Universal ist mehr als umtriebig bei der Suche nach einem neuen Regisseur für die durch den Ausstieg von
Mark Romanek frei gewordene Stelle bei "
The Wolf Man". Nachdem zuerst
Matt Reeves ("
Cloverfield") und
Breck Eisner ("
Sahara") als Kandidaten galten, lud Universal in den letzten Tagen mehrere Regisseure zum Vorsprechen ein.
Vorstellig wurden
Brett Ratner ("
Rush Hour"),
Frank Darabont ("
Der Nebel"),
James Mangold ("
Todeszug nach Yuma") und
Joe Johnston ("
Jurassic Park 3"). Für die nächsten Tage noch eingeladen ist
Bill Condon ("
Dreamgirls"). Interesse zeigte auch
Martin Campbell ("
James Bond 007 - Casino Royale"), der allerdings eine Absage bekam.
Die Suche nach dem neuen Regisseur gilt trotz der vielen Kandidaten als schwierig. Wer das Projekt übernimmt, hat aufgrund des Autorenstreiks und des fortgeschrittenen Prozeßes in welchem sich der Film schon befindet, keine Möglichkeit durch Veränderungen am Drehbuch eigene Ideen einzubringen, sondern muss ein Drehbuch übernehmen, dass in enger Überwachung des bisherigen Regisseurs Mark Romanek über Jahre entwickelt wurde. Zudem gilt Hauptdarsteller
Benicio Del Toro als schwierig. Der ist bekannt dafür, nicht mit jedem Regisseur zusammen zu arbeiten und lässt sich normalerweise eine Klausel in seinen Vertrag schreiben, die es ihm erlaubt Regisseure abzulehnen.
Der neue Regisseur soll bis spätestens Ende nächster Woche gefunden werden.