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Neueste Kritiken der Filmstarts-Redaktion
  • Jagdrevier der scharfen Gemsen

    Jagdrevier der scharfen Gemsen

    30. Mai 1975 / 1 Std. 16 Min. / Erotik, Komödie
    Mit Karl-Heinz Peters, Josef Moosholzer, Judith Fritsch
    Mr. Schmidinger (Sexfilm-Kultkomiker Josef Moosholzer), ein in Texas lebender Bayer, hat von seinem Stiefbruder ein Hotel in Heidelberg geerbt. Sein Plan: Er will unerkannt in sein eigenes Hotel einchecken, um so den Service des Hauses zu testen. Doch bevor es soweit ist, muss Schmidinger zunächst einmal in München alle möglichen Irrungen und Wirrungen überstehen. Zuerst wird ihm der Koffer mitsamt Geld und Papieren gestohlen, dann geht er einer Heiratsschwindlerin auf den Leim und als er seinen Koffer nach einem waghalsigen James-Bond-Autostunt schließlich wieder in den Händen hält, ist dieser plötzlich randvoll mit Rauschgift. Als Schmidinger dann endlich in Heidelberg ankommt, erwartet ihn schon die nächste Überraschung. Sein geerbtes Hotel erweist sich als etabliertes Freudenhaus. Der prüde Ami will den Betrieb sofort einstellen, doch damit sind die ortsansässigen Mafiosi wiederum gar nicht einverstanden. Und zu allem Überfluss wird Schmidinger nach einem unfreiwilligen Fallschirmsprung auch noch von einem schwulen Dorfpolizisten für einen amerikanischen Spion gehalten…
  • Leben in mir

    Leben in mir

    29. Juni 2006 / 1 Std. 41 Min. / Drama
    Von Malgorzata Szumowska
    Mit Malgosia Bela, Marek Walczewski, Teresa Budzisz-Krzyzanowska
    Vom polnischen Kino hört man hierzulande eher wenig - wie von vielen osteuropäischen Nachbarn. Auf internationalen Festivals hat sich Regisseurin Malgosia Szumowska mit ihrem letzten Film „Szczesliwy Czlowiek“ aber so hervorgetan, dass ihr das Sundance Film Festival Unterstützung in der Drehbuchentwicklung für das nächste Projekt zusagte. Herausgekommen ist das Drama „Leben in mir“.
  •  Peer Gynt

    Peer Gynt

    14. Dezember 2006 / 1 Std. 21 Min. / Drama
    Von Uwe Janson
    Mit Ulrich Mühe, Robert Stadlober, Susanne-Marie Wrage
    Wahrheit, Wahn, Phantasie, Wunsch und Realität verschwimmen, wenn Peer Gynt in immer neue Abenteuer stürzt. Dem Kaleidoskop von Eindrücken und Geschichten die eigene Identität einzuimpfen, das bestimmt die reizvoll-provozierende Dramatik von Ibsens “Peer Gynt“. Regisseur Uwe Janson verlegt den Ort der Handlung des ursprünglich für das Theater geschriebenen Stückes.
  • Garuda

    Garuda

    Kein Kinostart / 1 Std. 55 Min. / Fantasy
    Von Monthon Arayangkoon
    Mit Chalad Na Songkhla, Sara Legge, Phairote Sangwaribut
    Dass im Direct-to-DVD-Bereich gerade im Horrorgenre eine Menge minderwertiger Ware veröffentlicht wird, dürfte sich mittlerweile bis zum letzten Videothekenkunden herumgesprochen haben. Und auch „Garuda“, der neueste asiatische Trashfilm im Programm des Dortmunder DVD-Labels e-m-s, macht da keine Ausnahme: Der in Thailand gedrehte, vergeblich auf großes Hollywoodkino getrimmte Actionschocker ist einfach nur belanglos geworden. Nicht einmal Trash-Jünger dürften an dieser filmischen Missgeburt ihre Freude haben, was als eine Art vernichtendes Armutszeugnis gewertet werden kann.
  • Die Folterranch der gequälten Frauen

    Die Folterranch der gequälten Frauen

    Kein Kinostart / 1 Std. 27 Min. / Western, Erotik, Drama
    Von Lee Frost
    Mit Laura McLaughlin, Rod Wilmoth, Paul Frank
    Als Kind musste Carlo (Joseph Mascolo) mit anschauen, wie der Farmer O´Hara (James Arena) seine Schwester vergwaltigt hat. Jahre später, Carlo ist inzwischen ein junger Mann, erkennt er den Farmer wieder und schwört sich bittere Rache. Dafür entführt er die Frau O´Haras und hinterlässt genügend Hinweise, dass der damalige Vergewaltiger sie finden wird. Denn in seinem Versteck bereitet er für O´Hara und seine Männer tödliche Überraschungen vor, um an seine blutige Rache zu gelangen...
  • State Of Violence

    State Of Violence

    Kein Kinostart / 2 Std. 02 Min. / Action, Drama
    Von Yang Yun-ho
    Mit An Jo, Choi Min-Su, Se-jin Jang
    Seoul, 1988: Die Olympischen Spiele stehen vor der Tür und die Stadt soll für die Besucher aus aller Welt glänzen. Da passt ein Armenviertel mit notdürftig zusammen gezimmerten Behausungen, welches an einer Verkehrsstraße liegt, überhaupt nicht ins Bild. Daher sollen die Bewohner verschwinden und Platz für schöne Luxusbauten machen. Da diese nicht daran denken, ihre Heimat aufzugeben, schicken die Behörden einen Trupp aus Polizisten und kriminellen Schlägern vorbei, die im Armenviertel aufräumen. Der brutale Befehlshaber dieses Räumkommandos, Kim An-seok (Choi Min-su), erschießt beim folgenden Zusammenstoß kaltblütig den behinderten kleinen Bruder von Ji Kang-heon (Lee Sung-jae).
  • Napoleon Fritz

    Napoleon Fritz

    Kein Kinostart / 3 Std. 00 Min. / Krimi
    Von Thorsten Näter
    Mit Klaus Löwitsch, Doris Kunstmann, Michael Gwisdek
    Friedrich Golz (Klaus Löwitsch) ist der König des Hamburger Kiezes. Alle nennen ihn nur Napoleon Fritz und ähnlich wie der französische Feldherr regiert er das Rotlichtmenü. Dabei kann er vor allem auf die Loyalität seiner Truppen bauen, wie seinen langjähriger Wegbegleiter und Jugendfreund Benno (Michael Mendl) oder seinen bis zum letzten Blutstropfen treu ergebenen Bodyguard Katzki (Ludger Burmann). Dass der Boss in jüngerer Zeit sich immer stärker für die japanische Kultur interessiert, viel Sushi isst, Gemälde sammelt und immer wieder aus Miyamoto Musashis „Buch der 5 Ringe - Die Lehre eines Samurai Meisters“ zitiert, wird akzeptiert. Doch die Zeiten ändern sich. Wenige Tage vor seinem Geburtstag sieht sich Napoleon Fritz plötzlich einer Serie von brutalen Attacken auf seine Nachtclubs und Casinos ausgesetzt. Dahinter steckt Kontrahent Basewicz (Marek Wlodarczyk), der hofft, einige der profitablen Geschäfte übernehmen zu können.
  • The Strange Saga Of Hiroshi The Freeloading Sex Machine

    The Strange Saga Of Hiroshi The Freeloading Sex Machine

    Kein Kinostart / 1 Std. 04 Min. / Komödie
    Von Yuji Tajiri
    Mit Kazuhiro Sano
    „The Strange Saga Of Hiroshi The Freeloading Sex Machine“ – schräger Titel, schräger Film. Aber Yuji Tajiris Einstünder ist nicht einfach eine x-beliebige, kurzweilige und vergnügliche Sexkomödie. Vielmehr steht er in der inzwischen 40-jährigen Tradition eines weltweit einzigartigen Filmgenres aus Japan, dem so genannten „Pink Movie“ (jap.: pinku eiga).
  • Highlander - Die Macht der Vergeltung

    Highlander - Die Macht der Vergeltung

    Kein Kinostart / 1 Std. 26 Min. / Animation
    Von Yoshiaki Kawajiri, Hiroshi Hamazaki
    Mit Alistair Abell, Debi Mae West, Scott McNeil
    1986 gelang B-Darsteller Christopher Lambert mit seiner Titelrolle in Highlander der große Durchbruch. Der Fantasy-Streifen mit dem Soundtrack von „Queen“ war ein Publikumserfolg, gilt auch heute noch als Kultfilm und zog vier (eher schwache) Kino-Sequels und eine Fernsehserie nach sich. Nun hat der japanische Filmemacher Yoshiaki Kawajiri (Vampire Hunter D) den epochalen Stoff für sein Anime „Highlander – Die Macht der Vergeltung“ ein weiteres Mal adaptiert. Der Protagonist Colin MacCloud, ein Unsterblicher, ist über einen Zeitraum von nahezu 2000 Jahren auf der Jagd nach seinem Widersacher Marcus Octavius, der die Kreuzigung von Colins Geliebter im Jahr 200 nach Christus zu verantworten hat. Rückblickend aus dem apokalyptischen New York des Jahres 2187 wird die actionreiche Hatz durch die Jahrhunderte erzählt. Leicht bekleidete Damen und blutige Schwertkämpfe in den verschiedensten Zeitaltern bilden die formalen Schauwerte des teilweise lieblos umgesetzten Films; die Abstumpfung und Verrohung des Titelhelden durch unkontrollierte Rachegelüste werden auf der inhaltlichen Ebene verhandelt.
  •  Muxmäuschenstill

    Muxmäuschenstill

    8. Juli 2004 / 1 Std. 29 Min. / Drama
    Von Marcus Mittermeier
    Mit Fritz Roth, Jan Henrik Stahlberg, Dieter Dost
    Mux (Jan Henrik Stahlberg) kann die moralisch verwerfliche Welt nicht mehr sehen in der er lebt und in der anscheinend niemand mehr an Regeln und Ordnung denkt. Daher macht er sich gemeinsam mit seinem Mitstreiter Gerd (Fritz Roth), der ihn dabei filmt, auf den Weg, um in den Straßen Berlins für ein gerechtes Miteinander zu kämpfen. Doch dabei verliert er aus den Augen, dass er das ein oder andere Mal selbst bestehendes Recht bricht und somit selbst zu so einer Person wird, die er eigentlich bekehren will.
  • Momentum

    Momentum

    Kein Kinostart / 1 Std. 28 Min. / Drama, Thriller, Action
    Von James Seale
    Mit Zach Galligan, Louis Gossett Jr., Carmen Argenziano
    Telekinese gehört sicherlich zu den interessantesten Fähigkeiten des Menschen, über deren Existenz und Möglichkeit gestritten wird. Es ist mittlerweile bekannt, dass während der Hochzeiten des Kalten Krieges sowohl die Geheimdienste der USA als auch die der Sowjetunion Experimente in dieser Hinsicht durchführten, wenn auch mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl ohne Erfolg. Da es aber Geheimdienste waren, dazu die Blütezeit des Kalten Krieges, in der alles noch geheimer war, ist so gut wie nichts darüber bekannt und so ist diese Thematik ein gefundenes Fressen für Verschwörungstheoretiker und wo diese ihre Theorien aufstellen, sind die Filmemacher nicht mehr weit. So behandelt James Seales Thriller „Momentum“ eben jenes Thema.
  • Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki

    Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki

    Kein Kinostart / 1 Std. 30 Min. / Biografie, Drama
    Von Dror Zahavi
    Mit Joachim Krol, Sylvester Groth, Katharina Schüttler
    In Rückblenden erzählt der Film die frühe Lebensgeschichte des 1920 im polnischen Wloclawek geborenen Marcel Reich-Ranicki. Nach seiner Schulzeit in Berlin bleibt ihm als Jude das Studium verwehrt. Im Herbst 1938, wenige Monate nach seinem Abitur, wird er nach Warschau deportiert, 1940 ins Ghetto umgesiedelt, wo er in größter Not auch die Liebe seines Lebens findet: Der Hochzeitstag mit Teophila (genannt „Tosia") fällt zusammen mit dem Beginn der Räumung des Ghettos. Marcels Eltern, sein Bruder und Tosias Mutter werden in die Vernichtungslager deportiert. Im Februar 1943 gelingt Marcel mit seiner Frau die Flucht aus dem Ghetto in den Warschauer Untergrund. In den 50er Jahren entschließen sich beide zu einem ungewöhnlichen Schritt: Sie gehen in die Bundesrepublik Deutschland zurück. Marcel Reich-Ranicki wird der deutsche „Kritiker-Papst". Die Liebe zur deutschen Sprache und Literatur ist ihm trotz allem geblieben.
  • Der Meister mit den gebrochenen Händen

    Der Meister mit den gebrochenen Händen

    Kein Kinostart / 1 Std. 20 Min. / Action, Thriller
    Von Mu Zhu
    Mit Jackie Chan, Dean Shek, Siu Tien Yuen
    Der Vater des jungen Jackie (Jackie Chan) wird ermordet, als er sich weigert, unschuldige Dorfbewohner umzubringen. Jackies Onkel verspricht seinem Vater noch auf dem Sterbebett, sich um seinen Sohn zu kümmern. Als Jackie älter wird, will er unbedingt die Kampfkunst des Kung Fu erlernen, um den Tod seines Vaters rächen zu können. Doch sein Onkel nimmt seit dem Tod seines Bruders Abstand von jeglicher Gewalt und so beginnt Jackie heimlich, in einer Kung Fu Schule zu trainieren. Doch auch aus dieser wird er verscheucht und trifft auf einen Bettler, der ihn schließlich weiter unterrichtet. Mit diesen ungewöhnlichen Trainingsmethoden mausert sich Jackie zu einem hervorragenden Kämpfer und kann schon bald dem Mörder seines Vaters entgegentreten…
  • LOve And MOtion

    LOve And MOtion

    30. März 2006 / 1 Std. 22 Min. / Dokumentation
    Von Christian Schmidt-David
    LOMO heißt Leningradskoye Optiko Mechanichesckoye Obyedinenie (optisch-mechanische Werke Leningrad). LOMO ist eine Firma, die optische Geräte für alle möglichen, vor allem für militärische Anwendungen herstellt. Die Abkürzung dieses Firmennamens mit „LOve & Motion“ zu übersetzen, klingt wie ein Werbeslogan von Jung von Matt. Das soll es wohl auch. Der gleichnamige erste Langfilm des deutschen Regisseurs Christian Schmidt-David ist eine Dokumentation über die Lomografie.
  • Ghost Game

    Ghost Game

    1. Januar 2005 / 1 Std. 09 Min. / Horror
    Von Joe Knee
    Mit Alexandra Barreto, Shelby Fenner, Curt Cornelius
    Studenten werden in einem mit minimalem Budget realisierten Film durch einen finsteren Wald gehetzt? Moment. Dazu ist das Ganze auf Videomaterial gedreht? Das muss doch „The Blair Witch Project“ sein! Eben nicht. Zudem ist von der Qualität des großen Vorbildes aus dem Jahre 1999 so rein gar nichts zu spüren. Stattdessen hat Regisseur John Knee für seinen Horrorfilm „Ghost Game“ sämtliche Kapitel der bisher nur in diversen Geheimlogen zirkulierenden Dissertation „How not to make a good movie : 1001 ways to create boredom and agony“ von Dr. Uwe Boll genauestens durchgearbeitet und befolgt.
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