Uwe Boll wird in Zukunft nur noch Low-Budget-Produktionen machen. Dies ist die Folge aus dem Flop "
Schwerter des Königs", der bei Produktionskosten von rund 70 Millionen Dollar, am US-Startwochenende mit einem Einspiel von lediglich drei Millionen Dollar an den amerikanischen Kinokassen unterging. Boll sagte in einer ersten Reaktion, dass er sich in der Zukunft auf kleine Filme wie "
Postal" oder "
Tunnel Rats" konzentieren werde.
Dazu kommt, dass die von Uwe Boll früher rege genutzte Möglichkeit seine Projekte über deutsche Steuerfonds zu finanzieren, nicht mehr besteht. Er muss seine Filme nun über die Rechteverkäufe finanzieren, was aufgrund seiner Reputation nicht einfach ist.
Ein Offizieller von Fox, die den Vertrieb von "Schwerter des Königs" übernahmen, machte auch diese Reputation als Hauptursache für den Flop verantwortlich. Es sei aufgrund derer nicht einfach Publikum in die Kinos zu locken. Das es geht, zeige aber das Beispiel Deutschland, wo "Schwerter des Königs" ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht habe und bewiesen habe, dass man Geld mit einem Boll-Film machen könne. In Deutschland hatte "Schwerter des Königs" bislang knapp 250.000 Zuschauer.