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Kinostart
26. November 2009 (2h 0min)
- Regie
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Mit
Ashley Judd, Goran Visnjic, Lauren Lee Smith mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
USA, Deutschland
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Es ist nur scheinbar ein Bilderbuchleben, das die Pianistin und Musikprofessorin Helen (Ashley Judd) führt. Ihre Ehe mit dem Anwalt David (Goran Visnjic) läuft zwar gut und Tochter Julie (Alexia Fast) ist wohlgeraten, aber dennoch liegt über all dem ein gewaltiger Schatten. Helen wird zunehmend von Traurigkeit, Müdigkeit und Lustlosigkeit ergriffen. Sie beginnt sich zurückzuziehen und ihr Verhalten führt zum Streit mit David. Nachdem er sie eines Tages zusammengebrochen im Bad gefunden und ins Krankenhaus gebracht hat, erfährt der Ehemann, dass seine Gattin körperlich gesund ist, aber an Depressionen leidet. Helen wird zunächst mit Medikamenten behandelt, die allerdings gefährliche Nebenwirkungen haben. Die Krise verschärft sich und die familiären Spannungen nehmen zu. Die Selbstmordgefahr macht einen Psychiatrieaufenthalt unumgänglich. Nur zu ihrer selbst manisch depressiven Studentin Mathilda (Lauren Lee Smith, "Pathology", "One Way") hält Helen noch engeren Kontakt.
| Verleiher | Warner Bros. GmbH | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2009 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | 8 Mio. Dollar |
- Film läuft in meinen Kinos
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ab 5,08 €
Von Andreas Staben
In Deutschland leiden etwa vier Millionen Menschen an Depressionen. Es ist eine zugleich allgegenwärtige und dennoch oft unerkannte Krankheit, der zudem häufig mit Unverständnis begegnet wird. Regisseurin Sandra Nettelbeck plante bereits seit dem depressionsbedingten Selbstmord einer Jugendfreundin im Jahre 1995 einen Spielfilm über die Erkrankung und ihre Wirkung. Angesichts des düsteren Themas gelang die Finanzierung des Projekts allerdings erst nach dem Erfolg von Nettelbecks melancholischer Komödie Bella Martha: Beim Festival in Sundance Anfang 2009 konnte die aus Hamburg stammende Filmemacherin nach über zehnjähriger Entstehungszeit endlich ihr Drama „Helen“ vorstellen. Die Gratwanderung zwischen einer massentauglich abgefederten, vereinfachten Sicht auf ein komplexes Problem und einem überfrachteten, am eigenen Anspruch erstickenden Thesenfilm gelingt Nettelbeck in ihrer ersten englischsprachigen Produktion überzeugend. Trotz des dramaturgisch nicht immer ganz gelungenen Handlungsaufbaus ist „Helen“ ein medizinisch und psychologisch stimmiges Porträt einer Leidenden und ihres Umfelds. Die Sachlichkeit der klinischen Fallstudie wird durch die einfühlsame Inszenierung und eine herausragende Darstellung von Ashley Judd in der Titelrolle nachhaltig mit Emotionalität angereichert.
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Rolle: Helen
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Rolle: David
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Rolle: Mathilda
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Rolle: Julie
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Empire UK
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