Schwerin (dpa) - Mit der deutschen Erstaufführung des Falco-Porträts
Verdammt wir leben noch wird an diesem Dienstag das 18. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin eröffnet.
Der Film von
Thomas Roth beschreibt die Lebensgeschichte des österreichischen Popstars Falco, der vor zehn Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Der Schauspieler und Regisseur
Detlev Buck soll am Eröffnungsabend mit dem Film- und Medienpreis des Schweriner Oberbürgermeisters ausgezeichnet werden. Buck hatte seinen preisgekrönten Kinderfilm „
Hände weg von Mississippi“ am Schaalsee unweit Schwerins gedreht.
Bis zum Sonntag sind in Schwerin rund 70 Filme zu sehen. Jeweils zehn Spiel- und Kurzfilme konkurrieren in den Wettbewerben um die Preise des Festivals. Im Spielfilm-Wettbewerb werden zwei Uraufführungen gezeigt, Bernd Böhlichs neuer Streifen „Der Mond und andere Liebhaber“ mit Katharina Thalbach in der Hauptrolle und „Little Paris“ von Miriam Dehne. Fünf der zehn Wettbewerbsfilme sind Erstlingswerke junger Filmemacher. Damit unterstreicht das Filmkunstfest seinen Charakter als ein wichtiges deutsches Nachwuchsfestival.
In der Jury sitzen unter anderem der Regisseur
Andreas Dresen („
Halbe Treppe“) und der Fernsehjournalist Klaus Bednarz. Der Hauptpreis ist der mit 7500 Euro dotierte „Fliegende Ochse“. Stargast ist der Schauspieler
Klaus Maria Brandauer, der den Ehrenpreis des Festivals, den „Goldenen Ochsen“, für sein Lebenswerk überreicht bekommen soll. Eine Filmreihe zeigt seine bedeutendsten Streifen.