Hamburg (dpa) - Im Nachlass von
Klaus Kinski ist nach einem Bericht der Programmzeitschrift „Hörzu“ ein Drehbuch entdeckt worden, das der Schauspieler in den 80er Jahren selbst geschrieben hat.
Das bisher unverfilmte Werk sei 187 Seiten dick und trage den Titel „Alles gedeiht in dieser Welt, nur die Liebe nicht“. Es erzähle die Geschichte des Serienkillers Klaus, der in einem Mädchenpensionat meuchelt. Kinski hatte sich laut „Hörzu“ selbst die Hauptrolle zugedacht. Er starb 1991 im Alter von 65 Jahren.
Kinskis Nachlassverwalter
Peter Geyer, dessen Dokumentarfilm „
Jesus Christus Erlöser“ nächste Woche in die Kinos kommt, soll das Script bereits vor Jahren zwischen Fotos, Filmrollen und Aufzeichnungen gefunden haben. Das Drehbuch sei auf Schreibmaschine verfasst und mit vielen handschriftlichen Anmerkungen versehen. Die ersten Zeilen lauteten: „Die muskulösen Arme eines Mannes umklammern den Körper einer Frau. Die Frau wehrt sich erfolglos gegen die Vergewaltigung (...).“
Über eine mögliche Verfilmung sagte Geyer der „Hörzu“: „Mit Legenden geht man nicht hausieren. Damit müssen sich schon Kreative beschäftigen, die Kinskis visionäre Ideen adäquat umzusetzen bereit sind.“