New York (dpa) - New York rollt den roten Teppich aus: Die US- Metropole erwartet Filmemacher und Stars aus 41 Ländern zum Auftakt des siebten Tribeca-Filmfestivals am Mittwochabend.
Aus Hollywood haben sich
Julianne Moore,
Tony Kushner und
Richard Gere,
Sissy Spacek,
Susan Sarandon sowie
John Cusack,
Marisa Tomei und
Hilary Duff angesagt.
Rosa von Praunheim lässt es sich nicht nehmen, seinen autobiografischen Dokumentarfilm „
Meine Mütter - Spurensuche in Riga“ selbst vorzustellen.
Das Filmfestival war nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 ins Leben gerufen worden, um dem schwer getroffenen Stadtteil Tribeca im Süden Manhattans wirtschaftlich und kulturell wieder auf die Beine zu helfen. Seine Gründer sind der Oscar-Preisträger
Robert De Niro und die Produzentin Jane Rosenthal.
Sie präsentieren ihre Auswahl aus Tausenden von Titeln bis zum 4. Mai: 121 Spielfilme und noch einmal so viele Dokumentationen und Kurzfilme. Fast jede zweite Tribeca-Vorführung ist eine Weltpremiere. Den Reigen eröffnet Michael McCullers Komödie „Baby Mama“ über eine Möchte-Gern-Mama und ihre Leihmutter. Die Hauptdarstellerinnen
Tina Fey,
Amy Poehler und
Sigourney Weaver sind bei der Premiere dabei.
Deutschland ist mit sieben Beiträgen vertreten. Außer der Praunheim-Dokumentation hat der mit deutscher Beteiligung in Ägypten gedrehte Spielfilm „The Aquarium“ Aussicht auf einen Geldpreis. Er beleuchtet die politische und sexuelle Repression im heutigen Kairo. Ayat Najafis und David Assmanns Sportdoku „
Football Under Cover“ folgt einem Team mutiger Berliner Fußballspielerinnen nach Teheran. Niels Lauperts Drama „
Sieben Tage Sonntag“ schockiert mit der Geschichte von zwei Berliner Teenagern, in Kriminalität und Gewalt abrutschen.