Kinostart:
19. März 2009
Regie: Danny Boyle
Mit Dev Patel, Freida Pinto, Mia Drake,
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Originaltitel: Slumdog Millionaire
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
,
Großbritannien
.
Genre:
Tragikomödie
,
Komödie
,
Romanze
Laufzeit: 120 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Prokino Filmverleih
Inhalt: 20 Millionen Rupien (ca. 300.000 Euro) warten auf den 18-jährigen Jamal Malik (Dev Patel). Der Vollwaise ist in den Slums der indischen Mega-Metropole Mumbai aufgewachsen und steht lediglich eine Frage von dem sensationellen Gewinn. Er hat in der TV-Show „Wer wird Millionär?“ bereits 14 Fragen korrekt beantwortet und setzt nun alles auf eine Karte. Löst er die finale Frage, kassiert er den Hauptgewinn. Scheitert er, geht er mit leeren Händen nach Hause. Schnitt: Jamal ist verdächtigt, bei der Fernsehsendung betrogen zu haben. Zwei knallharte Polizisten (Irrfan Khan, Saurabh Shukla) nehmen ihn in die Mangel. Sie wollen ein Geständnis aus ihm herauspressen. Doch Jamal bleibt beharrlich bei seiner Version, dass er die Antworten ehrlich gewusst habe. Zu jeder gestellten Frage in der Show erzählt er von einem einschneidenden Erlebnis aus seiner Kindheit, das ihn auf die richtige Antwort brachte.
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4,1)
User-Wertung(25089 Bewertungen)
(4)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(4,5)
Der britische Regisseur Danny Boyle feiert 2009 ein Debüt. Obwohl sein Name stets für hohe Qualität steht, ist er in diesem Jahr erstmals einer der Hauptakteure der US-Award-Season, in der alljährlich zwischen Neujahr und der Oscar-Verleihung so ziemlich jeder Verein, der auch nur entfernt etwas mit Kino zu tun hat, seine Preise verleiht. Außer einer Oscar-Nominierung für das beste Drehbuch (für den Kultfilm Trainspotting) fiel bei den prestigeträchtigen Verleihungen bisher nicht viel für Boyles Werke ab. Doch warum legt der Brite nun ausgerechnet mit einer indischen Geschichte, die er komplett mit indischen Darstellern in Indien umgesetzt hat, den großen Award-Wurf in Amerika hin? Ganz einfach: Weil sein berauschend-märchenhaftes Liebesdrama „Slumdog Millionär“ das originellste Stück Kino seit langem ist und visuell so atemberaubend ausfällt, dass dieser westliche Blick auf Bollywood einem Kunstwerk gleichkommt.
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Slumdog Millionär Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
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(4,0)
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25089 Wertungen
insgesamt 88 Kritiken
Butzi
Mitglied seit 817 Tagen
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39 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
8 Oscars und 3 Golden Globes reizten mich ins Kino zu gehen. Der Film uebertraf alles was ich erwartet habe und liess mich voellig Blass im Kinosaal hocken. Mit genialer Musik krassen Bildern einer genialen Kamera und der meisterlichen Regie von Danny Boyle spielt sich dieser Film in das Gedaechtnis.
Verfasst am 19.03. um 16:30 Uhr -
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Zustel
Mitglied seit 973 Tagen
|
58 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Um erstmal eins klar zustellen:
Für mich ist dieser Film nie und nimmer ein Bollywood Streifen!
Nur weil er in Indien mit indischen Schauspielern spielt, heisst das noch lange nicht, dass er in dieses Genre gepackt werden muss. Der Film ist, wenn man so will, eine Kreuzung zwischen Hollywood und Bollywood, wobei ersteres überwiegt.
Außerdem finde ich, dass der Film einer der ernsthaftesten und gesellschaftskritischsten der letzten Zeit ist. Er zeigt die Bilder, die man in allen anderen indischen ("Bollywood"-)Filmen nicht sieht bzw. nicht sehen will. In den meisten dieser Filme wird, soweit ich da bewandert bin, größtenteils getanzt und alles ist, wie man so schön sagt, "Friede-Freude-Eierkuchen".
In Slumdog Millionaire ist das ganz anders: Die Hauptthemen sind zwar zum einen der Gewinn bei "Wer wird Millionär?" und zum anderen die Liebesbeziehung zwischen Jamal und Latika, aber unter diesem eigentlich recht simplen Storygerüst verbergen sich schockierende wie traurige Bilder aus dem Leben der indischen Slums.
Was dem Film ein wenig den Realismus entzieht ist die perfekte Übereinstimmung der Fragen bei WWM und Jamals Erlebnissen.
Ganz besonders stechen die Kinder-Schauspieler heraus, die für ihr Ater diesen Part mit Gravur meisterten.
Am Ende kommt aber doch noch ein leichtes Bollywood-Flair auf, weil eine Tanzeinlage während der Credits folgt. Irgendetwas muss dann halt laufen, wobei das für mich noch einen Pluspunkt gab:
Die Kinder, die am Ende tanzten, sahen richtig niedlich aus!
Der Film gehört auf jeden Fall zu den besten aller Zeiten und ihm wurde kein Oscar geschenkt, jeden einzelnen hat er sich redlich verdient.
Verfasst am 19.03. um 16:30 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(4,1) bei 5 Pressewertungen.
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Besetzung und Stab
Dev Patel
Rolle: Jamal Malik
Freida Pinto
Rolle: Latika
Anil Kapoor
Rolle: Prem Kumar
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