Harald L.
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2.5 - Na ja
Also der Film hatte gute Ansätze, nur leider ging der schöne Reiz in der zweiten Hälfte verloren. Die erste Hälfte war wirklich genial: Man sieht Dorian Gray, der sehr naiv und unerfahren ist und sich leicht vom fiesen Lord Henry beeinflussen lässt. Colin Firth spielt den Widerling wirklich klasse, so richtig schön boshaft und auch Ben Barnes kann sowohl als Naivling als auch eiskalter Mörder überzeugen, auch wenn er ab und zu ein wenig so guckt als wüsste er nicht was er machen soll. Rachel Hurd-Wood schafft es auch trotz ihres eher kurzen Auftritts dem Zuschauer noch lange im Gedächnis zu bleiben. In der zweiten Hälfte verliert der Film dann jedoch an Fahrt. Colin Firth der die ganze Zeit dem Zuschauer unsympathisch sein sollte ist auf einmal der Gute und Dorian der totale Bösewicht, dabei hatte Henry doch an allem Schuld. Hinzu kommt noch die überflüssige und blasse Rebecca Hall, die hier wirklich nur genervt hat und die Szenen mit dem lebenden Potrait wirkten eher albern als gruselig.
Schade, hätte die zweite Hälfte nur das versprochen was die erste versprach, hätter hier ein Meisterwerk folgen können, so aber bleibt nur eine durchschnittliche Literaturverfilmung.
Hinzugefügt am 23.09.2010 um 15:20 Uhr
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