Schwerin (dpa) - Mit der deutschen Erstaufführung des Falco-Porträts „Verdammt wir leben noch“ beginnt am 29. April das 18. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.
Der Film von Thomas Roth über die Lebensgeschichte des österreichischen Popstars Falco, der vor zehn Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam, ist Teil einer Länderreihe mit insgesamt neun Streifen aus dem Alpenland, wie der künstlerische Leiter des Filmkunstfests, Hasso Hartmann, in Schwerin sagte.
Im Spielfilm-Wettbewerb des Festivals werden zwei Uraufführungen gezeigt, Bernd Böhlichs neuer Streifen „Der Mond und andere Liebhaber“ mit
Katharina Thalbach in der Hauptrolle und „Little Paris“ von Miriam Dehne. Fünf der zehn Wettbewerbsfilme sind Erstlingswerke junger Filmemacher. In der Jury sitzen unter anderem der Regisseur
Andreas Dresen („
Halbe Treppe“) und der Fernsehjournalist Klaus Bednarz. Der Hauptpreis ist der mit 7500 Euro dotierte „Fliegende Ochse“.
Bis zum 4. Mai sind Hartmann zufolge in Schwerin rund 70 Filme zu sehen. Stargast ist der Schauspieler
Klaus Maria Brandauer, dem der Ehrenpreis des Festivals, der „Goldene Ochse“, für sein Lebenswerk überreicht wird.