László Kovács ist tot. Der Kameramann ist, wie heute bekannt wurde, am Samstag im Alter von 74 Jahren in seinem Haus in Beverly Hills gestorben.
Der in Ungarn geborene Kovács war einer der prägendsten Kameramänner der New Hollywood-Ära. Nach seinen Aufsehen erregenden Arbeiten für Richard Rushs "Psych-Out" und "
Targets" von
Peter Bogdanovich, gelang ihm mit "
Easy Rider" der Durchbruch. Danach filmte er zwar auch zahlreiche B-Movies für die amerikanischen "
Grindhouse"-Kinos, prägte aber daneben auch die New Hollywood-Ära entscheidend mit. Bogdanovich verpflichtet ihn erneut für "
Paper Moon", "
Is´ was, Doc" und "Nickelodeon", Bob Rafelson für "Ein Mann sucht sich selbst",
Hal Ashby für "
Shampoo" und
Martin Scorsese für "New York, New York".
Gegen Ende der Neunziger zog sich Kovacs immer mehr vom Filmgeschäft zurück und übernahm nur noch wenige Jobs. Seine letzten Spielfilmarbeiten waren "
Miss Undercover" und "
Ein Chef zum Verlieben".
2002 bekam er vom Verband der Kameramänner den Preis für sein Lebenswerk.