Sunshine Cleaning
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    DeCaine
    DeCaine

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      3 - Nicht schlecht

    Da als Genre Komödie angegeben ist, hatte ich gehofft einen witzigen Film sehen zu können. Nach ein paar Minuten war mir dann klar das wird wohl eher eine Tragikomödie mit melancholischen Einlagen. Doch am Ende konnte ich mich nur an ein bis zwei Schmunzler erinnern. Dieser Film war quasi überhaupt nicht witzig, weswegen ich es auch sehr irreführend finde, als Genre Komödie anzugeben. Der Film hat allerdings andere Qualitäten die nicht im bereich Humor liegen. Die Schauspieler legen allesamt eine gute Vorstellung ab und verkörpern ihre Charaktere glaubwürdig. Man könnte den Film vergleichen mit Little Miss Sunshine ohne viel Humor.

    Hinzugefügt am 08.11.2010 um 10:18 Uhr
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    Zsandor
    Zsandor

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      5 - Spitzenklasse

    Amy Adams und Emily Blunt spielen das Schwesternpaar Rose und Norah Lorkowski. Sie gründen die Firma Sunshine Cleaning und kratzen Blut von den Wänden - kurz: sie reinigen Tatorte. Unterstützt von einem großartig aufspielenden Ensemble, allen voran Alan Arkin als ihr kauziger Vater Joe, bestechen die beiden genannten Damen mit hoher Schauspielkunst. Sie geben ihren Figuren eine Lebendigkeit, eine Frische und bei aller Verschrobenheit einen so sympathischen Hauch von Normalität, dass ich sie sofort unauslöschlich ins Herz geschlossen habe. Ein Film voller komischer Momente. Ein Film voller nachdenklicher Momente. Ein Film voller trauriger Momente. Ein Film wie einfache lebensbejahende Poesie. Ein Film wie du und ich inmitten eines rundum makabren Kapitels unseres Lebens. Wer sich von Zeit zu Zeit etwas abseits des Mainstreams nach Perlen der Filmgeschichte umschaut, wird hier bestimmt fündig. Independent Kino der Extraklasse. Ein kleines Filmjuwel. Kommt auf meine „Löffelliste“. Kann ich wärmstens empfehlen.

    Hinzugefügt am 08.08.2010 um 18:00 Uhr
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    ThomasEdgar
    ThomasEdgar

    0 follower | Seine 34 Kritiken ansehen |

      3.5 - Gut

    Zuerst dachte ich, der Film liefert eine Variante des amerikansichem Traums vom Tellerwäscher zum Millionär. Diese Schublade ist zu eng. Der Film bietet mehr an Gegenwartszeugnis. In welcher Zeit leben wir, in der ein Heer von Motivationstherapeuten benötigt wird, damit wir uns morgens wieder im Spiegel anschauen können, um uns Mut zuzusprechen? Was bei Horst Schlämmer ein platter Kalauer, ist hier eine liebevolle Karikatur. Sehr feinfühlig wird das Leben zweier Schwestern geschildert. Sie leben In einer Gesellschaft, die immer mehr ausgrenzt und wenig Chancen zur sozialen und beruflichen Entwicklung läßt. Die unglückliche Affaire der älteren Schwester mit ihrem verheirateten Exfreund, oder die etwas schräge Begegnung mit der erfolgreichen Schulkolegin, zeigen deutlich: Du gehörst nicht dazu. Rückhalt bietet die familienähnliche Gemeinschaft mit dem glücklosen Vater und dem Sohn, der entsprechend seiner Herkunft Schulprobleme hat. Alle Konflikte werden mit einem Schuß Humor verpackt. Es wird dadurch eine gewisse Distanz geschaffen, ein Geschenk an den Zuschauer, der sich angesichts der dargestellten Probleme noch wohlfühlen kann. Wer macht den Abwasch, wer macht die Drecksarbeit nach der Party? Es sterben Menschen, viele werden getötet oder bringen sich um. Die beiden Schwestern finden hier eine lukrative Marktlücke als gutbezahlte spezial Putzfrauen. Für mich ist diese Arbeit in ihrem realen Bezug das tragende Thema des Films. Manchmal ist nicht nur das Blut zu beseitigen. Manchmal ist es auch wichtig, mit einer Hinterbliebenen zu trauern. Beide Schwestern verarbeiten nebenbei ein Kindheitstrauma. Sie fanden ihre tote Mutter, wahrscheinlich Selbstmord im Suff. Hier verliert der Film. Das Thema Vergangenheitsbewältigung finde ich überflüssig, Gegenwartsdramatik wird ausreichend geboten. Nicht ganz schlüssig ist die Ablehnung der älteren Schwester der jüngeren gegenüber, nachdem diese durch Fahrlässigkeit ein Haus abgebrannt hat. Das Geschäft war dadurch ruiniert, aber ihre beiderseiteíge Verbundenheit hatte doch schon mehr Tiefen durchlebt. Letztlich springt der Vater rettend ein, indem er sein Eigenheim Zur Schuldentilgung opfert. Ende gut, alles gut? Schade, nach meinem Geschmack ein zu konstruiertes Happy End, aber dennoch, ein sehenswerter Film.

    Hinzugefügt am 26.09.2009 um 19:56 Uhr
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      4 - Sehr gut

    Durfte den Film gestern im Stadtwerke Sommerkino in Duisburg genießen, und diese individuellen Anti-Mainstream-Filme machen für mich persönlich großes Kino aus!Der Film ist melancholisch,traurig aber trotzdem sarkastisch und lustig und Emily Blunt und Amy Adams spielen wirklich klasse. Besonders Emily Blunt hat mir sehr gefallen, und die Szene des Brückenkletterns fand ich einmalig und berührend!Vieles ist aus dem leben gegriffen, nichts geschönt, sondern tief realistisch.Für Fans jenseits des Mainstreams ein schöner Film.Gott sei Dank "Hollywood untypisch" und vll. auch eher was für Frauen!Definitiv sehenswert!

    Hinzugefügt am 29.07.2009 um 10:53 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ... war dies weniger eine schwarzhumorige Komödie, sondern eher ein mit viel Sympathie für alle Protagonisten gedrehtes Kammerspiel. Es geht um Liebe und Trauer, große und kleine Tragödien, enttäuschte Hoffnungen, Befreiung aus Abhängigkeit, Fiasko und Neuanfang. Zwischendrin konnte man auch mal kichern, vor allem über die Arbeitsbedingungen der Firma "Sunshine Cleaning" und einen gewissen lakonischen Humor. Aber es überwogen doch die dunklen Töne. Das alles tadellos gespielt von einem Ensemble, von denen niemand hervorzuheben ist - sie waren alle gut! Also nichts für Actionfreunde oder Liebhaber blutrünstiger Ketchup-Exzesse.

    Hinzugefügt am 12.07.2009 um 23:43 Uhr
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      1 - Sehr schlecht

    Eine lahme Geschichte,die langweilig erzählt wird.Zum Glück bin ich nach ca. 20Minuten eingeschlafen und unglücklicherweise wurde ich wieder durch eine Ohrfeige unsanft geweckt. Der 2 Minutenschlaf hat mir aber geholfen den Rest zu überstehen. 2 Putzfrauenschwestern, die Tatorte reinigen,was für eine überaus interessante und einfallsreiche Kinostory.Wer sich wirklich für "Dirty Jobs" begeistern kann, sollte mal die DOKU "Arbeit die keiner machen will-Dirty Jobs" ansehen. Das ist abgedreht! Allen anderen Zuschauern,die Sunshine Cleaning ansehen,wünsche ich einen erholsamen Schlaf.

    Hinzugefügt am 21.06.2009 um 00:36 Uhr
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    Mapache
    Mapache

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      3.5 - Gut

    Seit langem mal wieder ein wirklich netter Film aus dem Genre der Tragikomödien. Die Schauspielerinnen haben ihre Sache sehr gut gemacht, alle - auch weniger aktive Sprechrollen waren überzeugend gespielt. Leider gehen für meinen Geschmack zu viele Aktionen in die Hose und man hat am Schluss ein zu betrübtes Gefühl im Magen. D.h. ein wirkliches Happy End gibt es nicht. Dennoch waren manche Stellen wirklich lustig und der Witz teilweise klug versteckt, sodass man auf die Feinheiten acht geben musste, um das Spiel mit den Cliches erkennen zu können. Ich empfehle den Film daher für alle, die kein Actionkino sehen möchten.

    Hinzugefügt am 11.06.2009 um 17:36 Uhr
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      4.5 - Großartig

    Makaber geht's los: Gehirn- und Blutspritzer kleben an der Decke und "sogar bis in die Angelabteilung" hat der Selbstmörder im Waffengeschäft sich 'verteilt'. Ein lauter Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Sunshine Cleaning ist ein herrlich abgedrehter Film über das Handwerk mit dem Tod. Wer räumt die Leichen nach dem blutigen Ehekrach weg? Wer beseitigt all die biologischen Abfälle nach dem Suizid im Messie-Quartier? Fragen, mit denen sich der Film beschäftigt. Vom Ableben der "Klienten" kriegt der Zuschauer in der Folge nichts mehr mit, verfolgt dafür den Weg der zwei Frauen, die sich an diesem lukrativen Geschäft aus ihrem ärmlichen Leben herausarbeiten wollen. Die Pointen, die selbst dem wohlmeinenden Zuschauer bei diesem Plot zwangsläufig einfallen, lässt der Film zum Glück weitgehend liegen: Der Humor bleibt hintergründig, "Sunshine Cleaning" braucht sich nicht über billigen Klamauk zu profilieren. Stattdessen erzählt der Film auf sensible Art vom Lebensweg, den Sorgen und Hoffnungen der Protagonistinnen. Die Liebe zum Detail, die sorgsam eingearbeiteten Nebenplots, die hervorragend funktionierenden Charaktere bis in die Nebenrollen - und insbesondere auch in der Darstellung des Kindes Oscar - all das sorgt für Kinospaß vom feinsten.

    Hinzugefügt am 04.06.2009 um 21:49 Uhr
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      3.5 - Gut

    In der Preview hat Mann keine Ahnung was so kommt, aber dieser Film hat mir in seiner unspektakulären Art und Weise echt gut gefallen... vor allem die Leistung der Schauspieler, eigentlich aller Haupt-Charaktere, ist wirklich gut... Die Story der ehemals Cheerleadenden Putze, die sich jetzt als Underdog durch's Leben schlägt kommt wirklich authentisch 'rüber... Der Film läßt allerdings ein paar Fragen offen: Wie heißt die Katze? Was für ein dunkles Geheimnis hat der einarmige Staubsauger-Verkäufer? Ist die Schwester lesbisch? Was ist mit den ganzen Shrimps passiert? Das schreit eigentlich nach einer Fortsetzung...

    Hinzugefügt am 28.04.2009 um 02:05 Uhr
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      4 - Sehr gut

    ...dieser feine kleine independentfilm. Wie in der Hauptrezi hier auf Filmstarts.de schon treffend bemerkt wurde: die Nähe zu LITTLE MISS SUNSHINE lässt sich hier keinesfalls von der Hand weisen - der Ton ist durchaus derselbe. Unspektakulär und eher ruhig melancholisch dürfte hier ein eher älteres Publikum im Arthouse des Vertrauens gerne einchecken - im Multiplex ist dieses Kleinod vermutlich falsch aufgehoben. Auch muß ich gestehen, daß ich im Vorfeld eher eine blutig triefend schwarze Angelegenheit wie den einst von Tarantino präsentierten CURDLED erwartete. Auch schön, wenn man mal in die falsche Richtung steuert - und die Darsteller einen dann durch die Bank hindurch überzeugen. Allen voran Amy Adams (die hier für mich den durchschlagenden Beweis antrat, daß sie mehr zu bieten hat als die Kulleraugensympathienummer als Prinzessin in VERWÜNSCHT) und die - für mich eigentlich langsam mal für die breite Masse zu entdeckende - stets großartige Emily Blunt (die seit ihrem Breakthru in der TEUFEL TRÄGT PRADE vermutlich eher wenigen in ihren Rollen seitdem aufgefallen ist - in denen sie so dermaßen gut aufgeht, daß sie offensichtlich kaum einer zu Kenntnis nimmt. So darf gute Schauspielarbeit mitunter auch aussehen: daß man(n)/frau so dermaßen mit ihrer Rolle eins werden, daß man als Zuschauer den Darsteller selbst übersieht, weil die dargestellte Figur so überzeugend geraten ist). Und Alan Arkin ist - wie üblich - wunderbar lakonisch als Vater dieser herrlich dysfunktionalen Familie. Last - but not least - ist auch zu vermelden daß Clifton Gonzales Gonzales aus dem zum Kultstreifen gewordenen "187" hier vermutlich kaum einem auffallen wird. Und auch für seine Performance gilt: Hut ab! Eine kleine Perle in die man sich im April auf jeden Fall begeben sollte.....

    Hinzugefügt am 28.03.2009 um 01:26 Uhr
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