Universal Pictures scheint einen Nachfolger für
Brad Pitt für die Hauptrolle im Film "
State Of Play" gefunden zu haben. Das Studio verhandelte das ganze Wochenende mit
Russell Crowe, der wohl generell bereit ist, die Rolle anzunehmen, allerdings Probleme mit seinem Terminplan hat.
Schon ab März wird für "
Nottingham" von
Ridley Scott vor der Kamera stehen. "State Of Play" müsste daher bis dahin im Kasten sein. Es dürfte also zu keinen Verzögerungen beim Dreh kommen. Der könnte nach Crowes Unterschrift sofort starten. Die anderen Darsteller, darunter
Edward Norton,
Helen Mirren,
Rachel McAdams,
Jason Bateman und
Robin Wright Penn warten nur auf den Drehstart, der eigentlich für den 15. November terminiert war.
Brad Pitt stieg aber überraschend und kurzfristig aus (
FILMSTARTS.de berichtete). Zwischen ihm und Universal verschärft sich nun der Ton. Nachdem Universal sich vorbehalten hat, Pitt auf Schadenersatz zu verklagen, fordert dieser nun seinerseits Geld. Er will trotz Nichtmitwirkens seine Gage ausbezahlt bekommen. Pitt hatte einen sogenannten Pay-Or-Play-Deal unterschrieben. Der ist im Filmgeschäft bei Darstellern der ersten Kategorie mittlerweile üblich und sichert diesen die Gage auch zu, wenn der Film kurzfristig gecancelt wird oder der Darsteller aus anderen Gründen aus der Besetzungsliste wieder gestrichen wird. Pitt meint nun, er habe sich nicht freiwillig zurückgezogen, sondern sei durch die Umstände dazu gezwungen worden. Das Skript hätte noch einer Überarbeitung bedurft, was aufgrund des Autorenstreiks nicht sofort möglich war. Er könne aber nicht mit einem Skript drehen, hinter dem er nicht steht. Den Dreh trotzdem zu starten, sei daher ungefähr das Gleiche wie ihn zu feuern.
Der Film "State Of Play" basiert auf einer gleichnamigen preisgekrönten britischen Mini-Serie aus dem Jahr 2003. Regie führt
Kevin Macdonald ("
Der letzte König von Schottland"), das Drehbuch stammt von
Matthew Michael Carnahan ("
Von Löwen und Lämmern", "
Operation: Kingdom")