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Kinostart
unbekannt (1h 35min)
- Regie
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Mit
Christopher Lee, Geoffrey Keen, Anthony Higgins mehr
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Genre
Fantasy, Horror
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Nationalität
Großbritannien
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In einer schauerlichen Zeremonie will Lord Courtley mit Hilfe dreier Männer den Grafen Dracula auferstehen lassen. Als Courtley im Schein schwarzer Kerzen den teuflichen Ritus beginnt, greift die Besessenheit des Lords auf die anderen über. Das Verhängnis nimmt seinen teuflischen Lauf und Courtley wird bestialisch ermordet. Der wiedererweckte Dracula jedoch schwört den drei Männern und ihren Familien grausame Rache...
| Originaltitel | Taste the Blood of Dracula | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | - | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 1970 | Budget | - |
Von Jan Hamm
Seit über 80 Jahren bevölkert der blutsaugende Graf Dracula in unterschiedlichsten Inkarnationen nun schon die Kinoleinwand. Unter all den zahllosen Interpretationen der Bram-Stoker-Vorlage konnten nur wenige dem Zahn der Zeit widerstehen und die Figur nachhaltig prägen. Allen voran Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilm-Meisterwerk Nosferatu, eine Symphonie des Grauens von 1922, in dem Max Schreck den vielleicht unheimlichsten Untoten der Filmgeschichte mimt. 1931 folgte ihm Bela Lugosi in der ersten offiziellen Verfilmung des Dracula-Stoffes. Lugosi gelang es ebenfalls, dem Grafen seinen Stempel aufzudrücken. Werner Herzogs Quasi-Remake des Murnau-Klassikers, Nosferatu – Das Phantom der Nacht (1978), betonte den tragischen Aspekt des Vampirdaseins, kongenial ausgelebt von Klaus Kinski. Und dann war da natürlich noch der große Mann mit der bislang längsten Filmographie aller Zeiten: Christopher Lee. In „Dracula“ (1958) aus dem britischen Hause Hammer schlüpfte er zum ersten Mal in die Haut des Blutsaugers, der ihn zum Kultstar machen sollte. Später weigerte er sich, die Rolle weiterhin zu spielen, um nicht vollständig mit ihr identifiziert zu werden. Eine gescheite Idee, denn bereits in „Das Blut von Dracula“, Lees viertem von sieben Auftritten unter dem Banner der Hammer Studios, ist von der Faszination der Figur nicht mehr viel zu spüren. So belanglos sein Vampir hier ist, so amüsant ist glücklicherweise der Rest des Films. Die üppige Ausstattung, das herrliche Overacting und ein spöttisch gezeichnetes Bild der viktorianischen Upper Class machen „Das Blut von Dracula“ auch heute noch zu einem trashigen Vergnügen, von dem man allerdings weder Spannung noch Horror erwarten sollte.
- Alle Themen zum Film
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