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1 - Sehr schlecht
Wenn man Komödie hört, sind die Erwartungen hoch, denn die Dürreperiode der guten Komödien ist lang und man weiß,
dass gerade diese zum gefährdeten Genre gehören.
Nach flachen Slapstickfilmchen wie "Zohan" oder etwa "Wild Child" ist der Zuschauer am Verhungern...
Doch auch in "Wen die Geister lieben" wird der Magen gewaltig weiterknurren.
Beginnend mit einem Geschäftsmann, der unaufhörlich in sein Handy quatscht und plötzlich, statt von einer
Klimaanlage erschlagen, von einem Bus überfahren wird, geht es eigentlich um einen alten, bösartigen und äußerst widerlichen
Zahnarzt, namens Betram Pincus (Ricky Gervais), der in diesen langatmigen, aber unglaublichen 102 Minuten die Liebe
seines Lebens kennenlernen und sein asoziales Verhalten schlagartig ändern soll.
Besagte Liebe Gwen (Téa Leoni) ist die Exfrau des nervenden Geschäftsmannes Frank Herlihy (Greg Kinnear), der zum Geist
geworden und nun den nach einer Darmspiegelung angeschlagenen Zahnarzt verfolgt, welcher plötzlich Geister sehen kann.
Und der Geist nervt! Er nervt und das ganz gewaltig, so dass man sich in seinem Kinosessel am liebsten umdrehen und in die
Popkorntüte seines Nachbarn "schauen" möchte!
Neben der nicht unbedingt Oskarreifen schauspielerischen Leistung, die auch Laien genauso hinbekommen hätten, sind die
Dialoge das absolute Sahnehäubchen auf dem geistigen Endprodukt.
Atemberaubende 102 Minuten, in den sich der Zuschauer ständig fragt, wieso dieser Geist noch auf Erden wandelt, er
einfach nie seine große Klappe halten kann und ständig nervt!
Man wird belabert, genervt, genervt, aber vor allem angestrengt von den absolut nicht witzigen und erst recht nicht frischen
Dialogen. Der einzige Witz besteht aus dem Running-Gag des Wortspiels mit Pincus' Namen: "Pink-Ass".
Man bleibe lieber zu Hause, denn die allgemeine Weisheit von:, sei lieb zu allen und dein Leben wird sich schlagartig verändern',
kann man sich dann doch aus "Heidi" holen.
Hinzugefügt am 21.01.2009 um 22:33 Uhr
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