das deutsche Genrekino seit vielen Jahren kurz vor dem endgültigen Exitus vor sich hinvegetiert. Hier und da sorgt zwar ein Film wie Anatomie kurzzeitig für einen Silberstreif am Horizont, doch im Großen und Ganzen halten lediglich die Splatterorgien von Olaf Ittenbach (Chain Reaction) und einige halbprofessionelle Hobbyproduktionen den heimischen Horrorfilm am Leben. Da tut ein Blick hinüber zu unseren westlichen Nachbarn fast schon weh, hat Frankreich in den vergangenen Jahren beim FantasyFilmFest doch sogar stets eine ganze eigene Sektion ausgefüllt. Doch nun haben auch wir unseren tapferen Gallier, der seine Vorstellung von einem professionell aufgezogenen deutschen Zombiefilm gegen alle Widerstände durchgezogen hat. Zwar musste der Regisseur Wolf Wolff, nachdem ihn die Filmförderungsanstalten mal wieder abgeschmettert hatten, seine Fühler bis nach Asien ausstrecken, um die Finanzierung für sein Projekt zu sichern, doch nun ist es geschafft und „Virus Undead“ feiert auf dem diesjährigen FantasyFilmFest tatsächlich seine Deutschlandpremiere.
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Rolle: Marlene
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Rolle: Eugen
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Rolle: Vanessa Lux
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Rolle: Patrick
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