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Neueste Kritiken der Filmstarts-Redaktion
  •  Our Grand Despair

    Our Grand Despair

    4. August 2011 / 1 Std. 42 Min. / Tragikomödie
    Von Seyfi Teoman
    Mit İlker Aksum, Fatih Al, Güneş Sayın
    Das friedliche Zusammenleben zweier Junggesellen Mitte Dreißig gerät völlig aus den Fugen als sie sich beide Hals über Kopf in die neue junge Mitbewohnerin verlieben.Die beiden Enddreißiger Ender (Ilker Aksum) und Cetin (Fatih Al) kennen sich bereits seit der Schule. Sie wohnen gemeinsam in einer Männer-WG in Ankara. Als Nihal (Gunes Sayin), die jüngere Schwester des gemeinsamen Freundes Fikret (Baki Davrak), von einem Tag auf den anderen bei ihnen Unterschlupf sucht, gerät die gut eingespielte Wohngemeinschaft aus der Bahn. Nach ersten Startschwierigkeiten schweißt sie das Alltagsleben aber zusammen und es entwickelt sich eine freundschaftliche Vertrautheit zwischen den Dreien. Doch dann geschieht, was geschehen muss: Ender und Cetin verlieben sich in Nihal, ohne von der Liebe des Anderen zu wissen.
  •  Girls Club 2

    Girls Club 2

    10. März 2011 / 1 Std. 36 Min. / Komödie
    Von Melanie Mayron
    Mit Meaghan Jette Martin, Donn Lamkin, Linden Ashby
    Wer ist das coolste, modischste und wildeste Girl an der High School? Jeder muss sich behaupten und die richtigen Kontakte knüpfen – vor allem, wenn man neu ist. Außenseiter haben keine Chance, denn es herrscht Girlie-Krieg. So erfährt es auch die schüchterne Abby (Jennifer Stone), die zum Opfer von Queen Bee Mandi (Maiara Walsh) und ihrem Gefolge, den Plastic Girls, wird. Die selbstsichere Jo (Meaghan Martin) kann das nicht mit anSchauen, obwohl für sie eigentlich die Kardinalsregel gilt, sich nicht auf Mädels-Dramen einzulassen. Doch gleich zu Beginn des neuen Schuljahrs muss Jo wohl oder übel diese Regel brechen. Sie schlägt sich auf die Seite der gepeinigten Abby in einem boshaft witzigen Girlie-Krieg und stellt dabei die gesamte Schule auf den Kopf. Selbstverständlich nicht ohne Hintergedanken...
  •  Das Turiner Pferd

    Das Turiner Pferd

    15. März 2012 / 2 Std. 26 Min. / Drama
    Von Bela Tarr, Agnes Hranitzky
    Mit Erika Bok, Mihály Kormos, Janos Derzsi
    Turin am 3. Januar 1889: Friedrich Nietzsche tritt durch die Tür des Hauses Via Carlo Alberto 6. Nicht allzu weit entfernt hat der Kutscher einer Pferdedroschke etwas Ärger mit einem widerspenstigen Pferd. Trotz jedwediger Ermahnungen weigert sich das Pferd strikt, sich zu bewegen, woraufhin dem Kutscher der Kragen platzt und er zu seiner Peitsche greift. Nietzsche nähert sich dem aufkeimenden Gerangel und beendet das brutale Verhalten des Kutschers, indem er schluchzend seine Arme um den Hals des Pferdes legt. Sein Vermieter bringt ihn anschließend nach Hause, und zwei ganze Tage lang liegt er ohne Bewegung und wortlos auf dem Sofa, ehe er berühmte letzte Worte von sich gibt ...
  •  Nader und Simin - Eine Trennung

    Nader und Simin - Eine Trennung

    14. Juli 2011 / 2 Std. 03 Min. / Drama
    Von Asghar Farhadi
    Mit Leila Hatami, Peyman Moaadi, Shahab Hosseini
    Ein Ehepaar will ihre iranische Heimat verlassen. Doch Nader (Peyman Moaadi) bringt es nicht übers Herz, seinen an Alzheimer erkrankten Vater (Ali-Asghar Shahbazi) zurückzulassen. Seine enttäuschte Frau Simin (Leila Hatami) reicht die Scheidung ein und lässt Nader und ihre Tochter Termeh (Sarina Farhadi) mit dem dementen Greis zurück. Der nunmehr alleinerziehende Vater engagiert die schwangere Razieh (Sareh Bayat), um ihm bei der Pflege seines Vaters unter die Arme zu greifen. Als er seinen Vater wenig später ohnmächtig und ans Bett gefesselt vorfindet, kommt es zur Katastrophe – zornig verweist er Razieh in ihre Schranken. Die schwangere Frau stürzt und erleidet eine Fehlgeburt. Ihr Mann Hodjat (Shahab Hosseini) will Nader zur Rechenschaft ziehen...
  •  Coriolanus

    Coriolanus

    16. Juli 2012 / 2 Std. 02 Min. / Drama, Thriller
    Von Ralph Fiennes
    Mit Ralph Fiennes, Gerard Butler, Jessica Chastain
    Das römische Volk ist aufgebracht, denn die Armen müssen hungern, während die Reichen die Nahrung für sich behalten. Alles deutet auf einen Aufstand hin, der besonders gegen den General Caius Martius (Ralph Fiennes) geht. Angeführt wird die Rebellion von Tullus Aufidius (Gerard Butler), dem Erzfeind Martius'. Bald stehen die Aufständischen vor dem Stadttor und es kommt zu einer Schlacht, die Martius für sich und damit auch für das römische Volk entscheiden kann. Dieser trägt nun den Namen "Coriolanus" und setzt alles daran, seinen Siegeszug in der Politik fortzusetzen. Dabei wird er von seiner Mutter Volumnia (Vanessa Redgrave) und seinem Mentor Menenius (Brian Cox) tatkräftig unterstützt. Doch das Volk bleibt ihm gegenüber skeptisch und verlangt bald die Verbannung des Generals. Coriolanus muss die Stadt und auch seine Frau Virgilia (Jessica Chastain) verlassen und will sich an Rom rächen - dafür braucht er die Hilfe des Mannes, den er zuvor so stark bekämpft hat: Tullus Aufidius.
  •  Nur für Personal!

    Nur für Personal!

    3. November 2011 / 1 Std. 46 Min. / Komödie
    Von Philippe Le Guay
    Mit Fabrice Luchini, Sandrine Kiberlain, Natalia Verbeke
    Im Paris der 1960er Jahre führt das nicht mehr ganz junge Ehepaar Jean-Louis (Philippe Le Guay) und Suzanne Joubert (Sandrine Kiberlain) ein langweiliges Leben in einem schicken, viel zu großen Mietshaus. Die Kinder besuchen das Internat, der Alltag der Eheleute ist eintönig. Da entdeckt Jean-Louis, dass es in der sechsten Etage des Hauses, in dem die sechs spanischen Dienstmädchen untergebracht sind, viel lebhafter und bunter zugeht. Von dieser für ihn neuen Welt fasziniert, verbringt Jean-Louis immer mehr Zeit in der sechsten Etage und verguckt sich in die attraktive Concepción (Carmen Maura). Als ihn seine eifersüchtige Ehefrau vor die Tür setzt, kommt ihm das gar nicht so ungelegen und er zieht in eine kleine Kammer zu den Dienstmädchen.
  •  Die Jungs vom Bahnhof Zoo

    Die Jungs vom Bahnhof Zoo

    Kein Kinostart / 1 Std. 23 Min. / Dokumentation
    Von Rosa von Praunheim
    Mit Sergiu Grimalschi, Lutz Volkwein, Wolfgang Kerner
    Die Dokumentation begleitet fünf Stricher in ihrem Alltag. Drei der Jungen sind Roma, einen von ihnen begleitet das Kamerateam in sein rumänisches Heimatdorf. Die zentrale Figur des Films ist Daniel, der sich mit 16 Jahren am Berliner Bahnhof Zoo zu prostituieren begann. Auch Sozialarbeiter, Wirte von Stricherkneipen und Freier kommen zu Wort und kommentieren die Situation der Stricher aus verschiedenen Blickwinkeln.
  •  Trash Humpers

    Trash Humpers

    17. Februar 2011 / 1 Std. 18 Min. / Horror
    Von Harmony Korine
    Mit Harmony Korine, Travis Nicholson, Rachel Korine
    In seinem provokant auf VHS gedrehten Experimentalfilm „Trash Humpers“ begleitet Arthouse-Exzentriker Harmony Korine soziopathische Altherren im amerikanischen Nashville, die einer seltsamen Leidenschaft nachgehen. Die Männer treffen sich zum nächtlichen Alkoholgelage – und ziehen dann im Vollrausch durch die verschreckte Nachbarschaft, um unter lautstarkem Gejohle ausgerechnet Mülltonnen zu begatten...
  •  The Future

    The Future

    27. Oktober 2011 / 1 Std. 31 Min. / Drama
    Von Miranda July
    Mit Miranda July, Hamish Linklater, David Warshofsky
    Was machen zwei Menschen Mitte Dreißig, die eine langweilige Beziehung führen, ihre Jobs hassen, in einer winzigen Wohnung leben und ständig online sind? Sie beschließen, eine verletzte Katze zu sich zu nehmen, um durch das gemeinsame Projekt wieder einen Sinn in ihrem Leben und ihrer Beziehung zu finden. Doch bevor Sophie (Miranda July) und Jason (Hamish Linklater) das Katerchen Paw Paw aus dem Tierheim abholen, nehmen sie einige Veränderungen an ihrem Leben vor. Beide schmeißen ihre Jobs und versuchen, sich selbst zu verwirklichen: Jason als Umweltschützer, Sophie als Tanz-Choreographin. Doch dann beginnt Sophie eine Affäre mit Marshall (David Warshofsky) und auch ohne Katze ändert sich ihr Leben grundlegend…
  •  An einem Samstag

    An einem Samstag

    21. April 2011 / 1 Std. 39 Min. / Drama
    Von Alexander Mindadze
    Mit Anton Shagin, Svetlana Smirnova-Martsinkievich, Vjacheslav Petkun
    Der 26. April 1986 begann wie jeder andere Tag in Pripyat – bis es zum Reaktorunfall im Kernkraftwerk Tschernobyl kam und das Leben im weiten Umkreis ein qualvolles Ende beschieden bekam. Um eben diesem Ende zu entrinnen, setzt Valerij Kabysh (Anton Shagin) alles daran, schnellstmöglich Land zu gewinnen. Dumm nur, dass permanente Missgeschicke die Abreise unmöglich machen. Als Valerij auf der Hochzeit seines Schwagers als Drummer auftreten soll und überhaupt außer ihm niemand den Ernst der Lage zu erkennen scheint, beschließt der verzweifelte Mann, sich seinem Schicksal zu fügen. So schließt er sich dem Pestbankett an und verbringt die letzten Momente seines Lebens im Kreis seiner partywütigen Liebsten...
  •  Auschwitz

    Auschwitz

    Kein Kinostart / Drama
    Von Uwe Boll
    Mit Uwe Boll, Steffen Mennekes, Arved Birnbaum
    Uwe Boll will Auschwitz so zeigen, wie es wirklich war. Flankiert von zwei dokumentarischen Teilen, in denen der Regisseur Schulkinder nach ihrem Wissen zum Thema Nationalsozialismus befragt, wird in einer zentralen Spielhandlung der Tagesablauf im Konzentrationslager nachgestellt.
  •  Die Höhle der vergessenen Träume

    Die Höhle der vergessenen Träume

    3. November 2011 / 1 Std. 30 Min. / Dokumentation, Historie
    Von Werner Herzog
    Mit Werner Herzog, Dominique Baffier, Jean Clottes
    Dokumentation über die Chauvet-Höhlen, wo 1994 sensationelle historische Funde gemacht wurden. Nahe der französischen Kleinstadt Vallon-Pont-d’Arc im Department Ardèche entdeckten Wissenschaftler rund 400 Wandbilder mit gravierten Tier- und Symboldarstellungen. Das Alter dieser Malereien wurde auf 33.000 bis 30.000 vor Christus datiert. Filmmacher Werner Herzog ist fasziniert von der antiken Höhlenmalerei und beschloss, sich des Themas anzunehmen. Allerdings benötigte es große Überredungskunst, um von den Behörden die Erlaubnis zu bekommen, dort überhaupt drehen zu dürfen.
  • Menschenfeind

    Menschenfeind

    Kein Kinostart / 1 Std. 33 Min. / Drama
    Von Gaspar Noé
    Mit Philippe Nahon, Blandine Lenoir, Frankie Pain
    Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wird, in welchem er einsaß, weil er einen Mann krankenhausreif geprügelt hat, will ein Metzger (Philippe Nahon) ein neues Leben beginnen. Mit seiner neuen Lebensgefährtin versucht er sich bei Lille niederzulassen und tritt einen neuen Job an, der ihm von einer Freundin vermittelt wurde. Doch auch hier wird er abermals betrogen und frustriert kehrt er nach Paris zurück, wo sich sein angestauter Hass in einem blutigen Akt entlädt. 
  •  Yelling To The Sky

    Yelling To The Sky

    Kein Kinostart / 1 Std. 36 Min. / Drama
    Von Victoria Mahoney
    Mit Zoë Kravitz, Gabourey Sidibe, Tim Blake Nelson
    Die 17-jährige Sweetness O‘Hara (Zoe Kravitz) lebt in einem heruntergekommenen Viertel in New York, in dem Gewalt und Kriminalität an der Tagesordnung sind. Besonders leidet Sweetness unter der berüchtigten Schlägerin Latonya (Gabourey Sidibe), gegen die ihr jedoch ihre Schwester Ola (Antonique Smith) zur Seite steht. Als eines Tages die Gewalt in Sweetness‘ Familie eskaliert und ihre Mutter Lorene (Yolanda Ross) und Ola die Flucht vor dem prügelnden Vater (Jason Clarke) ergreifen, ist Sweetness auf sich allein gestellt. Sie wird selbst zu einer Schlägerin und gründet eine eigene Bande, um sich gegen Latonya zu behaupten. Sweetness steigt zum gefürchteten Rowdy empor. Doch bald muss sie erkennen, dass sie nun all das verkörpert, vor dem sie sich früher selbst so gefürchtet hat…
  •  Pina - tanzt, tanzt sonst sind wir verloren

    Pina - tanzt, tanzt sonst sind wir verloren

    24. Februar 2011 / 1 Std. 43 Min. / Dokumentation
    Von Wim Wenders
    Mit Pina Bausch, Regina Advento, Malou Airoudo
    Eigentlich wollte Arthouse-Altmeister Wim Wenders sein Tanzfilmprojekt über Pina Bauschs berauschende Choreographien gemeinsam mit seiner langjährigen Freundin umsetzen. Als Bausch im Sommer 2009 überraschend starb, deutete Wenders den Film um: „PINA – tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren“ ist nicht länger ein Film „über und mit“ – sondern einer „für“ Pina Bausch. Und zwar in 3D. Denn nur so konnte Wenders die Räumlichkeit und Physis der furiosen Darbietungen ihres Wuppertaler Ensembles angemessen auf die Leinwand übersetzen. Außerdem erkundet Wenders zwischen den Tanzsequenzen Wuppertal und Umgebung - die identitätsstiftende Heimat seiner verstorbenen Freundin...
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