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Kinostart
unbekannt (1h 35min)
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Regie
Kobé, Pascal Caubet
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Mit
DMX, Michael Madsen, Kobé mehr
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Genre
Action, Drama, Thriller
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Nationalität
USA
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Ein kurzes Pre-Credit-Intro klärt die Ausgangslage: Angeführt von Detective Mike Stone (David Carradine) und dessen junger Kollegin Rosa Mulero (Monica Cruz) hat die Polizei ein Gebäude umstellt. In diesem befinden sich mehrere brutale Gangster mit so klangvollen Namen wie Monk (Michael Madsen), Casino (Tony D´Amario), Black Jack (DMX), Poker (Pascal Caubet), Poison (Bettina Antoli) und Shang (Kwong Leung Wong). Stone stellt ihnen ein Ultimatum: Sie haben eine Stunde Zeit, sich freiwillig zu ergeben, ansonsten würden sie den Schauplatz allesamt in einem Sarg verlassen. Im Folgenden wird gezeigt, warum sich die Verbrecher überhaupt in dem bunkergleichen Luxuspalast verschanzen mussten. Alle bekamen einen Brief von dem Anwalt Maitre Steinfeld (Paul Sorvino), der sie veranlasste, das Gebäude aufzusuchen. Der unfreiwillige Gangstertreff beginnt mit misstrauischem Beäuge und ständigem Waffengezücke, doch dann wird beschlossen, den Platz gemeinsam zu erkunden – wobei einige überraschende Entdeckungen gemacht werden. Doch plötzlich sind alle Ausgänge verschlossen, die Polizei steht vor der Tür und ein maskierter Killer macht auch noch Hatz auf die Gesetzlosen…
| Verleiher | - | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2005 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Björn Becher
Der gemeine Fan von Direct-To-DVD-Actionern stellt keine hohen Ansprüche. Anders lässt es sich kaum erklären, dass heutzutage beinahe jeder Schund, der ein paar halbwegs bekannte Darsteller und mindestens eine Knarre auf dem Cover vorweisen kann, ordentliche Ausleihzahlen einfährt. Verdient haben Machwerke wie Conspiracy oder Urban Justice - Blinde Rache diese sicherlich nicht. Doch nun kommt ein neuer Tiefpunkt daher: Pascal Caubets hat als Regisseur, Autor, Produzent und Hauptdarsteller in Personalunion den Actionschrott „Last Hour” realisiert. Wie schwer es dem Streifen gefallen ist, überhaupt den Weg in die Videotheken zu finden, unterstreicht folgende Tatsache: Im April 2008 feiert „Last Minute“ seine Weltpremiere. In seiner letzten Rolle zu sehen ist Schauspieler Tony D'Amario (Ghetto Gangz), der aber bereits im Sommer 2005 verstarb. Sprich: Der Film hat mindestens stolze drei Jahre in der Postproduktion und Giftschränken verbracht. Und hier hätte er am besten auch bleiben sollen, denn der an internationalen Schauplätzen in Kanada, Frankreich und China entstandene „Last Hour” krankt an akuter Langeweile, schwachsinnigen Dialogen und technischen Unzulänglichkeiten.
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