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Home > Kino > Film-Archiv > Krimi > Hush > Userkritiken
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Kritik: Zakes Abbot (Will Ash) verdient seine Geld mit einem etwas undankbaren und langweiligen Job: Auf zahlreichen Autobahnraststätten hängt er nachts Werbeplakate auf. Seine frustierte Freundin Beth (Christine Bottomley) begleitet ihn meistens auf diesen Nachtfahrten. Doch die Stimmung im Auto ist alles andere als gut, sie wäre lieber auf ne Party gegangen und sie verschweigt ihrem Freund, den sie inzwischen leider für einen Verlierer hält, dass sie fremdgegangen ist. Irgendwie ist in der Beziehung der beiden die Luft raus. Und ständig gibts kleine Auseinandersetzungen. Auf der Fahrt regnet es in Strömen, die Sichtverhältnisse sind nicht die Besten. Als während des Überholmanövers eines LKWs kurz dessen hintere Tür aufklappt, sieht Zakes etwas total Schockierendes: Er meint felsenfest, eine nackte, gefesselte Frau in einem Käfig gesehen zu haben. Er ist der einzige Zeuge, denn währenddessen ist Beth kurz eingenickt. Ein Notruf wird getätigt, die Bullen werden informiert. Beide haben aber das ungute Gefühl, dass diese Nachricht bei der Polizei als nicht besonders gewichtig bewertet wurde. Auf der nächsten Raststätte trennen sich die zwei Streitenden entgültig, doch plötzlich ist auch Beth spurlos verschwunden... "Hush" ist ein britischer Low-Budget Film von Mark Tonderei, der eine spannungsgeladene Mischung aus "Spurlos verschwunden", "Breakable" und "Duell" abliefert. Dabei ist der Geheimtipp des Fantasy Filmfests 2008 ein echter Handmade Actionfilm mit einer raffiniert eingesetzten Handkamera-Optik, die ganz nah am Geschehen ist und für Nervenkitzel sorgt. Genau wie Miss Marple in "16 Uhr 50 ab Paddington" hat auch Zack das Problem, dass seine Beobachtung von keinem richtig ernstgenommen oder geglaubt wird. "Hush" ist von der Sorte Film, bei der man nach einer Stunde Laufzeit denkt "wow, wie spannend" und "jetzt gehts ja erst richtig los"...leider kann er dann aber ab diesem Zeitpunkt diesen grossartigen Suspence-Level nicht mehr steigern, flacht sogar ein bisschen aufgrund filmischer Unlogik und einer gewissen Übertreibung etwas ab. Fängt sich aber mit einem Knaller im Finale wieder. Wesentlich mitgetragen wird die positive Einschätzung von der herausragenden Leistung des Hauptdarstellers William Ash. Ein mit kleinen Schwächen behaftetes, aber dennoch beachtliches und hoffnungsvolles Regiedebüt...
Mitglied seit 868 Tagen | 332 Userkritiken
Kritik: Ich fand den Film, vor allem so bis zur Hälfte sehr gut. Danach hat er sich etwas gezogen und am Ende waren noch viele Fragen offen. Warum machen sie das alles? usw. Man kann ihn sich allerdings schon mal angucken.
Kritik: Mit "Hush" bekommt man einmal mehr sehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, das Großbrittanien in der Filmwelt und vor allem in Europa zu den absolut führenden Nationen zählt. Was gerade in den letzten Jahren an qualitativ hochwertigen Filmen zu uns rübergekommen ist, das ist schon ganz schön beeindruckend. Da macht auch der vorliegende Film von Ascot Elite keine Ausnahme, denn hier wurde ein äusserst gelungener und größtenteils hochgradig spannender Thriller abgeliefert, der von der ersten Minute an beste und sehr interessante Thrillerkost bietet und sich im Laufe der Zeit zu einem phasenweise regelrechten Hochspannungs-Thriller entwickelt, dessen Geschichte mitreissend und vollkommen packend erzählt wird und eine starke Faszination auf den Betrachter ausübt. Wenn man dann noch bedenkt, das es sich hier um den Regie-Erstling von Mark Tonderai handelt, der übrigens auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, ist man noch weit überraschter, da manch ein Regisseur in seiner gesamten Karriere nicht einen richtig guten Film zustande kriegt. Die absolute Stärke von "Hush" ist neben dem hervorragendem Spannungsaufbau ganz sicher die sehr düstere Atmosphäre, die hier von Beginn an vorherrscht und dadurch, das der Film bei Nacht spielt und von ständigem und stark anhaltendem Regen begleitet wird, noch viel mehr Intensität entwickelt, die sich ganz automatisch auf das eigene Sehverhalten überträgt. Man spürt die in einem selbst aufsteigende Nervosität fast körperlich und fühlt sich irgendwie fast magisch von dem Geschehen angezogen. Das liegt auch zu großen Teilen an der herrlich düsteren Optik der Szenerie, die ganz einfach brillant eingefangen wurde und ihre Wirkung keinesfalls verfehlt. Dabei sollte man auch anmerken, das die Szenerie absolut realistisch und authentisch wirkt, die ganze Zeit über wird man das Gefühl einfach nicht los, das man sich in einem wirklich stattfindenden Szenario befindet und nicht in einem Spielfilm. Besonders gut hat mir auch gefallen, das hier eigentlich nur eine Person im absoluten Mittelpunkt der Geschichte steht, nämlich Zakes (William Ash). Gerade seine charakterliche Veränderung im Laufe der Story wurde dabei perfekt herausgearbeit, denn ist er zu Beginn ein doch eher gleichgültiger Typ, der dabei auch vollkommen vergisst, an seiner Beziehung zu arbeiten und deswegen mit seiner Freundin aneinandergerät, die auch prompt die Beziehung beendet, so entwickelt er durch die geschehnisse einen echten Kämpferinstinkt, der ihn dazu bringt, auch sein eigenes Leben aufs Spiel zu setzen, um seine Freundin aus den Fängen des Killers zu befreien. Die anderen Figuren werden viel eher im Hintergrund gehalten und wirken so eher wie Nebenrollen, was aber keineswegs negativ gemeint ist, da sie auch ein wichtiger Bestandteil dieses Werkes sind. So sehe ich persönlich auch die Tatsache, das man den Killer nie richtig zu Gesicht bekommt, sondern er immer nur in einer Jacke mit hochgeschlagener Kapuze auftritt, als sehr gelungen, denn so kann man kaum eine Verbindung mit ihm aufnehmen und sieht ihn lediglich als böses Element, das unbedingt gestoppt werden muss. Mit dieser Maßnahme sorgt Regisseur Mark Tonderai fast zwangsläufig dafür, das sämtliche Symphatien des Zuschauers bei Zakes liegen und man ihm jederzeit gedanklich zur Seite steht und hofft, das er seine Mission erfolgreich beenden kann. Man kann hier im Endeffekt von einem extrem gelungenem Genre-Beitrag sprechen, der meiner Meinung nach zu den wirklich positiven Überraschungen dieses Filmjahres zu zählen ist, denn man bekommt ein äusserst gelungenes Gesamtpaket präsentiert, das in allen Belangen vollkommen überzeugen kann. Ein straff gezogener Spannungsbogen und eine erstklassig düster gehaltene Grundstimmung sind die Markenzeichen eines Thrillers, den man kaum besser hätte in Szene setzen können. In manchen Phasen fällt es einem besonders schwer, aufkommende Schweissausbrüche zu verhindern, da die intensive Wirkung des Geschehens schier übermächtig zu werden scheint und einen so fast zu überwältigen. Fazit: Von allein würde man wohl kaum darauf kommen, das es sich bei vorliegendem Film um einen Regie-Erstling handelt, da hier wirklich packender Thrill auf einem sehr hoch angesiedelten Level angeboten wird. "Hush" ist qualitätsmäßig sehr hochwertige und jederzeit extrem spannende Thrillerkost, die auch hohen Ansprüchen genügen dürfte. Ein weiterer Leckerbissen aus dem britischen Film-Reservoir von Ascot Elite, die gerade auf diesem Sektor so einige echte Leckerbissen in ihrem Programm haben. Ein Film, den sich kein Freund spannunggeladener Thriller entgehen lassen sollte, denn ansonsten hat man wirklich etwas verpasst.
Mitglied seit 881 Tagen | 5 Userkritiken
Kritik: Dieser Film ist bis zum Ende extrem spannend, da der Protagonist von Anfang an auf Messers Schneide agiert. Er ist von der ersten Minute auf sich allein gestellt, da seine Freundin ihn nach einem Streit zu Beginn verlässt und spurlos verschwindet. Der Entführer erscheint immer übermächtig, weil man ihn durch das Profilhafte nicht einschätzen kann. Dies wird durch die Mittellosigkeit des Protagonisten noch verstärkt. Trotzdem gibt es ein paar ungeklärte Fragen. Wer ist z.B die rätselhafte Frau die dem Häscher entkommen sein soll. Steckt sie mit dem Entführer unter einer Decke, oder ist sie einfach nur psychisch am Ende ? Seltsam. Insgesamt jedoch dank guten Schauspielern, exzellenter Kameraführung und spannender Geschichte ein subtil spannender Thriller der an die Nerven geht und gut unterhält.
Kritik: Einen soliden Thriller bekommt man hier mit "HUSH". Der Film fängt meiner Meinung nach stark an. Flacht aber gegen mitte ab. Filmstarts sagt die logischen Lücken tuen dem Film keinen Abbruch. Das sehe ich ganz anders, einige logische Fehler sind dann doch zu drastisch. Zudem wird einfach zu wenig vom Täter preisgegeben. Der "Entführer" bleibt dadurch ohne Profil und warum sagt der Entführer kein einziges Wort in dem Film ? Sowas finde ich einfach lächerlich, was wollen die Filmemacher damit bezwecken ? Mehr Spannung, weil der Entführer dann "undurchschaubarer" bleibt.....? Fazit: Es erwartet euch ein durschnittlicher Thriller, mit Logiklücken, Eine Story in der zuviel ungeklärt bzw unbeantwortet bleibt, was der Spannung aufjedenfall schadet. Der Hauptdarsteller spielt ganz gut mit, leider lässt Ihn das Drehbuch oft dümmer aussehen als er ist^^ ::::SPOILER:::: Sehr gut gelungen sind die Verknüpfungen während des Filmes mit Gegenständen oder Ereignissen, die dann später wieder auftauchen.
Mitglied seit 866 Tagen | 4 Userkritiken
Kritik: Hush hat ein Problem und das heisst Spurlos (The Vanishing / 1993) von George Sluizer. Der Plot ist also ähnlich schon bekannt: Pärchen streitet im Auto - Mädel verschwindet auf der Tankstelle - Freund nimmt die Suche auf. Während sich Spurlos zu einem spannenden Psychothriller entwickelt, bleibt Hush blass und der wirklich grosse Thrill setzt irgendwie nicht ein. Vielleicht liegts auch daran, dass der Film eigentlich schon 10 Minuten vor Schluss zu Ende hätte sein können bzw. müssen (Duschszene). Fazit: Schaut euch lieber gleich Spurlos an, wer diesen schon kennt, kann getrost auf Hush verzichten.
Mitglied seit 1.125 Tagen | 17 Userkritiken
Kritik: Es passiert nicht oft, dass ich einem Film keine Chance gebe und ihn nach wenigen Minuten abschalte. Bei diesem Film blieb mir keine andere Wahl und das hat auch einen guten Grund. Die Handlungsweise der Hauptfigur entbehrt schon in den ersten Minuten jeder Logik. Der junge Mann glaubt, eine gefesselte Frau im Laderaum eines LKWs zu sehen und was macht er, als er kurz darauf hinter dem LKW, im Stau zum Stehen kommt? Er diskutiert minutenlang mit seiner Freundin, obwohl die Rolltür vom LKW ein Stück offen steht. Dann ruft er die Polizei an, kann aber das Kennzeichen vom LKW nicht lesen, steigt aus und wischt unbeholfen am Nummernschild herum. Die Klappe vom LKW steht noch immer offen. Anstatt diese Rolltür einfach zu öffnen, steckt er nur die Hand hinein und knipst mit nem Handy ein Foto...umd dann fluchtartig zum Auto zu laufen. Wer macht denn sowas? Hallo? Wenn dem Drehbuchautor schon in der ersten Viertelstunde nix besseres einfällt, als seine Hauptfigur komplett unlogisch und vollkommen trottelig agieren zu lassen, kann der Rest vom Film sicher auch nicht überzeugen und wird von solchen Patzern nur so strotzen. Vielleicht gucke ich nochmal 10 Minuten oder lasse ihn etwas vorlaufen. Aber für heute reicht´s.
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