Berlin (dpa) - Ein leibhaftiger Superheld und ein Hollywoodstarlet im knappen Paillettenkleid: Die US-Schauspieler
Robert Downey Jr. und
Gwyneth Paltrow kamen am Dienstagabend zur Deutschlandpremiere der Comicverfilmung „
Iron Man“ in Berlin.
„In Amerika kriegst du zum Lesenlernen ein Comicbuch in die Hand gedrückt“, erklärte Regisseur
Jon Favreau scherzhaft den derzeitigen Boom an Comicverfilmungen in Amerika. Alleine in diesem Sommer kämen sechs in die Kinos. In dem Film spielt Downey Jr. einen Waffenhändler, der in Afghanistan entführt wird und mit Hilfe einer besonderen Rüstung fliehen kann. Er kehrt als geläuterter Waffengegner nach Amerika zurück und kämpft gegen Schurken.
Nach 25 Jahren im Filmgeschäft sei „Iron Man“ seine erste Hauptrolle in einem Blockbuster, sagte Downey Jr. der dpa. Der 43- Jährige war in Arthouse-Filmen wie „Chaplin“ oder in größeren Produktionen in Nebenrollen zu sehen („
Gothika“).
Paltrow kam im glitzernden Pailletenkleid auf die Bühne und grüßte die Menge auf Deutsch: „Guten Abend, vielen Dank!“ Am Nachmittag hatte sie für den US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama Flagge gezeigt. Obama wäre „ein wirklichen Wechsel“ in der US-Politik. Noch am Abend sollten Paltrow, Downey Jr. und Favreau nach Rom weiterfliegen. Kinostart von „Iron Man“ ist der 1. Mai.