Mit Christian Alvart steht der nächste deutsche Jungregisseur vor dem Sprung nach Hollywood
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| Von FILMSTARTS.de
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Freitag, 2. Juni 2006
Wenn deutsche Regisseure mit Großproduktionen aus Hollywood betraut wurden, fielen lange Zeit nur die Namen Wolfgang Petersen und Roland Emmerich. Doch die Zeiten haben sich geändert. Deutsche Regisseure genießen in Amerika einen sehr guten Ruf, was sich darin zeigt, dass immer mehr von ihnen Angebote für die Inszenierung eines Hollywoodfilms bekommen. Der nächste in dieser Reihe könnte Christian Alvart ("Antikörper") sein.
Alvart soll die Regie für den Thriller "Case 39" angeboten worden sein. Der Film befindet sich bei Paramount schon länger in der Warteschleife. Seit geraumer Zeit steht auch fest, dass Renee Zellweger ("Unterwegs nach Cold Mountain") die Hauptrolle spielen wird. "Case 39" erzählt von den mysteriösen Erlebnissen einer Sozialarbeiterin rund um eine angebliche Kindesmisshandlung. Die Dreharbeiten sollen noch im Juli oder spätestens im August beginnen. Nicht viel Zeit für Alvart sich zu entscheiden.
Von den deutschen Jungregisseuren, die den Sprung nach Hollywood gepackt haben, machte bisher vor allem Robert Schwentke mit "Flightplan" auf sich aufmerksam. Aktuell arbeiten unter anderem noch Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang", "Das Experiment"), Marco Kreuzpaintner ("Sommersturm") und Mennan Yapo ("Lautlos") für Hollywoodstudios an Filmen.
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