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Neueste Kritiken der Filmstarts-Redaktion
  • Hatchet For The Honeymoon

    Hatchet For The Honeymoon

    Kein Kinostart / 1 Std. 28 Min. / Drama, Horror, Thriller
    Von Mario Bava
    Mit Laura Betti, Femi Benussi, Stephen Forsyth
    Im Serienkiller-Genre steht meist die Frage nach der Identität des Mörders im Mittelpunkt. Neben den Schockmomenten, in denen sich der dem Zuschauer unbekannte Killer an sein nächstes Opfer heranschleicht, sorgt gerade diese Frage für Spannung. In Mario Bavas „Hatchet For The Honeymoon" wird dieses Prinzip völlig konträr gehandhabt: Bereits in der allerersten Szene sehen wir John Harrington (Stephen Forsyth), wie er durch einen Zug schleicht und schließlich ein junges Paar, das sich offensichtlich auf Hochzeitsreise befindet, ermordet. Unterbrochen wird dieses Einstiegsszenario nur durch die kurze Einblendung des Gesichtes eines kleinen Jungen (Guido Barlocci), der sich später als Harrington im Kindesalter entpuppen wird.
  •  Männer wie wir

    Männer wie wir

    7. Oktober 2004 / Drama, Komödie, Romanze
    Von Sherry Hormann
    Mit Eileen Eilender, Leon Breitenborn, Dietmar Bär
    „Kick It Like Beckham“ trifft in deutschen Kinosälen diese Woche auf „Echte Kerle“ und ist tatsächlich nur halb so schmerzhaft, wie zunächst angenommen. Überrascht? Allerdings.
  •  Precious

    Precious

    25. März 2010 / 1 Std. 49 Min. / Drama
    Von Lee Daniels
    Mit Gabourey Sidibe, Mo'Nique, Paula Patton
    Was für eine Hölle: Fettleibig, schwarz, ungebildet und bereits zum zweiten Mal vom Vater schwanger, vegetiert die 16-jährige Claireece „Precious“ Jones (Gabourey Sidibe) durch den tristen Alltag. Nur in ihren Tagträumen von Reichtum und Glamour findet sie Zuflucht vor den Misshandlungen ihrer derangierten Mutter (Mo’Nique). Dann bekommt sie die Chance, eine alternative Schule zu besuchen und einen Abschluss nachzuholen. Claireece lernt lesen und schreiben, löst sich mehr und mehr aus ihrer stummen Verharrung und findet Freunde unter ihren Mitschülerinnen. Ihr altes Leben aber lässt sich nicht so leicht abschütteln...
  • The Graffiti Artist

    The Graffiti Artist

    19. Januar 2006 / 1 Std. 22 Min. / Drama
    Von James Bolton
    Mit Daniel Parker, Pledgure Duoshun, Ruben Bansie-Snellman
    Nick zieht nachts durch Portland, um Bushaltestellen, Häuserwände und Eisenbahnwaggons mit seinen Tags und Graffitis zu besprühen. Auf einem seiner Streifzüge begegnet er Jesse, von dem er sofort fasziniert ist. Zwischen den Sprayern entwickelt sich eine kurze, konfliktgeladene Freundschaft, die an den unterschiedlichen Erwartungen der beiden zerbricht. „Graffiti Artist“ ist das eindringliche Portrait eines jungen Mannes, der sich bewusst aus der Mainstream-Gesellschaft ausklinkt.
  • Go

    Go

    9. Januar 2003 / 2 Std. 02 Min. / Drama
    Von Isao Yukisada
    Mit Yusuke Kubozuka, Kô Shibasaki, Tsutomu Yamazaki
    Sugihara, ein japanischer Teenager koreanischer Abstammung, wechselt von einer koreanischen Universität auf eine japanische. Dort muss er sich allerlei rassistische Anfeindungen gefallen lassen. Da er jedoch der Sohn eines Profi-Boxers ist, kann er sich durch seine Kampf-Künste Respekt verschaffen. Auf der Suche nach Identität und wahrer Liebe beeinflussen ihn seine Schulkameradin Sakurai und seine neue Freundschaft zu dem Klassenstreber. (sir)
  •  Crank 2: High Voltage

    Crank 2: High Voltage

    16. April 2009 / 1 Std. 36 Min. / Action
    Von Mark Neveldine, Brian Taylor
    Mit Jason Statham, Amy Smart, Efren Ramirez
    Es mag unrealistisch sein, doch Chev Chelios (Jason Statham) lebt trotz des Sturzes aus einem Helikopter weiter. Seine Ruhe hat er aber auch in "Crank 2" nicht. Eine asiatische Gangsterbande sorgt dafür, dass Chevs Herz gegen eine Batterie ersetzt wird. Chev entkommt zwar, muss jedoch stetig Energiequellen anzapfen, um am Leben zu bleiben: Er leckt an Elektroteasern, steckt seinen Finger in den Zigarettenanzünder oder reibt sich – ganz im Sinne der Elektrostatik - an anderen Menschen. Auf der Suche nach seinem Herzen stößt Chev unter anderem auf die durchgeknallte Asiatin Ria (Bai Ling), seine Ex-Freundin Eve (Amy Smart) und den hundertjährigen Triadenboss Poon Dong (David Carradine). Schnell fordert die irrwitzige Hatz durch die Stadt erste Opfer...
  •  Vier Hochzeiten und ein Todesfall

    Vier Hochzeiten und ein Todesfall

    11. August 1994 / 1 Std. 57 Min. / Komödie, Drama, Romanze
    Von Mike Newell
    Mit Hugh Grant, Andie MacDowell, Simon Callow
    Charles (Hugh Grant), ein überzeugter Single, lernt auf einer Hochzeitfeier die bezaubernde Amerikanerin Carrie (Andie MacDowell) kennen. Die Freude währt jedoch nur die „Hochzeitsnacht“ hindurch, schon am nächsten Morgen ist das Kissen neben Charles leer. Für Charles ist dieser One Night Stand ein weiterer Beweis dafür, dass es die dauerhafte Liebe nicht geben kann. Doch schon auch auf der nächsten Hochzeit stolpern Charles und Carrie wieder übereinander…
  •  Pippa Lee

    Pippa Lee

    1. Juli 2010 / 1 Std. 33 Min. / Drama, Romanze
    Von Rebecca Miller
    Mit Robin Wright, Julianne Moore, Winona Ryder
    Pippa Lee (Robin Wright Penn) verlässt New York, um sich mit ihrem bedeutend älteren und von Herzinfarkten geplagten Gemahl Herb (Alan Arkin) im provinziellen Connecticut niederzulassen. Obgleich sich die Neue alle erdenkliche Mühe gibt, fällt ihr die Umgewöhnung schwer. Gelegentlich lässt Pippa ihre Gedanken schweifen und verliert sich in Erinnerungen an ihre schwierige Kindheit: Als Teenager (Blake Lively) verließ sie wegen der Drogensucht von Mutter Suky (Maria Bello) ihr Zuhause und fand kurzzeitig Unterschlupf bei einer Tante. Aber auch dort hielt sie es nach einem kleinen Zwischenfall mit deren Freundin Kat (Julianne Moore) nicht lange aus. In die Künstler- und Drogenszene abgerutscht, ließ sich Pippa eine Zeit lang ziellos von einem Tag zum nächsten treiben, bis sie Herb kennen lernte und mit ihm ein neues Leben begann - das nun aber auf der Kippe steht. Pippia kommt dem reizenden Nachbarssohn Chris (Keanu Reeves) näher...
  •  Feed

    Feed

    1. Januar 2005 / 1 Std. 41 Min. / Thriller, Krimi
    Von Brett Leonard
    Mit Alex O'Loughlin, Patrick Thompson, Gabby Millgate
    Wie hart bist du im Nehmen? Diese Ausgangsfrage stellt B-Movie-Regisseur Brett Leonard dem Publikum in seinem ambivalenten Sicko-Thriller „Feed“ ohne Umschweife... und direkt zwischen die Augen. Leider ist dem Filmemacher das Austesten der Grenzen wichtiger als sein Fetisch-Plot selbst, so dass „Feed“ sein Potenzial unter Wert verkauft.
  •  Face/Off - Im Körper des Feindes

    Face/Off - Im Körper des Feindes

    25. September 1997 / 2 Std. 19 Min. / Thriller
    Von John Woo
    Mit John Travolta, Nicolas Cage, Joan Allen
    Der Leiter der Anti-Terror-Einheit, Sean Archer (John Travolta), und der Terrorist Castor Troy (Nicolas Cage) haben eine gemeinsame Geschichte. Bei einem früheren Mordanschlag Troys auf Archer musste Archers junger Sohn sein Leben lassen. Mit einem dramatischen Showdown kann der Terrorist aber schließlich dingfest gemacht werden, wird dabei aber schwer verletzt und fällt ins Koma. Leider wissen nur Troy und sein im Gefängnis sitzender Bruder Pollux (Alessandro Nivola), wo sich die Zeitbombe befindet, die der Terrorist in Los Angelos deponiert hat. Archer greift zu einem innovativen Schritt und gibt sich als Troy aus, um an die lebenswichtigen Informationen zu kommen. Dazu lässt er sich chirurgisch verändern und schlüpft buchstäblich in Troys Haut. Aber Troy wacht aus dem Koma auf und dreht den Spieß um. Eine Hetzjagd mit vertauschten Rollen beginnt…
  •  Tanz der Teufel 2

    Tanz der Teufel 2

    28. Januar 1988 / 1 Std. 25 Min. / Horror
    Von Sam Raimi
    Mit Bruce Campbell, Sarah Berry, Lou Hancock
    Das kommt auch nicht alle Tage vor: Da vergehen nur sechs Jahre und der Regisseur beschließt, seinen eigenen Debütfilms nochmal zu machen. Diesmal allerdings mit dem zehnfachen Budget. Nun ist die Liste der Filmreihen, in denen der zweite Teil besser als der erste ist, relativ übersichtlich. Aber Sam Raimi ist es mit der Neuauflage seines Kultfilms „Tanz der Teufel“ in diesem Fall dennoch gelungen, den Vorgänger in nahezu jeder Hinsicht zu toppen.
  • Auch Zwerge haben klein angefangen

    Auch Zwerge haben klein angefangen

    Kein Kinostart / 1 Std. 36 Min. / Drama
    Von Werner Herzog
    Mit Helmut Döring, Gerd Nickel, Paul Glauer
    Die Werke des Autorenfilmer-Starregisseurs Werner Herzog wissen von Haus aus sowieso nur eingefleischten Arthouse-Freunden zu würdigen. Einen Schritt weiter geht sein zweiter Langfilm aus dem Jahr 1970. Die kulturpessimistische Groteske „Auch Zwerge haben klein angefangen“ ist nur hartgesottenen Herzog-Anhängern nachhaltig zu empfehlen.
  • Dhoom

    Dhoom

    Kein Kinostart / 2 Std. 09 Min. / Action, Bollywood
    Von Sanjay Gadhvi
    Mit Abhishek Bachchan, Uday Chopra, John Abraham (II)
    Wenn man sich den Bollywood-Actioner „Dhoom“ reinzieht, denkt man häufig: "Das habe ich doch schon mal irgendwo gesehen." Aber „Dhoom“ ist nicht etwa das Remake eines Hollywood-Blockbusters, sondern vielmehr ein buntes Sammelsurium aus Versatzstücken solcher US-Erfolgsfilme wie "The Fast And The Furious", "Ocean´s Eleven" oder "The Italian Job". Dabei nimmt sich „Dhoom“ aber noch weniger ernst als die amerikanischen Varianten und macht so mindestens genauso viel Spaß.
  •  The Defender

    The Defender

    Kein Kinostart / 1 Std. 30 Min. / Action
    Von Dolph Lundgren
    Mit Dolph Lundgren, Thomas Lockyer, Radu Florescu
    Der Elitesoldat Lance Rockford (Dolph Lundgren) wurde im Irak-Krieg gefangen genommen und gefoltert. Nach seiner Freilassung arbeitet er nun in den USA als Sicherheitsbeauftragter für die Chefin der National Security Agency, Roberta Jones (Caroline Lee Johnson). Auf einem Flug nach Europa lässt Jones den Kurs ändern und informiert Lance, dass sie ein streng geheimes Treffen mit einem mysteriösen Gast in einem verlassenen rumänischen Hotel besuchen wird. Nicht einmal Lance erfährt im Rahmen der großen Schweigekampagne den Namen des Gesprächspartners - er weiß nur, dass dieses Treffen den Kurs der amerikanischen Politik gegen den Terror für immer beeinflussen könnte. Während des Gesprächs wird das Hotel von gut organisierten Einheiten gestürmt. Lance und sein fünfköpfiges Team sowie ein Sicherheitsbeamter des Gesprächspartners versuchen verzweifelt, sich der Angreifer zu erwehren, während sie im Gebäudekomplex nach den beiden geflohenen Diplomaten suchen.
  •  Tod in Venedig

    Tod in Venedig

    12. April 1974 / 2 Std. 11 Min. / Drama
    Von Luchino Visconti
    Mit Bjorn Andresen, Dirk Bogarde, Silvana Mangano
    Der alternde Komponist Gustav von Aschenbach (Dirk Bogarde) befindet sich in einer tiefen Krise. Sowohl sein Privatleben als auch seine einst makellose Karriere liegen in Trümmern. In ständige Melancholie gehüllt, begibt er sich recht planlos nach Venedig und steigt im besten Haus am Platze, dem Hotel Des Bains, ab. Doch auch die reizende Umgebung vermag seine Lebensgeister nicht zu reaktivieren. Bald begegnet er dem mit makelloser Schönheit gesegneten, polnischen Jüngling Tadzio (Björn Andresen), der sich mit seiner Familie, angeführt von einer Ehrfurcht erbietenden Mutter (Silvano Mangano), ebenfalls dort aufhält. Zunehmend entwickelt Aschenbach eine Obsession für den Jungen, den er regelrecht verfolgt, da er sich von ihm einen Ausweg aus der künstlerischen Stagnation verspricht. Das geregelte bürgerliche Leben des Musikers gerät zunehmend ins Wanken. Zudem macht ihm das venezianische Klima erheblich zu schaffen: Es mehren sich die Hinweise, dass in der Stadt eine todbringende Krankheit umgeht...
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