New York/Los Angeles (dpa) - „
Prinz Kaspian von Narnia“, der zweite Film aus dem beliebten Fantasy-Land, hat am Wochenende die US-Kinokassen beherrscht. Die magische Geschichte um einen geächteten Prinzen spielte nach Studioschätzungen zu ihrem Start 56,6 Millionen Dollar (36,3 Millionen Euro) ein.
Der Streifen, erneut von Regisseur
Andrew Adamson in Szene gesetzt, distanzierte damit die Mitbewerber klar, blieb aber hinter den hochfliegenden Erwartungen zurück. Nach dem Erfolg des ersten Films „Der König von Narnia“ 2005 hatten Experten mit Einnahmen von bis zu 80 Millionen Dollar gerechnet. In Deutschland kommt das neue Abenteuer der vier Pevensie-Kinder Peter, Susan, Edmund und Lucy erst Ende Juli in die Kinos.
Superheld „
Iron Man“, der zwei Wochenenden hintereinander die Spitzenposition der US-Kinocharts verteidigen konnte, musste für „Prinz Kaspian“ auf den zweiten Platz weichen. Die Comic-Verfilmung aus dem Hause Marvel spielte aber immerhin noch 31,2 Millionen Dollar ein. Allein auf dem amerikanischen Markt hat der Streifen mit
Gwyneth Paltrow,
Jeff Bridges und
Robert Downey Jr. als fliegendem Eisenmann damit bereits gut 222 Millionen Dollar in die Kinokassen gespült.
Auf Rang drei platzierte sich an ihrem zweiten US-Wochenende mit 13,9 Millionen Dollar die Liebeskomödie „
Love Vegas“, in der
Cameron Diaz und
Ashton Kutcher Blitzhochzeit feiern. Ein enttäuschendes Ergebnis legte erneut das Action-Spektakel „
Speed Racer“ von den „
Matrix“-Machern Andy und Larry Wachowski hin. Der aufwendig inszenierte Rennfahrerstreifen, für mehr als 100 Millionen Dollar produziert, hatte schon zum Auftakt nur magere 18,6 Millionen Dollar eingespielt. Jetzt kam er mit weiteren 7,6 Millionen lediglich auf Platz vier.
Den fünften Rang verteidigte der Streifen „
Baby Mama“. Die Geschichte über die Probleme einer Leih-Schwangerschaft spielte auch am vierten Wochenende noch 4,6 Millionen Dollar ein.